Berufsorientierung kooperativ


Leimbachtalschule Dielheim, Parkringschule St. Leon-Rot, Friedrich-von-Schiller Schule Reilingen und Luise von Baden Schule in Neckargemünd ziehen an einem Strang

175 Achtklässlerinnen und Achtklässler der Leimbachtalschule Dielheim, der Parkringschule St. Leon-Rot, der Friedrich-von-Schiller Gemeinschaftsschule Reilingen und des SBBZ Luise von Baden in Neckargemünd durchliefen im Mai 2022 den „Schnupperkurs Berufe“ (ehemals „Berufeparcours“) der Jugendagentur Heidelberg. In diesem Parcours erprobten sich zuerst die Mädchen, danach die Jungen an 20 Stationen aus ganz unterschiedlichen Berufsfeldern. Schwerpunkt war hier, Einblicke in ganz verschiedenen beruflichen Bereichen zu erhalten. Elektromontage, Sanitär, Friseur, Medizin und Pflege, Gastronomie, kaufmännische Bereiche und vieles mehr. Es wurden Haare geflochten, Drähte gebogen und gelötet, Rechnungen ausgestellt, Ziegel geworfen, Werkzeuge bestimmt, Tische gedeckt und allerlei mehr.

Die Jugendagentur mit Gerd Schaufelberger und seinem Team stellt mit diesem Parcours die Kompetenzen der Jugendlichen auf die Probe. Was kann ich gut und wofür kann ich das später verwenden, wo liegen meine Interessen? Diese Fragen werden an den Stationen ganz praxisnah beantwortet. Anschließend bewerten die Schülerinnen und Schüler ihre Leistung selbst und entscheiden wie gut ihnen die jeweils erprobte Tätigkeit gefallen hat.

Während die Mädchengruppe den Schnupperkurs besuchte, belegten die Jug das breit gefächertes Workshop- Angebot. Auch hier durften die Jugendlichen in die Arbeitswelt hineinschnuppern: In einem Business-Benimmtraining und in einem Bewerbungstraining bekamen sie beispielsweise wertvolle Tipps und Strategien für einen erfolgreichen Start in den Beruf. Bewerbergespräche wurde simuliert, Einblicke in die Ausbildungs- oder Studienzeit gewährt. Die Eigeninitiative kam auch bei den Workshops nicht zu kurz: Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst entscheiden, in welchen Gebieten sie sich weiterentwickeln möchten und wählten aus einem großen Angebot zwei Workshop-Themen für sich aus.

Angeboten wurden die Workshops von der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar, der Handwerkskammer Mannheim, AOK Rhein-Neckar-Odenwald sowie der Sparkasse Heidelberg und der Arbeitsagentur Heidelberg.
Dank der engagierten Kooperationspartner und ganz besonders dank des außergewöhnlichen Zusammenwirkens der vier Schulen war dieser Tag der Berufsorientierung ein sehr gelungener Tag. Eine Aktion, die eine Schule alleine nicht stellen kann und nun wieder, nach zweijähriger Coronapause, in jedem Jahr an einem anderen Schulstandort weitergeführt wird. Wir werden die Entwicklung des „Schnupperkurses Berufe“ wieter vorantreiben. Hier gibt es gerade noch für uns Gemeinschaftsschulen viel Potential, um auch Studienfelder und weiterführende Gymnasien einzubinden. Da haben wir schon konkret Ideen, so Martin Ritz, der an der Leibachtalschule für die Berufs- und Studienorientierung zuständig ist.

„Meiner Meinung nach ist so was ziemlich hilfreich, denn so kriegt man mehr Einblicke in die verschiedenen Berufe und man kann sehen, wie man mit einer Ausbildung Karriere macht, wie man sich bei einem Vorstellungsgespräch verhalten und präsentieren“, so fasste es ein Schüler bei der Heimfahrt aus Neckargmünd zusammen. Ein Ansporn für die Schulen im nächsten Jahr, in dem der Schnupperkurs Berufe dann in Rot durchgeführt werden, wird.

