¡Bienvenidos! – Spanisch als dritte Fremdsprache an der Gemeinschaftsschule


Seit dem Schuljahr 2020/2021 bietet die Leimbachtalschule Spanisch als neues Fach an der Gemeinschaftsschule an und erweitert damit ihr Angebotsspektrum um ein zusätzliches Wahlfach zu den bisherigen Wahlmöglichkeiten Sport und Technik. Sprachbegeisterte SchülerInnen haben nun die Möglichkeit, nach Englisch und Französisch noch eine weitere moderne Fremdsprache zu lernen. Das Fach Spanisch kann an der Gemeinschaftsschule als Profilfach ab Jahrgangsstufe 8 gewählt werden und wird, je nach angestrebtem Schulabschluss, bis Jahrgangsstufe 9 oder 10 unterrichtet.

Warum ist Spanisch eine attraktive Fremdsprache?

Spanisch ist eine Sprache, die unseren gesamten Erdball umfasst! Die spanische Sprache gehört zu den Top drei der meistverwendeten Sprachen der Welt, weil sie auf allen Kontinenten insgesamt von mehr als 500 Millionen Menschen gesprochen wird. Diese Weltsprache wird also nicht nur in unserem beliebten Urlaubsland Spanien gesprochen, sondern auch in den meisten Ländern Mittel- und Südamerikas. Sogar in ehemaligen Kolonien Afrikas und auf den Philippinen in Asien spricht man Spanisch!

Dadurch, dass Spanisch in über 25 Ländern weltweit gesprochen wird, eröffnet die Wahl des Fachs Spanisch den Zugang zu neuen Kulturen und ermöglicht damit nicht nur Einblicke in die regionale Vielfalt Spaniens, sondern auch in die Traditionen und Gesellschaften der lateinamerikanischen Länder. Wer Spanisch lernt, erweitert sein Wissen über fremde Kulturen. Spanisch zu beherrschen kann somit einen großen Beitrag für Toleranz und zum Verständnis für andere Kulturkreise leisten.

Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass viele berühmte Persönlichkeiten aus dem spanischsprachigen Kulturraum großes Interesse auf sich ziehen: Sportler (Lionel Messi), Schriftsteller (Miguel de Cervantes) Maler (Frida Kahlo), Schauspieler (Penélope Cruz) und Musiker (Shakira) sind aus den Medien nicht mehr weg zu denken. Da wundert es nicht, dass sich Spanisch an immer größerer Beliebtheit erfreut – auch an unserer Schule!

Für wen ist das Profilfach Spanisch geeignet?

 Das Profilfach Spanisch ist für sprachbegeisterte und fleißige SchülerInnen geeignet, die Spaß am Lernen von Sprachen und Lust darauf haben, “el mundo hispanohablante” (die spanischsprachige Welt) kennen zu lernen. Wer überlegt Spanisch zu wählen, sollte zwei Eigenschaften mitbringen: die Neugier, neue Kulturen zu entdecken, und die Bereitschaft, regelmäßig Vokabeln und Grammatik zu lernen. Es ist auch von Vorteil, wenn den SchülerInnen die bisher erlernten Fremdsprachen Englisch und Französisch leicht gefallen sind. Voraussetzung für die Wahl des Fachs Spanisch ist, dass bereits Französisch als zweite Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 6 gewählt wurde.

Spanisch spielt auch eine wichtige Rolle bei der Berufswahl: Spanischkenntnisse erweitern die Möglichkeit für Auslandsaufenthalte in Schule und Studium. Spanisch bietet sich also für alle an, die durch erweiterte Fremdsprachenkenntnisse ihre beruflichen Zukunftschancen verbessern und eine Zusatzqualifikation auf dem Arbeitsmarkt erlangen möchten. Wer nach der 10. Klasse auf ein berufliches oder allgemeinbildendes Gymnasium wechseln möchte, kann dort nach drei Jahren Spanisch an der Gemeinschaftsschule im Fach Spanisch nahtlos anknüpfen.

Was wird im Unterricht gemacht?

 Die SchülerInnen, die Spanisch als dritte Fremdsprache lernen, profitieren von ihren Sprachkenntnissen aus der Unterstufe: Der Unterricht knüpft an die Sprachlernerfahrung aus der ersten Fremdsprache (Englisch) und der zweiten Fremdsprache (Französisch) an. Deshalb schreitet der Unterricht schneller voran als in den vorherigen Sprachen.

