Start der Grundschule nach den Faschingsferien


Liebe Eltern,

die Landesregierung plant, die Grundschulen vom 22. Februar 2021 an wieder schrittweise für den Präsenzunterricht zu öffnen. Die Kinder, die die GS besuchen, werden also nach den Ferien voraussichtlich wieder in die Schule kommen können.

Die Abschlussklassen gehen ab 22. Februar weiterhin im Wechselbetrieb in Präsenz- und Fernunterricht.

Mit der aktuellen CoronaVO des Landes BW ist ein Wechselmodell vorgegeben, bei dem immer nur zwei Stufen der Grundschule und dabei auch jeweils nur die halbe Klasse im Schulhaus gleichzeitig unterrichtet werden dürfen. Die Ausgestaltung dieses Wechselmodells obliegt der Schule und den Rahmenbedingungen vor Ort.

Wir haben uns hier dafür entschieden, dass in der Startwoche vom 22.02.2021 zuerst die Klassen 1 und 2, in der Folgewoche dann die Klassen 3 und 4 Präsenzunterricht haben.

Dabei hat z.B. eine Gruppe der Klasse 1 am Montag und Mittwoch jeweils 5 Std. Unterricht, die andere Gruppe am Dienstag und Donnerstag. Am Freitag werden beide Gruppen 2 Unterrichtsstunden haben, also eine Gruppe von 8.30 bis 10.10 Uhr, die andere Gruppe 10.35 Uhr bis 12.10 Uhr. Entsprechend wird die Aufteilung für die Klassenstufe 2 sein.

Die Klassen 3 und 4 haben in der Folgewoche dann Unterricht von 7.45 Uhr bis 12.10 Uhr mit dem gleichen Rhythmus wie oben aufgezeigt, freitags von 8.00 bis 9.30 Uhr bzw. 10.00 bis 11.30 Uhr.

Sollten sich in den nächsten Wochen Möglichkeiten ergeben, den Unterricht ausweiten zu dürfen, lässt sich dieses Modell unverzüglich „aufeinander“ legen, so dass alle Klassen der Grundschule jede Woche Unterricht haben könnten.
Hier müssen wir aber die gesamte Entwicklung abwarten.

 Die genauen Zeiten und Gruppenaufteilungen erhalten Sie in einer weiteren Info-Mail über Ihre jeweiligen KlassenlehrerInnen.

Ihr Kind erhält also in der Präsenzwoche Aufgaben für die Tage zu Hause. Unterrichtet werden vorrangig die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht. Für die Fernlernwoche wird im Wesentlichen der bisher praktizierte Ablauf weitergeführt.

 

Für den konkreten Ablauf einige Hinweise:

  • Der Zugang zum Haus erfolgt wieder über die bereits zugewiesenen Eingänge, so dass Begegnungsmöglichkeiten weitestgehend ausgeschlossen werden. Die Pausen erfolgen stufenweise individuell und klassenweise getrennt.
  • Es unterrichten möglichst wenig unterschiedliche Lehrkräfte in den Klassen.
  • Die Notbetreuung der Schule findet unter den bereits bekannten Voraussetzungen weiterhin statt. Bitte prüfen Sie sehr genau, ob Sie diese, und wenn ja, tatsächlich an jedem Tag, benötigen. Die Organisation bedeutet für uns Schule eine große Herausforderung.
  • Die erweiterten Betreuungszeiten im Rahmen der Notbetreuung durch die Gemeindeverwaltung finden ebenfalls wie bisher statt. Hier wird die Organisation den gegebenen Rahmenbedingungen angepasst. Ziel ist dabei, die Kinder stufenweise getrennt zu betreuen.
  • Wir möchten Sie bitten, Ihren Kindern eine Mund-Nasenabdeckung mitzugeben. Es besteht keine Pflicht zum Tragen, allerdings wünschen sich die Lehrkräfte, dass bei nahem Kontakt zwischen Ihrem Kind und Lehrkräften Ihr Kind die Mund-Nasenabdeckung  zum gegenseitigen Schutz nutzt. Die Lehrkräfte werden dies aber nicht aktiv einfordern.
  • Selbstverständlich sind alle bisherigen Hygienemaßnahmen weiterhin gültig. Da wir sehr regelmäßig lüften, sollte Ihr Kind wieder Kleidung nach dem „Zwiebelprinzip“ tragen. Händehygiene kann durch regelmäßiges Waschen oder durch die Verwendung der bereitstehenden Handdesinfektionsmöglichkeiten erreicht werden.
  • Bitte schicken Sie Ihr Kind morgens so in die Schule, dass Wartezeiten vermieden
  • Die Präsenzpflicht ist weiterhin ausgesetzt. D.h. Sie entscheiden, ob Sie unter diesen Pandemiebedingungen Ihr Kind in die Schule schicken oder nicht. Wenn Sie sich dagegen entscheiden, bleibt ihr Kind Zuhause und erhält wie bisher Aufgaben für das häusliche Lernen. Sie müssen lediglich formlos (gerne per Email) mitteilen, wenn Ihr Kind nicht am Präsenzunterricht teilnehmen wird.