 

Bundeswettbewerb Fremdsprachen


Erstmalige Teilnahme der Leimbachtalschule

Im Frühjahr 2022 hat die Leimbachtalschule Dielheim das erste Mal mit einer Lerngruppe in der Fremdsprache Französisch am renommierten Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen. In der Kategorie Team Schule können sich sprachbegeisterte Lerngruppen von Klasse 6 bis 10 aus allen Schularten auf Bundesebene messen. Es winken attraktive Preise – von Büchern in der Teilnahmesprache bis hin zu Eintrittskarten in den Europapark ist alles dabei. Dieser Fremdsprachenwettbewerb bietet eine hervorragende Möglichkeit, eine Sprache auf eine etwas andere Art zu lernen, im Alltag anzuwenden und sprachliche Begabung zu fördern. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt – von geschriebenen Dramen, aufgenommenen Hörspielen oder selbst gedrehten Videos ist alles möglich solange das Thema in Verbindung zur französischen Sprache und Kultur steht.

 

Die erste Lerngruppe, die sich an der Leimbachtalschule für die Wettbewerbssprache Französisch angemeldet hat, setzt sich aus Schülerinnen und Schülern aus den beiden Klassen 9.1 und 9.2 zusammen, die mittlerweile im vierten Jahr Französisch als zweite Fremdsprache lernen. Bei ihrer Teilnahme am Fremdsprachenwettbewerb wurde die Lerngruppe von ihrer Französischlehrerin Tamara Link betreut, die das Projekt gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern schrittweise plante und sie bei der Umsetzung ihrer Ideen unterstütze.

 

Zunächst wurden verschiedene Themen rund um Frankreich an der Tafel gesammelt, die in einer demokratischen Abstimmung für das Thema “Les fausses nouvelles” mündete. Dahinter verbirgt sich der Gedanke, eine Nachrichtensendung über Fake News auf Französisch zu drehen, um andere Menschen auf die rasche Verbreitung von falschen Informationen in den Medien zu sensibilisieren.

Die Schlagzeilen der Nachrichtensendung sind spannend: In der Rubrik Politik fusionieren die Nachbarländer Deutschland und Frankreich plötzlich zum neuen Staat Francland, der Eiffelturm wird geklaut und in Saint-Tropez wird ein Alien gesichtet! In der Kategorie Gesundheit wird von einer neuartigen, gefährlichen Mutation des Coronavirus berichtet und in der Sportbranche verbreitet sich die Information, dass der berühmte französische Rennradfahrer Laurent Fignon lebensgefährlich verletzt wurde. Anschließend warnt der Wetterbericht vor einem klimawandelbedingten, neuartigen Phänomen in Paris, dem Schokoladenregen, wofür im darauf folgenden Werbespot ein außergewöhnlicher Regenschirm präsentiert wird, der die Schokotropfen auffängt und in köstliche Trinkschokolade verwandelt!

Diese kreativen und humorvollen Ideen mussten nun versprachlicht werden: Die Schülerinnen und Schüler recherchierten in Kleingruppen zu ihrer Schlagzeile Informationen im Internet auf Deutsch und gestalteten ein digitales Bild, das später in der Nachrichtensendung eingeblendet wurde. Anschließend übersetzten sie ihren Beitrag mithilfe von Wörterbüchern und Apps auf Französisch. Es folgte eine Vorbereitungsphase für den Dreh, in der die Texte überarbeitet und die Aussprache gefestigt wurde. Für den finalen Dreh wurde das Klassenzimmer in ein Nachrichtenstudio verwandelt. Die Schülerinnen und Schüler wechselten sich bei der Kameraführung mit den iPads, die der Schule für den Unterricht zur Verfügung stehen, ab. Cecile Matyssek übernahm den finalen Schnitt für die Nachrichtensendung.

 

Das Projekt Fremdsprachenwettbewerb und der Dreh machten allen sehr viel Spaß. Für die Schülerinnen und Schüler war es eine willkommene Abwechslung zum Unterricht, wobei sie handlungsorientiert eine Menge fachlicher Kompetenzen erlangten: sie erweiterten ihren Wortschatz, übten spielerisch den Umgang mit modernen Medien sowie dem Wörterbuch, lernten zu recherchieren und dabei Informationen zu selektieren und schließlich gelang es ihnen, vor allem im Bereich der Sprachmittlung über sich hinaus zu wachsen! In einer abschließenden Auswertungsrunde freute sich die Lerngruppe besonders darüber, dass die beiden Klassen durch die Teamarbeit für das Projekt näher zusammengewachsen sind. Allen ist bewusst geworden wie wichtig es ist, Verantwortung im Team zu übernehmen, seine Stärken einzubringen und sich gegenseitig zu unterstützen.

 

Jeder Einzelne konnte durch die Teilnahme am Bundeswettbewerb sprachliche und persönliche Erfahrungen sammeln. Allein dieser Gewinn ist unbezahlbar! Die Auswertung der eingereichten Beiträge läuft derzeit noch auf Hochtouren. Wir drücken dem engagierten Französischkurs an der Leimbachtalschule die Daumen für weitere Gewinne!