Sprechen nimmt im Unterricht eine vorrangige Stellung ein. Deshalb stehen dialogisches und monologisches Sprechen, Präsentationen oder kleine Projekte an der Tagesordnung. Um den SchülerInnen einen authentischen Eindruck aus der spanischen Kultur zu ermöglichen, werden im Unterricht viele Lieder angehört. Durch das Mitsingen wird den SchülerInnen das Lebensgefühl aus dem sonnigen Süden ins Klassenzimmer nach Dielheim vermittelt. Darüber hinaus werden auch die Fähigkeiten Lesen, Hören, Schreiben und Sprachmitteln erlernt. Dafür sind kooperative Arbeitsformen und handlungsorientiertes Lernen feste Bestandteile des Unterrichts. Dabei wird an der Gemeinschaftsschule besonders Wert auf die Individualisierung der Sprachlernprozesse und die Vermittlung von Lernstrategien gelegt.

In den ersten beiden Lernjahren stehen altersgemäße und alltagsnahe Themen im Vordergrund: die eigene Person vorstellen, über Familie und Freundschaften sprechen, den Wohnort präsentieren, den eigenen Tagesablauf und Schultag schildern, Freizeitaktivitäten und Urlaube planen, sowie Personen und ihre Kleidung beschreiben. Im dritten Lernjahr stehen Feste und Traditionen, Literatur und Kultur im Fokus. Dafür werden wir uns auch in Grundzügen mit den verschiedenen Ländern Lateinamerikas und ihrer Geschichte beschäftigen.

Unterrichtet wird mit den modernen Lehrbüchern und Arbeitsheften aus der Reihe ¡Vamos! ¡Adelante!, die vom Ernst Klett Verlag speziell für das Fach Spanisch beginnend ab Klasse 8 und in enger Verbindung mit den Inhalten des neuen Bildungsplan 2016 entwickelt wurde.

 

Welche Ziele werden mit Spanisch an der Gemeinschaftsschule anvisiert?

Primäres Ziel ist es, sich nach drei Lehrjahren mit Muttersprachlern mündlich und schriftlich in Alltagssituationen auf Spanisch verständigen zu können.

Wer Spanisch lernt, ist neuen Kulturen gegenüber aufgeschlossen und kommt mit der Mehrsprachigkeit in unserer globalen Welt zurecht. Die Erfahrung, sich auf fremde Kulturen einzulassen, erleichtert es die eigene Lebenswelt zu reflektieren. Diese persönliche Fähigkeit werden die SchülerInnen im modernen Europa der offenen Grenzen für das Knüpfen von Kontakten im Privat- und Berufsleben benötigen. Der Spanischunterricht leistet somit auch einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung, Toleranz und Akzeptanz fremder Kulturen.

Ein weiteres Ziel des Spanischunterrichts ist es, die SchülerInnen in die spanischsprachige Lebenswirklichkeit eintauchen zu lassen. Sie erlangen Kenntnisse über die Gesellschaft und Geographie Spaniens und Hispanoamerikas, sowie über die spanische Literatur und Kultur.

Darüber hinaus ist es von Vorteil das Fach Spanisch gewählt zu haben, wenn man nach der 10. Klasse den fließenden Übergang von der Gemeinschaftsschule ans Gymnasium anvisiert. Das Fach Spanisch kann an berufsbildenden Gymnasien und an allgemeinbildenden Gymnasien fortgeführt und sogar als Prüfungsfach im Abitur gewählt werden.

Letztendlich verfügt jeder, der drei Jahre lang Spanisch an der Gemeinschaftsschule gelernt hat, über eine hilfreiche Zusatzqualifikation im späteren Berufsleben!

Y ahora vamos, ¡hablamos español!

Tamara Link

Informationen für Schulen zu Regelungen bei Abschlussprüfungen


Pressemitteilung des KM vom 21.04.2021

Informationen für Schulen zu Regelungen bei Abschlussprüfungen Schülerinnen und Schüler schreiben ihre Prüfung
Am 4. Mai starten die Abiturprüfungen an den allgemeinbildenden Gymnasien, den Gemeinschaftsschulen und den beruflichen Gymnasien. Das Kultusministerium hat die weiterführenden und die beruflichen Schulen deswegen über die Regelungen informiert, die für die Abschlussprüfungen bezüglich der Testungen und des Tragens von Masken gelten.