 

VR Talentiade – Drei Grundschulen, ein Sportfest


Zum wiederholten Mal trug die Schülerleichtathletik-Abteilung des TV Dielheim die Leichtathletik-Talentiade der Viertklässler aus. Die Teams der Leimbachtalschule Dielheim, der Grundschule Horrenberg und der Mannabergschule Rauenberg konnten im Sportpark ihr leichtathletisches Talent unter Beweis stellen. Die eingeladene Grundschule Baiertal musste leider kurzfritsig absagen.

Man konnte den teilnehmenden Viertklässlern die Freude beim Springen, Werfen und Laufen ansehen.
Bei strahlendem Sonnenschein war es laut und wusselig an den verschiedenen Stationen. Unter den begeisterten Anfeuerungsrufen der MitschülerInnen und der begleitenden Lehrkräfte gaben alle ihr Bestes. Tolle Leistungen wurden erzielt mit Sprüngen klar über die 3-Meter-Marke, mit Würfen mit dem 80 g schweren Ball über 25 m und mit 50 m-Sprints in weniger als 10 Sekunden. Einige der TeilnehmerInnen dürfen sich sicherlich auf eine Einladung zum badischen Finale der VR Talentiade im Juli freuen. Schön zu sehen war es auch, dass nicht nur die absolut besten Leistungen bejubelt wurden, sondern auch Kampfgeist und Nichtaufgeben die verdiente Anerkennung fanden.

Bei der Planung und Durchführung wurden Jürgen Adolf und Harry Bauer vom TV Dielheim durch die Zehntklässler mit dem Profilfach Sport an der Gemeischaftsschule der Leimbachtalschule unter Leitung von Herrn Kubotsch unterstützt. Die “Profilfächler” nutzen den Event um auch hinter die Kulissen eines Sportfestes zu schauen: Welche Ziele verfolgt ein Verband mit Sportaktionen, was muss organisiert und berücksichtigt werden, wie lässt sich ein Sportfest planen und umsetzen … . Einige Wochen vor dem Termin wurden alle Helfer in die Disziplinen eingewiesen und auf die Besonderheiten beim Messen der Weiten und Zeiten aufmerksam gemacht. Am Tag der Veranstaltung machten die Zehntklässler dann einen tollen Job: Angefangen beim gemeinsamen Aufwärmen, hin zum Ballwurf, Weitsprung und 50m Sprint. Sie hatten ihre Stationen im Griff und sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Die VR-Talentiade bildet den Grundstein der Talentförderung des badischen Leichtathletikverbands. Gleichzeitig ist die Veranstaltung wesentliches Mittel des Sichtungskonzepts für Vereine. Die Schülerleichtathletik-Abteilung des TV Dielheim hofft, das ein oder andere junge Talent zu entdecken und für die Leichtathletik begeistern zu können. Jährlich nehmen mehr als 5.000 Kinder an mehr als 30 Veranstaltungen teil. Geboten werden altersgerechte Wettkämpfe, bei denen statt der Einzelleistungen der Mannschaftsgedanke im Vordergrund steht.

Zum Abschluss gab es für die jungen Nachwuchsathletinnen und -athleten ein kleines Präsent und Teilnahmeurkunden. Die besten SportlerInnen werden zudem eine Einladung zum Talentiade-Finale erhalten, das dieses Jahr auf Wunsch des badischen Leichtathletikverbands in Dielheim ausgetragen wird. Auf den 16.07.2022 können sich die Talente der Schulen also freuen, wenn im Sportpark Dielheim der Vergleich der besten badischen Viertklässler in der Leichtathletik stattfinden wird!

Bis dahin ist natürlich Training angesagt. Alle Talentiade-TeilnehmerInnen, aber natürlich auch alle anderen Schülerinnen und Schüler, die Interesse an der Leichtathletik haben, sind zum Schnupper-Training eingeladen. Das Training der Kinderleichtathletik für Grundschüler findet immer samstags von 10-11:30 Uhr im Sportpark statt.

 

Bei Fragen können Sie sich direkt per E-Mail an schülerleichtathletik@tv-dielheim.de wenden.