Mitgliederversammlung des Fördervereins


Liebe Mitglieder,

zu einer Mitgliederversammlung am

Mittwoch, 05.05.2021 um 18.00 Uhr

lade ich Sie online herzlich ein.

Die Zugangsdaten für die Sitzung erhalten Sie auf Anfrage im Sekretariat der Leimbachtalschule.

 

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Bericht des Vorstandes
  2. Kassenbericht
  3. Entlastung des Vorstandes
  4. Neuwahlen
  5. Verschiedenes

Ines Seidel, 1.Vorsitzende

Schulen kehren ab dem 19. April zum Präsenzbetrieb zurück / Indirekte Testpflicht gilt inzidenzunabhängig


PM des Kultusministeriums BW vom 15.04.2021

Ab dem 19. April können alle Jahrgangsstufen in allen Schularten in den Präsenz- bzw. Wechselbetrieb unter Beachtung von Abstands- und Hygieneregeln zurückkehren. Darüber hat das Kultusministerium die Schulen gestern (14. April 2021) informiert. Das Land berücksichtigt darüber hinaus die Gesetzesinitiative zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene, der für Stadt- und Landkreise, die über einer Sieben-Tages-Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegen, eine Untersagung von Präsenzunterricht vorsieht. In den Stadt- und Landkreisen mit den entsprechenden Inzidenzen wird der Unterricht ab dem 19. April auf Fernunterricht umgestellt. Hiervon sind die Notbetreuung für die Jahrgangsstufen 1 bis 7, die Abschlussklassen und die Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren mit den Förderschwerpunkten geistige sowie körperliche und motorische Entwicklung ausgenommen.

Außerdem wird die indirekte Testpflicht, die bisher nur für Stadt- und Landkreise galt, die über einer Sieben-Tages-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegen, entsprechend des Gesetzesentwurfes auf Bundesebene ab dem 19. April auf eine inzidenzunabhängige Testpflicht erweitert. „Wir möchten die Regelungen für die Schulen bereits möglichst passend zur Regelung, die auf Bundesebene absehbar ist, gestalten. So soll der Aufwand für die Schulen, sich an die neuen Regelungen anzupassen, gering sein“, sagt Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann. Sie begrüße es zudem, dass an den Schulen nun ausgiebig getestet werde, dies sei ein weiterer Baustein für einen sicheren Präsenzunterricht.

Wechselbetrieb unter Einhaltung von Abstandsregelungen

Alle Jahrgangsstufen aller Schularten können mit den neuen Regelungen ab der kommenden Woche vorrangig in den Wechselbetrieb oder auch in den Präsenzbetrieb zurückkehren. Der Wechselbetrieb bzw. der Präsenzunterricht ist dabei in dem Umfang möglich, wie dies die zur Verfügung stehenden Testangebote sowie die Einhaltung der Abstandsregelungen und der übrigen Hygienevorgaben ermöglichen. Dies müssen die Schulleitungen bei der konkreten Ausgestaltung vor Ort berücksichtigen.

Es gilt: Kann in Klassenzimmern bzw. den Räumlichkeiten der Mindestabstand zwischen den Schülerinnen und Schülern nicht eingehalten werden, muss die Klasse bzw. die Lerngruppe in zwei Gruppen getrennt werden, die an der Schule nicht aufeinandertreffen dürfen. Außerdem muss bei der Organisation vor Ort berücksichtigt werden, dass das Land maximal zwei Testkits pro Schüler und Woche im Präsenzunterricht zur Verfügung stellt. Möglich sind deshalb nur Regelungen zum Wechselbetrieb, bei denen zwei (optional drei) aufeinanderfolgende Präsenztage pro Schülergruppe geplant sind, sofern durch die Kommune bzw. den Schulträger nicht noch zusätzliche Testkits zur Verfügung gestellt werden.

Im Wechselbetrieb sowie in den Stadt- und Landkreisen, in denen ausschließlich Fernunterricht stattfinden darf, wird weiterhin für die Klassen 1 bis 7 wie bisher und nach den bereits bekannten Grundsätzen eine Notbetreuung angeboten.

Indirekte Testpflicht wird ausgeweitet – Ausnahmen für Genesene und Geimpfte

Der Gesetzesentwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes auf Bundesebene sieht eine inzidenzunabhängige Testpflicht an den Schulen mit zwei Testungen pro Woche bei einer Teilnahme am Präsenzunterricht vor. Diese Regelung adaptiert das Land, um den Anpassungsaufwand für die Schulen zu minimieren. Die Testpflicht gilt damit nicht, wie zuvor verkündet, erst ab einer Sieben-Tages-Inzidenz von über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, sondern generell und unabhängig von der Inzidenz.

Das Kultusministerium hat bereits über Ausnahmen von der Testpflicht, die aus rechtlichen Gründen notwendig sind, informiert. So müssen Ausnahmen für die Teilnahme an Prüfungen sowie für das Ablegen von schriftlichen und praktischen Leistungsfeststellungen, sofern diese zur Notenbildung erforderlich sind, eingeräumt werden. Für die Teilnahme an den Prüfungen sowie schriftlichen und praktischen Leistungsfeststellungen besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske und es gilt ein Abstandsgebot.

Nach Einschätzung des Sozialministeriums kann auf Basis der aktuellen Bewertungen und Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes zudem von einer Testpflicht für geimpfte und genesene Personen abgesehen werden. Das bedeutet, dass Personen, die eine seit mindestens 14 Tagen abgeschlossene Impfung (bei zwei Impfungen müssen beide Impfungen verabreicht worden sein) mittels ihrer Impfdokumentation nachweisen können, von der Testpflicht ausgenommen sind. Personen, die bereits positiv getestet wurden und über einen Nachweis mittels PCR-Test über eine Infektion mit dem Coronavirus verfügen, sind ebenfalls von der Testpflicht ausgenommen. Das PCR-Testergebnis darf dabei höchstens sechs Monate zurückliegen.

 

Weitere Informationen

Die Informationsschreiben und aktuelle Informationen des Kultusministeriums finden Sie auf der folgenden Seite: https://km-bw.de/aktuelle-infos-corona.

Informationen zur Teststrategie der Landesregierung für Schulen und Kindertageseinrichtungen finden Sie unter folgendem Link: https://km-bw.de/teststrategie-schulen-kitas-ab-april-2021.

Mädchen der Klassen 10 engagieren sich am Weltfrauentag


Am 08.03. war Weltfrauentag – ein Tag um auf wichtige Themen aufmerksam zu machen.

Auch wir Mädchen aus Klasse 10 wollten dazu einen Beitrag leisten. Jedes einzelne Mädchen hat eine eigene Message die sie rüber bringen wollte, daher haben wir uns dazu entschieden bei der Kampagne „ich streike am 08.03, weil…“ mitzumachen. Hierbei geht es um einen Streik der am 08. März gestartet wurde. Es soll auf Themen wie weltweite Frauenrechte oder die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam zu machen.

Da wir dennoch aktuell kurz vor den Abschlussprüfungen stehen, haben wir uns dazu entschieden nicht zu streiken, sondern durch Plakate und Bilder unsere Stimme zu erheben. Denn schließlich hat jedes Mädchen von uns mal Erfahrungen gemacht. So zum Beispiel aufgrund des Geschlechtes unterschätzt zu werden, denn wie heißt es so schön „für ein Mädchen kannst du das aber gut…“. Auch alltägliche Dinge, wie zum Beispiel Mülleimer für Hygieneartikel auf Toiletten sollten selbstverständlich sein.

Damit sich so etwas ändert, muss auf solche Themen aufmerksam gemacht werden.

  • “Ich will mich nicht als Frau zwischen Kindern und Karriere entscheiden”
  • “Ein Minirock macht mich nicht zum Sexobjekt”
  • “Ich möchte freizügige Kleidung tragen, ohne mich unwohl zu fühlen”
  • “Ich passe mich nicht den gesellschaftlichen Idealen an”
  • “Jede entrechtete Frau ist eine zu viel!”
  • “Ich will mir keine Sorgen machen, wie mein Aussehen beurteilt wird”
  • “Sexualisierte Gewalt an Frauen ist Alltag”
  • “Ich will abends raus, ohne belästigt zu werden”
  • “Ich will mich nicht bedecken, nur weil Männer sich nicht beherrschen können”
  • “Die Kleidung einer Frau rechtfertigt keine Vergewaltigung”

Ein starkes Statement der Mädchen!