 

 

Teststrategie


Regelungen zur Testpflicht nach den Osterferien 2022

Mit dem Ablauf der Osterferien endet in Baden-Württemberg grundsätzlich die landesweite Testpflicht an Schulen. Eine Ausnahme bilden die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren (SBBZ) mit den Förderschwerpunkten geistigen Entwicklung (GENT) und körperlich-motorische Entwicklung (KMENT), Schulkindergärten mit den entsprechenden Förderschwerpunkten sowie SBBZ mit dem Bildungsgang GENT. Dort wird die Testpflicht bis zu den Sommerferien fortgesetzt. Das bedeutet, dass diese Schülerinnen und Schüler sowie das Personal zweimal pro Woche verpflichtend per Antigen- oder PCR-Pooltest getestet werden müssen. Ausgenommen von der Testpflicht sind quarantänebefreite Personen.

Eine freiwillige Testung über die kostenlosen Bürgertests ist natürlich weiterhin möglich, womit sich Schülerinnen und Schülern auch nach den Osterferien auf eine Infektion testen lassen können.

Mit Auslaufen der Corona-Verordnung Kita ab dem 13. April 2022 entfällt ab dem 14. April 2022 ebenfalls die Testpflicht für Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen.

Quelle: https://km-bw.de/,Lde/startseite/sonderseiten/teststrategie-schulen-kitas

Wenn das Kinder- zum Klassenzimmer wird


„Rückenwind“ an der Leimbachtalschule Dielheim: Förderunterricht für Schüler mit Lernlücken wegen Corona – Kooperation mit VHS
Von Sophia Stoye
Ihr Kinderzimmer wurde zum Unterrichtsraum, Schule bedeutete ab jetzt, zu Hause bleiben: Nahezu ein komplettes Schuljahr lernen und arbeiten die Schülerinnen und Schüler zusammengerechnet schon im Homeschooling statt im Klassenzimmer – und das nicht ohne Folgen. Damit diese aber möglichst gering ausfallen, hat das Land Baden-Württemberg das Förderprogramm „Rückenwind“ verabschiedet (siehe Hintergrund), das seit Herbst 2021 an den Schulen umgesetzt wird. So auch an der Leimbachtalschule in Dielheim, wo in Kooperation mit der Volkshochschule (VHS) Südliche Bergstraße die coronabedingten Lernlücken der Schülerinnen und Schüler nun möglichst schnell geschlossen werden sollen. Nun wurde der Kooperationsvertrag unterschrieben und das Projekt auf feste Füße gestellt.
„Ich bin definitiv im Rückstand“, erklärt Angelina Müller. Vor allem, wenn im Präsenzunterricht auf Themen aufgebaut werde, die man online nicht verstanden habe, so die Schülerin. Und als sie wieder zurück in der Schule gewesen sei, sei ihr auch die Mitarbeit im Unterricht schwerer gefallen. Allein schon Nachfragen zu stellen, ist laut Schulkollege Luuk Herrmann im Homeschooling viel schwerer: „Es kann sein, dass die Lehrer gleich antworten oder erst Tage später.“
Alexander Hörner hingegen fand den digitalen Unterricht „gar nicht so schlecht“. Er sei mit seinen Aufgaben immer schon am Vormittag fertig gewesen und hatte dann nachmittags Zeit für sich – anders als in der Schule, wo er warten müsse. „Aber dafür braucht man Disziplin“, erklärt Konrektorin Beate Ringel. Und trotz mancher Vorteile gehe das Soziale unter. „Eure Pubertät habt Ihr in den Zimmern verbracht“, sagt sie. Zudem sei es im Homeschooling für die Lehrpersonen viel schwerer zu erkennen gewesen, ob ein Schüler im Unterricht mitkomme oder nicht. „In Präsenz sieht man das viel schneller an den Gesichtern der Jugendlichen“, so die Konrektorin.