Vorlesewettbewerb an der Leimbachtalschule


“Wenn wir lesen, tauchen wir ein in neue Welten.” Diese Erfahrung machten die SchülerInnen der Klassenstufe 6 an der Leimbachtalschule in Dielheim, indem sie sich bereits seit November eifrig auf den Lesewettbewerb vorbereiteten. Dafür suchten sich alle SchülerInnen zunächst ein Buch ihres Interesses aus, das sie zur Vorbereitung auf den Lesewettbewerb lasen.

Der Vorlesewettbewerb wird alljährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgeschrieben. In der ersten Runde des Vorlesewettbewerbs ermittelten die SchülerInnen der beiden Lerngruppen 6.1 und 6.2 unter der Leitung ihrer Deutschlehrerinnen Sophie Bittner und Tamara Link jeweils drei Klassensieger, die sich bereits im Dezember in der zweiten Runde im schulinternen Vorlesewettbewerb der Jury stellten. Als SiegerInnen aus der Vorrunde gingen hervor: Nina Blaser, Maja Reichensperger, Max Goldschmidt, Mika Matyssek, Sophie Seibold und Lilia Epp.

Jeder dieser sechs SiegerInnen hatte in der zweiten Runde des Vorlesewettbewerbs die Aufgabe, vor der gesamten Klassenstufe 6 für drei Minuten aus einem selbst ausgesuchten und bereits bekannten Buch vorzulesen. Dazu gehörte auch, das Buch vorzustellen und die ausgewählte Textstelle in den gesamten Inhalt einzubinden. Danach mussten die SchülerInnen eine Textstelle aus einem ihnen unbekannten Buch vorlesen. Hier zeigte sich, wer nicht nur bekannte, sondern auch fremde Texte sicher und anschaulich vorlesen kann.

Anschließend hatte die Jury (Rektor Patrick Merz, Schulbibliotheksleiterin Gillian Herrmann, Sebastian Leber sowie die Deutschlehrerinnen Sophie Bittner und Tamara Link) die Aufgabe, zusammen mit den SchülerInnen der sechsten Klasse einen Schulsieger zu ermitteln. Dafür wurden die sechs LeserInnen nach den Kategorien Lesetempo, Deutlichkeit und Betonung über modernste Technik mit IPads bewertet.

Keine leichte Entscheidung für die Jury! Die Vorleseleistungen lagen sehr eng beieinander. Alle sechs TeilnehmerInnen meisterten die Aufgabe gut. Punkte wurden vergeben und ausgewertet. Meinungen wurden ausgetauscht und diskutiert. Am Ende konnte als Schulsiegerin Nina Blaser ermittelt werden, die vor allem durch das Vorlesen des Fremdtextes überzeugte. Mika Matyssek erreichte den zweiten Platz. Die Schulsiegerin der Leimbachtalschule in Dielheim darf nun zur Regionalentscheidung fahren, um dort gegen andere Schulsieger anzutreten.

Herzliche Glückwünsche gehen an Nina Blaser und die anderen TeilnehmerInnen, die alle für ihre Leistung einen Buchpreis erhielten. Für die nächste Runde des Vorlesewettbewerbs drücken wir Nina die Daumen!