Alexander Hörner, Angelina Müller und Luuk Herrmann besuchen alle drei die zehnte Klasse und müssen deshalb in diesem Jahr ihre Realschulprüfung ablegen. Davor haben sie aufgrund der Corona-Pandemie inzwischen mehr Respekt. „Neben der normalen Prüfungsvorbereitung muss man sich noch Gedanken machen, dass man alle Lücken schließt“, so Müller. Aber Konrektorin Ringel beruhigt die Schüler: „,Rückenwind’ ist nicht das Non-Plus-Ultra, aber es gibt euch Sicherheit.“
Das Angebot von „Rückenwind“ ist freiwillig, so Ringel – zusätzlich zu den rund 36 Wochenstunden der Schülerinnen und Schüler. „Es gibt auch welche, die nicht teilnehmen wollen. Aber diejenigen, die mit Engagement in den Förderunterricht gehen, werden auch etwas lernen“, ist die Konrektorin überzeugt.
Insgesamt umfasst der Förderunterricht von „Rückenwind“ in Dielheim knapp 40 Stunden pro Woche. Finanziert wird das Programm von Bund und Land. Jeder Schule steht ein bestimmtes Budget zur Verfügung – abhängig von der Schülerzahl. „Daraus müssen wir die Material- und Honorarkosten für die Dozenten bezahlen“, erklärt Ringel. Ist das Budget aufgebraucht, können neue Gelder beauftragt werden oder das Programm, das eigentlich auf zwei Jahre ausgelegt ist, endet frühzeitig.
So gut die erhofften Effekte von „Rückenwind“ auch klingen, unumstritten ist das Projekt nicht, wie Patrick Merz, Rektor der Leimbachtalschule, deutlich macht: „Es ist ein enormer Aufwand an Verwaltungs- und Organisationsarbeit“, sagt er. „Einen Ausgleich gibt es nicht.“ Zudem fielen diese Zusatzaufgaben zu einer Zeit an, in der sich die Schulleitungen coronabedingt sowieso mit vielem beschäftigen müssten, was eigentlich nicht in ihren Aufgabenbereich gehöre. „Das ist ein ungünstiger Zeitpunkt für ,Rückenwind’“, so Merz. Ihm wäre mehr geholfen gewesen, wenn man das Geld in eine zusätzliche festangestellte Lehrkraft investiert hätte, als in externe Dozenten.
„Es ist ein Haufen Arbeit“, sagt auch Ringel, die die Hauptorganisation für „Rückenwind“ übernimmt. Vor allem, weil das Programm ständig angepasst werden müsse – je nach dem, wo der Bedarf derzeit am höchsten sei. Steht zum Beispiel eine mündliche Kommunikationsprüfung an, werde verstärkt Förderunterricht für Fremdsprachen angeboten. Ist die Prüfung rum, werde der Fokus auf etwas anderes gelegt.
„Das ist ein permanenter Prozess der Organisation und das macht es in der Praxis so anstrengend“, so Merz. Aus diesen Gründen gibt es ihm zufolge „nicht wenige Schulen, die die Finger davon lassen“. In der Region beteiligen sich laut VHS-Leiterin Annette Feuchter auch andere Schulen, beispielsweise in Walldorf, Wiesloch oder Sandhausen. Auch sie äußert Kritik: So dürften von Seiten der VHS nur berentete und nicht aktive Lehrkräfte, die sich zum Beispiel im Referendariat befinden, als Dozentinnen und Dozenten bei „Rückenwind“ arbeiten, erklärt sie und pflichtet Merz bei: „Bei allem Guten ist das Projekt umstritten.“
Von denen Schülerinnen und Schülern, die „Rückenwind“ benötigten, mache ungefähr die Hälfte mit, meint Ringel. Trotz der Kritik bereut sie es nicht, dass die Dielheimer Leimbachtalschule an dem Förderprogramm teilgenommen hat. „Selbst wenn es nur fünf Leuten etwas bringt, hat es sich gelohnt“, ist Ringel überzeugt, „auch wenn ich zwischendurch fürchterlich geschimpft habe.“ Zudem zeigten sich laut Ringel schon die ersten Lerneffekte: „Und darum geht es ja.“

Rhein-Neckar-Zeitung vom 05.02.2022

Technik zum Ausprobieren


Info-Truck an der Leimbachtalschule Dielheim macht Berufe der Metall- und Elektro-Industrie erlebbar

Dielheim. (bms) Der erste Eindruck ist oft der wichtigste. „Das war wirklich spannend“, meint der 14-jährige Pascal. Er hat gerade selber eine CNC-Maschine programmiert und den Mädchen aus seiner Klasse eine Pacman-Figur gefräst. Mitschülerin Eva scheint etwas weniger begeistert. „Ich glaube, das hier ist nicht so das Richtige für mich. Aber echt cool, das alles zu sehen.“ Die Jugendlichen gehen in die Leimbachtalschule in Dielheim und dort steht noch bis Montag auf dem Parkplatz ein beeindruckendes Fahrzeug: der Info-Truck der Metall- und Elektro-Industrie (M+E) – und der setzt neue Maßstäbe für moderne Berufsinformationen.
Das Motto: Selbst erleben. Und zwar vor Ort, nicht in den Betrieben. Der Truck des Arbeitgeberverbandes Südwestmetall steuert kostenfrei Schulen an und wirbt auf rund 80 Quadratmeter Präsentationsfläche eindrucksvoll für technische Berufe. Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern Ausbildungsmöglichkeiten und Perspektiven in der M+E-Industrie aufzuzeigen – und sie für diese Welt zu interessieren.
Das geschieht eindrucksvoll mit zielgruppengerechten Multimedia-Anwendungen, Experimentierstationen samt Elektronik-Bausteinen oder Roboterarmen. Gleichzeitig laden Unternehmen virtuell an einem Bildschirm zur Erkundung von Berufen ein und ein „Scout“ auf dem Touch-Monitor erklärt Inhalte dazu. In Zusammenarbeit mit Jobcentern wird auch das aktuell freie Ausbildungsangebot von Unternehmen in der Region gezeigt. „Das ist uns sehr wichtig“, erklärt Helmut Krettek vom Arbeitgeberverband und Begleiter des Trucks. Schließlich gehe es darum, mit der mobilen Erlebniswelt die Jugendlichen praxisnah über berufliche Möglichkeiten in der Metall- und Elektroindustrie nicht nur zu informieren, sondern vielleicht auch zum ersten Schritt Richtung Ausbildung zu bewegen. „Die Faszination Technik erlebbar machen“ sei das Ziel der Truck-Aktion, dabei gehe es auch um „Nachwuchssicherung“.
Zum vierten Mal schon hat das Pädagogen-Team der Leimbachtalschule um Rektor Patrick Merz die rollende Berufsinformation nach Dielheim geholt. „Super Sache“, findet auch Bürgermeister Thomas Glasbrenner, der gerade neugierig zuschaut, wie Schüler Pascal mit dem Roboter-Arm kleine und große Zahnräder in Löcher setzt. „Das ist doch etwas ganz anderes, als nur Info-Hefte in der Hand zu haben.“ Da nickt Lehrer Martin Ritz, zuständig für die Berufs- und Studienorientierung an der Schule. Die Schülerinnen und Schüler kämen im Info-Truck manchmal zum ersten Mal mit der Berufswelt in Berührung, erzählt er. Das didaktische Konzept umfasst in der Regel 70-minütige Unterrichtseinheiten – in Corona-Zeiten gehen zwölf Schülerinnen und Schüler gemeinsam in den Truck. Ein Beraterteam begleitet die Klassen.

Rhein-Neckar-Zeitung vom 15./16.01.2022, Fotos: Helmut Pfeiffer

 

Digitale Einblicke statt Offener Unterrichtsnachmittag


Der eigentlich vorgesehene Offenen Unterrichtsnachmittag der Schule darf nach den aktuellen Vorgaben des Landes Baden-Württemberg nicht in Präsenz stattfinden.

Wir haben nun aber nicht einfach einen Film o.Ä. gemacht – nein, es gibt ein ganzes Buch! Und das im Onlineformat! Reinschauen, schmökern und dort verweilen, wo es für Sie und dich am spannendsten ist. Gleichzeitig kann man auch immer wieder dort aufblättern, wo man vorher war … .

 

Das Kultusministerium hat nun auch in diesem Schuljahr die Anmeldetermine für die weiterführenden Schulen im Land ausgeweitet.

Die Anmeldung kann nun im Zeitraum vom Montag, 07.03 bis einschließlich Donnerstag, 10.03.2022 erfolgen. Sollten Sie die Leimbachtalschule Dielheim ausgewählt haben, können Sie die Anmeldeunterlagen bereits auf unserer Homepage unter Downloads herunterladen und bei uns abgeben.

 

Elterninfo zum Beginn nach den Weihnachtsferien


Sehr geehrte Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,

wir möchten Ihnen und euch zunächst ein gutes neues Jahr wünschen!

Keiner hatte vor einem Jahr erwartet, dass wir 2022 in einer derart angespitzten Situation starten.

Auch wenn der Schulstart am Montag nun von den Maßnahmen gegen die Pandemie geprägt ist, so sind wir jedoch froh, dass er sich vom letztjährigen Beginn im Januar 2021 unterscheidet: Wir dürfen in Präsenz lernen!

Nach der Konferenz der Kultusminister am 05.01.2022 wurden die Schulen über die Modalitäten des Unterrichtsbetriebs nach den Ferien in Kenntnis gesetzt. Wir möchten Sie über die zentralen Punkte Präsenzunterricht und tägliche Testpflicht für fast alle informieren. Aus der heutigen  Ministerpräsidentenkonferenz haben sich keine weiteren Änderungen ergeben.