Umgang mit sozialen Netzwerken


Ein Baustein der Prävention an der Leimbachtalschule
Soziale Netzwerke, wie „WhatsApp“ oder „Instagram“ sind aus der Lebenswelt der Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Umso wichtiger ist die Aufgabe der Schule, immer wieder auf Gefahren hinzuweisen, die dort lauern und nicht als solche wahrgenommen werden.
Aus diesem Grund bekamen die 7. Klassen Anfang Dezember Besuch von der Polizei Wiesloch. Im Rahmen der Präventionsarbeit ist es ein Ziel der Schule, dass sich die Schüler praktisch wie theoretisch mit den neuen Medien befassen und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihnen lernen.
Bereits im Vorfeld beschäftigten sich die Klassen im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts mit dem Thema Mediennutzung. Zentrale Inhalte waren hier die Beeinflussung der Jugendlichen durch mediale Darstellungen und die rechtlichen Bestimmungen, die es zum Schutz persönlicher Daten gibt. Außerdem wurde die Handyordnung der Leimbachtalschule genauer unter die Lupe genommen und diskutiert.
Der direkte Austausch mit Polizeibeamten, die anschaulich von ihren Erfahrungen berichteten, war für die Schülerinnen und Schüler von großer Bedeutung. So erfuhren die Klassen von Herrn Engelhardt und seinen beiden Kollegen, welche Regeln man bei der Nutzung eines Smartphones unbedingt berücksichtigen soll.
Besonders deutlich wurde den Jugendlichen, dass ein besonnener Umgang mit dem Internet und vor allem den öffentlich geteilten persönlichen Daten und Fotos wichtig ist. Beleidigungen, teilweise auch anonym, bis hin zum Mobbing sind in WhatsApp Gruppen schon fast an der Tagesordnung. Hier wurden die Klassen sensibilisiert, diese nicht stillschweigend zu ertragen, sondern Vertrauenspersonen hinzuzuziehen und aktiv dagegen vorzugehen.
Die Erkenntnis, dass das Internet nichts vergisst und Daten jahrelang verfügbar sind, ist sogar für Erwachsene schwer umzusetzen – für Jugendliche umso mehr von großer Bedeutung.
Herr Engelhardt und seine Kollegen vermittelten klar und deutlich, welche Risiken ein unbedachter Umgang mit Daten, Fotos, Kommentaren oder Blogs haben kann. Die Schülerinnen und Schüler wollen in Zukunft viel stärker hinterfragen, ob diese Angaben tatsächlich sein müssen.
Die Polizisten nahmen sich Zeit, ausführlich alle Fragen zu beantworten. Am Ende des Besuchs bekamen die Klassen eine Broschüre mit Informationen zum Nachlesen.
Prävention steht für „Vorbeugen“ -das schulinterne Präventionscurriculum bildet daher einen wesentlichen Baustein der schulischen Arbeit. Der Umgang mit sozialen Netzwerken muss trainiert und das Bewusstsein der Jugendlichen geschärft werden, um (selbst-)schädigendem Verhalten vorzubeugen.
Vielen Dank an Herr Engelhardt und seine Kollegen!

Die Klassen 7.1 und 7.2 der Leimbachtalschule

Trotz Einschränkungen die Zukunft fest im Blick


Nicht nur digitales Lernen sondern auch digitale Berufsorientierung erweiterte den Horizont der Schülerinnen und Schüler der achten Klasse

Mit dem Lockdown schlossen nicht nur Schulen, Geschäfte und gesellschaftliches Leben, sondern auch die Möglichkeit zur Orientierung und zum beruflichen Durchstarten. Eine besondere Herausforderung für Schulen, denn berufliche und Studienorierung ist ein zentrales Element zum Abschluss der Sekundarstufe I.

Bei den Schülerinnen und Schülern der achten Klassen der Leimbachtalschule Dielheim beginnt nun dennoch die intensive Phase der beruflichen Orientierung und Konkretisieren eines Berufswunsches, von dem sie sich vorstellen können, ihn lange Zeit mit Leidenschaft und Leistung auszuüben. Die Berufsmesse „parentum“ bietet hier, neben Praktika, Unterricht und Berufsberatung, traditionell die Möglichkeit, sich über verschiedene Arbeitgeber zu informieren, Perspektiven zu zeichnen und konkret mit Ansprechpartnern ins Gespräch zu kommen.

Mit Corona wurde die Bildungs- und Berufsmesse in digitale Räume verlegt, in die die Schülerinnen und Schüler in Begleitung in Begleitung der ESF Jugendperspektive, vertreten durch Boris Erlewein, der Schulsozialarbeit, Petra Maier, sowie der Berufsorientierung der Leimbachtalschule, Martin Ritz, eintreten konnten. Über die schuleigenen Tablets konnten die Schülerinnen und Schüler aus einer Fülle von Firmen, Schulen und Institutionen auswählen und ein Videogespräch, ähnlich dem Austausch am Messestand, starten. Gemeinsam planten sie Gespräche und Vorgehensweise und sprachen sich Mut zu. Nach und nach zeigten die Schülerinnen und Schüler immer mehr Courage und Stärke mit den Scouts zu kommunizieren und im offenen Dialog in den Austausch zu treten.

Hier verdeutlichten sich nochmals Berufsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler mit konkreten Ausbildungsberufen und Fachschulen. Bepackt mit Fragen rund um die spezifische Ausbildung starteten sie selbstbewusst in das Gespräch mit den Spezialisten, knüpften Kontakte, feilten an Berufsvorstellungen und planten ihre Zukunft. Trotz Einschränkungen durch Corona will die individuelle Zukunft und Gesellschaft gestaltet werden. Parentum online war hierzu für die Schülerinnen und Schüler ein wichtiger Schritt, nicht stehen zu bleiben.

Jana aus Klasse 9 fasst ihre Erfahrungen passendzusammen: “Ich habe die parentum online dafür genutzt, um Firmen kennenzulernen, die für mich in Frage kommen würden, da ich aktuell auf Ausbildungssuche bin. Außerdem auch um einige Fragen zu stellen, die mir unklar waren und um Firmen Genaueres zur Ausbildung zu fragen. Um zu schauen, welche Firmen überhaupt teilnehmen, konnte ich ohne Umstände mich im Internet informieren. Meine ausgewählten Firmen konnte ich dann an dem Tag über die Plattform ohne Probleme per Videokonferenz erreichen. Diese waren immer sehr freundlich und konnten mir bei meinen Fragen weiterhelfen. Leider hatte eine von mir ausgewählte Firma keine Videokonferenz angeboten. Diese Firma habe ich dann einfach über einige Telefonate erreichen können und es wurden dann dennoch meine Fragen beantwortet. Im Endeffekt fand ich die parentum online sehr interessant, hilfreich und ich konnte überwiegend positive Erfahrungen machen.”

Schüler erhielten „Passierschein fürs Leben“


RNZ vom 27.07.2020, Klara Gaßner

Dielheim. Eine glückliche Familie gründen, gut als Mediengestalterin Fuß fassen, schnell den Führerschein schaffen, ein eigenes Fotografenstudio eröffnen – das sind die Wünsche der 13 Schülerinnen und Schüler, die vor einigen Tagen ihre Hauptschulabschlusszeugnisse entgegennehmen konnten. Unter dem Motto „Make a wish!“ und unter den allgegenwärtigen Coronaregeln feierten die Schüler der Leimbachtalschule in der Dielheimer Kulturhalle den ersten Schritt in Richtung Berufsleben.

„Die Schüler sind froh, dass wir überhaupt feiern können. Einige Schülerinnen haben sich schon im Februar ihre Kleider für die Abschlussfeier gekauft“, erzählt Alicia Bugla, eine der Klassenlehrerinnen, lachend. Auch bei dieser Veranstaltung waren die Teilnehmerzahlen reduziert, gelbe Zettel mit einem „X“ zierten die Stühle, denn nur jeder dritte Platz durfte besetzt werden. Auch das Buffet im Anschluss an die Feier konnte dieses Jahr nicht wie gewohnt serviert werden. Als Ersatz erhielt jeder Besucher eine Brezel und ein Glas Sekt – welche nur draußen, nach der Feier, genossen werden durften. Die Lehrergeschenke lagen schon auf dem Platz, die Blumensträuße quasi zur „Selbstbedienung“ in Wasserschalen am Rand. Trotz aller coronabedingten Maßnahmen, war die Abschlussfeier sehr würdig, festlich und besonders emotional.

Lagerfeuer, Ausflüge, Schlittschuhlaufen – all diese Erinnerungen der Klasse ließ eine Diashow unterlegt mit dem Lied „Dielheim-Tage“, eine Lobeshymne auf die Schule, wieder aufflammen und sorgte auch für die ein oder andere Träne. Denn die Klasse, die jetzt auf der Gemeinschaftsschule ins nächste Schuljahr übergeht, ist „ohne euch einfach nicht das Gleiche“, wie eine der Mitschülerinnen der Abschlussschüler in ihrer Rede betonte. Außerdem wünschten sie und eine zweite Klassenkameradin ihren ehemaligen Mitschülern, stellvertretend für die Klasse, tolle Erfahrungen und Begegnungen, Glück im Beruf und zum Schluss: „Dass ihr Euch bald einen dicken Benz AMG leisten könnt.“

Der Dielheimer Bürgermeister Thomas Glasbrenner sprach über die Wichtigkeit der Abschlüsse. „Dieses Zeugnis ist euer Passierschein fürs Leben“, gab er den Abschlussschülern mit auf den Weg. Der Tag des Schulabschlusses gehe in die persönliche Geschichte ein – im bewegten Krisenjahr 2020 sowieso, so Glasbrenner.

Die Klassenlehrer Alicia Bugla und Kevin Ehmannn griffen in ihrer Rede das Motto des Abends auf und erzählten, dass sie sich am liebsten „noch ein weiteres Jahr“ mit den Klassen wünschen würden – gerade weil sich die Abschlussschüler ihr letztes Schuljahr sicherlich anders vorgestellt hatten.