Ab Montag, 10.01.2022 ist für alle Klassenstufen Präsenzunterricht nach dem bekannten Stundenplan.

Je nach Corona-Situation vor Ort werden den Schulen, in Absprache mit der zuständigen Schulaufsichtsbehörde, „Entscheidungsspielräume“ eröffnet. Dies kann dann notwendig werden, wenn z.B. so viele Lehrkräfte krankheits- oder quarantänebedingt ausfallen, dass ein Unterricht nicht mehr gewährleistet werden kann. Auch denkbar ist, dass eine Lehrkraft quarantänebedingt z.B. nur Online-Unterricht anbieten kann oder in der Grundschule Materialien zur Mitgabe vorbereitet. Sollte dies bei uns an der Leimbachtalschule für einzelne Klassen oder Klassenstufen notwendig werden, erhalten Sie selbstverständlich umgehend Nachricht.

Trotzdem bitten wir Sie eindringlich, auch im häuslichen Umfeld diese Szenarien mit Ihren Kindern zu besprechen und für sich in der Familie Möglichkeiten zu besprechen, wie sie solche, hoffentlich nur vorübergehende Szenarien bewältigen könnten.

Auch bitten wir Sie mit Ihren Kindern offen und vertrauensvoll zu besprechen, wie der Ablauf bei einem positiven Testfall ist und wer das Kind dann umgehend in der Schule abholen kann. Dies können auch Freunde oder Verwandte sein, soweit Sie uns dies bei einem Anruf dann mitteilen. Wir können Ihnen von unserer Seite her versprechen, dass die KollegInnen altersgemäß passend und sensibel mit diesen Situationen umgehen, sind hier aber maßgebend auf Ihre Unterstützung angewiesen.

 

In der ersten Schulwoche nach den Weihnachtsferien, vom 10.01.2022 bis 14.01.2022, wird das Testangebot und die Testpflicht ausgeweitet.

„Testangebot und Testpflicht

Derzeit gewinnen wir täglich neue Erkenntnisse über die Omikron-Variante des Corona-Virus. Vorbehaltlich der Zustimmung des Ministerrats sollen das Testangebot und die Testpflicht vor diesem Hintergrund ausgeweitet werden:

Erste Schulwoche nach den Weihnachtsferien

Auch um eventuelle Eintragungen durch Reiserückkehr zu vermeiden, sollen in Schulen, die die Testpflicht mit Antigen-Schnelltests erfüllen, in der ersten Schulwoche nach den Weihnachtsferien für die Schülerinnen und Schüler täglich Schnelltests durchgeführt werden. Schulen, die ein PCR-Pooltestregime etabliert haben, sollen an einem zusätzlichen Tag in der ersten Woche nach den Weihnachtsferien die Nutzung eines Schnelltests anbieten.

 

Beschränkung der Ausnahmen vom Testangebot und der Testpflicht

Bisher waren immunisierte Personen von der Testpflicht ausgenommen. Nach den Weihnachtsferien gilt diese Ausnahme nur noch

  • für Personen mit einer Auffrischungsimpfung, der sog. „Booster-Impfung“ sowie
  • für Genesene, die mindestens eine Impfung erhalten haben.“

(Quelle: Schreiben des KM BW am 05.01.2022 an die Schulen)

 

Dies bedeutet, dass sich ab Montag alle SchülerInnen, die nicht den entsprechenden Ausnahme-Nachweis einer Auffrischungsimpfung oder einer Erstimpfung nach überstandener Infektion vorweisen können (täglich) testen müssen. Wir bitten um Verständnis, dass es aus organisatorischen Gründen durchaus sein kann, dass die SchülerInnen die Nachweise während der ersten Schulwoche mehrfach vorzeigen müssen, wenn unterschiedliche Lehrkräfte zur Testbegleitung anwesend sind und wenn sie keinen Covid-19-Selbsttest durchführen möchten. Ab der zweiten Schulwoche bis zu den Faschingsferien werden beim eben beschriebenen erweiterten Personenkreis wieder drei Selbsttests pro Woche durchgeführt – so der aktuelle Stand. Bitte achten Sie darauf, dass die Kinder ggf. den entsprechenden Nachweis mit sich führen.

 

Aufgrund zahlreicher Reiserückkehrer und der durch die Ferien entstandenen „Test-Unterbrechung“ möchten wir nochmals auf die Empfehlung des KM hinweisen, dass alle Betroffenen, sich vor der Rückkehr an die Schulen, Kitas, etc. schon am Wochenende vorsorglich einmal testen.