„Ich wünsch euch einfach das, was ihr euch wünscht!“, brachte es Schulleiter Patrick Merz kurz vor der Zeugnisvergabe passend auf den Punkt. Auch die war durch das Risiko des Coronavirus geprägt: Die Zeugnisse konnten nicht direkt übergeben werden, sondern machten einen Umweg über einen bereitgestellten Tisch, bevor sie in die Hände der Schüler wanderten. Auch der Händedruck musste dieses Jahr durch einen „Ellenbogencheck“ ersetzt werden. Bei der Zeugnisvergabe erhielten Svenja Fröhlich und Sadat Sefri einen Preis für herausragendes Sozialverhalten. Auch Oliver Seibert, der den besten Schnitt erzielte, konnte sich über ein besonderes Lob freuen.

Die Abschlussfeier war aber nicht nur für die Schüler und deren Eltern ein besonderer Tag: Mit dem diesjährigen Jahrgang entlässt die Leimbachtalschule erstmals eine Klasse, die im Prinzip der Gemeinschaftsschule unterrichtet wurde.

Foto: Pfeiffer

 

Lernen mit Moodle – im neuen Schuljahr unter neuer Adresse


Zum Ende des Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler mit ihrem aktualisierten Moodle Zugang in die Ferien starten. Somit ist digitales Lernen und Kontakt zwischen Schule, Eltern und Schülerinnen und Schülern via Smartphone, Tablet oder PC jederzeit möglich. Nach den positiven Erfahrungen wärend der letzten Wochen wird dies sicherlich auch im “normalen” Schulalltag seinen Platz finden.

Was ist Moodle?

  • Moodle ist eine Software für Lernplattformen im Internet. Bildungseinrichtungen und Unternehmen können eigene Moodle-Systeme betreiben und dort Lernangebote für ihr/e Zielgruppe/n bereitstellen.

Was zeichnet Moodle aus?

  • Flexibilität und Vielseitigkeit. Lernanforderungen ändern sich permanent. Mit Moodle kann man Kurse / Fachunterricht individuell gestalten, anpassen und ergänzen.

Welche Kursarten unterstützt Moodle?

  • Moodle unterstützt Selbstlernkurse, Kurse mit Trainerfeedback und kollaborative Kurse mit einem hohen Anteil an Interaktion. Es lassen sich Lernlisten und Lösungen zur Verfügung stellen, Filme verlinken, ein Chataustausch einrichten und Online Konferenzen durchführen.

Wie nutzt die Schule das Angebote konkret?

  • Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen, die auf die Klassenstufen angepasst sind. Von reinen Angeboten von Wochenplänen und Checklisten bis hin zu Uploadmöglichkeiten von bearbeiteten Aufgaben der Schülerinnen und Schüler und individuelles Feedback oder Gruppenfeedback durch die Lehrkraft ist alles im Einsatz. Die Angebote werden fortlaufend verfeinert und ausgebaut.

Läuft das problemlos?

  • Die Plattform läuft bei uns tatsächlich problemlos. Da wir Moodle nicht auf dem Landesserver installiert haben, und uns ein eigener Server innerhalb Deutschlands zur Verfügung steht, haben wir eine eigene “Datenautobahn”. Da wir hier alleine auf “breiten Straßen” unterwegs sind, gibt es keine “Staus”.

Wie komme ich zur Seite?

  • Die Seite ist auf einem eignen Server aufgesetzt. Der direkte link zum neuen Schuljahr lautet www.moodle.leimbachtalschule.de. Der Zugang zu den einzelnen Lernräumen erfolgt über das den Schülern bekannte Passwort.

Wo bekomme ich Hilfe, wenn es “klemmt”?

Kann ich die Arbeit als Elternteil einsehen?

  • Selbstverständlich haben Sie jederzeit mit dem gleichen Zugang wie ihr Kind Zugriff auf Moodle. Sie sehen hier transparent die Aufgaben und die Rückmeldung.

Ist der Datenschutz berücksichtigt?

  • Die Einstellungen in Moodle sind entsprechend den Vorgaben des schulischen Partners auf Landesebene “BelWü – das Landeshochschulnetz” vorgenommen und entsprechen den DSGVO. Hinweise dazu finden sich in Moodle.