Umfassenden Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Kultusministeriums:

https://km-bw.de/schulbetrieb-nach-weihnachtsferien

Bitte weisen Sie die SchülerInnen nochmals eindringlich darauf hin, dass die Hygienemaßnahmen an der Schule einzuhalten sind. Dies betrifft insbesondere das korrekte Tragen einer Maske und die Handhygiene.

Mit freundlichen Grüßen

P. Merz, B. Ringel

(Schulleitung)

 

Aktuelle Infos zur Corona-Lage

Vorlesewettbewerb an der Leimbachtalschule


„Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie.“ Diese Erfahrung machten die SchülerInnen der Klassenstufe 6 an der Leimbachtalschule in Dielheim, indem sie sich bereits seit Oktober eifrig auf den Lesewettbewerb vorbereiteten. Dafür suchten sich alle SchülerInnen zunächst ein Buch ihres Interesses aus, das sie zur Vorbereitung auf den Lesewettbewerb lasen und ihren Klassen präsentierten.

Der Vorlesewettbewerb wird alljährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgeschrieben. In der ersten Runde des Vorlesewettbewerbs ermittelten die SchülerInnen der beiden Lerngruppen 6.1 und 6.2 unter der Leitung ihrer Deutschlehrerinnen Tamara Link und Rukiye Satir-Ceylan jeweils drei Klassensieger, die sich am 24. November in der zweiten Runde im schulinternen Vorlesewettbewerb der Jury stellten. Als SiegerInnen aus der Vorrunde gingen hervor: Alea Soldwedel, Fynn Bötzer, Lena Lichter, Finja Maier, Ella Weis und Enrico Rausch Aparicio.

Jeder dieser sechs SiegerInnen hatte in der zweiten Runde des Vorlesewettbewerbs die Aufgabe, vor der gesamten Klassenstufe 6 für drei Minuten aus einem selbst ausgesuchten und bereits bekannten Buch vorzulesen. Dazu gehörte auch, das Buch kurz vorzustellen. Danach mussten die SchülerInnen eine Textstelle aus einem ihnen unbekannten Buch vorlesen. Hier zeigte sich, wer nicht nur bekannte, sondern auch fremde Texte sicher und anschaulich vorlesen kann.

Anschließend hatte die Jury (Rektor Patrick Merz, Buchhändler Uwe Dörner, Schulbibliotheksleiterin Gillian Herrmann, Konstantin Böhm sowie die Deutschlehrerinnen Tamara Link und Rukiye Satir-Ceylan) die Aufgabe, zusammen mit den SchülerInnen der sechsten Klassen einen Schulsieger zu ermitteln. Dafür wurden die sechs LeserInnen nach den Kategorien Lesetempo, Deutlichkeit und Betonung bewertet.

Keine leichte Entscheidung für die Jury! Die Vorleseleistungen lagen sehr eng beieinander. Alle sechs TeilnehmerInnen meisterten die Aufgabe gut. Punkte wurden vergeben und ausgewertet. Meinungen wurden ausgetauscht und diskutiert. Am Ende konnte als Schulsiegerin Lena Lichter ermittelt werden, die vor allem durch das Vorlesen des Fremdtextes überzeugte. Die Schulsiegerin der Leimbachtalschule in Dielheim darf nun zur Regionalentscheidung fahren, um dort gegen andere Schulsieger anzutreten.

Herzliche Glückwünsche gehen an Lena und die anderen TeilnehmerInnen, die alle für ihre Leistung einen Buchpreis erhielten. Für die Buchpreise und die Teilnahme an unserem schulinternen Vorlesewettbewerb danken wir Herrn Dörner ganz herzlich. Wir drücken Lena für die nächste Runde des Vorlesewettbewerbs die Daumen!

Mehr Informationen zum Vorlesewettbebewerb des Deutschen Buchhandels unter www.vorlesewettbewerb.de

 

 

 

Nikolausaktion der SMV


DIe SMV ( SchülerMitVerantwortung) ließ es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, eine große Nikolausaktion zu starten. Keine große Nikolaus – Tombola wie sonst üblich, hat es sich die SMV dennoch nicht nehmen lassen, alle Schülerinnen und Schüler der Leimbachtalschule mit einem kleinen, süßen Gruß und einem Klassen-Los zu überraschen.

Hierbei hat die Klasse 2c das Glück gehabt, den Hauptgewinn, einen riesigen Schokoladen-Nikolaus, zu bekommen.

Herzlichen Dank an die SMV für die schlaue Orgaisation und Umsetzung in der schwierigen Zeit!