 

Bitte beachten Sie für den Schulbesuch oder Besuch der Notbetreuung:

Es gilt ein Zutritts- und Teilnahmeverbot für Personen, die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 10 Tage vergangen sind. Dies gilt, soweit die zuständigen Behörden nichts Anderes anordnen oder Sie sich innerhalb der vorausgegangenen 10 Tage in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) zum Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder wenn das Gebiet innerhalb von 10 Tagen nach der Rückkehr neu als Risikogebiet eingestuft wird. Weiter gilt dies, wenn Personen typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen.

Sollten positive Fälle im Haushalt des Kindes auftreten, darf das Kind bis zur Klärung des weiteren Ablaufes mit dem Gesundheitsamt, die Schule nicht betreten. Wir bitten Sie auch im Verdachtsfall im Haushalt erst eine Klärung durch einen Test abzuwarten und ihr Kind erst dann wieder in die Schule zu schicken.

Die „schrittweise Schulöffnung“ ist nach den langen Wochen im „Homeschooling“ noch ein reduziertes Unterrichtsangebot. Es kann natürlich nicht den gewohnten Stundenplan abdecken. Es bietet aber die Möglichkeit, dass Ihre Kinder wieder verlässlich an die Schule kommen können.  Sie können endlich wieder mit Gleichaltrigen im eigenen Klassenzimmer und mit den vertrauten Lehrkräften gemeinsam lernen. Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass der beste Unterricht für die Kinder letztlich der vor Ort ist … .

Auch bei guter Planung werden wir weiterhin kreativ auf neue Situationen eingehen müssen. Wir versuchen mit Weitsicht, Verantwortung und einer guten Portion Zuversicht und Gelassenheit gemeinsam die Herausforderungen zu meistern. Hier bringt das Kollegium viel Zeit, Ideen und ein großes Engagement ein. Online-Unterricht stellt für alle Beteiligten eine große Herausforderung dar. Er kann das persönliche Miteinander ergänzen, aber nicht ersetzen.

Herzlichen Dank auch an Sie als Eltern, dass Sie diesen Weg mit uns gehen und uns auf Ihre Weise in unserer gemeinsamen Arbeit mit Ihren Kindern unterstützen.

Bei Fragen, die den Umgang mit dem Unterricht unter Pandemiebedingungen betreffen, bieten sich vor allem die Infos unter der Rubrik FAQs auf der Seite des Kultusministeriums (www.km-bw.de) an. Hier finden Sie viele Antworten auf Fragen, die uns alle beschäftigen.

Die Schulleitung

Wie geht es weiter nach Klasse 4 – die GMS stellt sich (online) vor


Wie ist der Schulalltag an der GMS?

Was bedeutet Ganztagesschule und Lernen  auf unterschiedlichen Niveaustufen?

Welche Abschlüsse sind möglich?

Welches Konzept verbirgt sich hinter der Gemeinschaftsschule Dielheim?

 

Machen Sie sich ein Bild vom erfolgreichen Lernen in unserer Gemeinschaftsschule.

 

Kommen Sie mit Lehrkräften, der Schulleitung, Eltern und SchülerInnen an unserem digitalen Infoabend ins Gespräch.

Di. 23.02.2021, 18.00 – 19.30 Uhr

– online –

Anmeldung unter gms@leimbachtalschule.de

Übergangsverfahren Klasse 4 – Welche Schule ist die richtige für mein Kind?


Liebe Eltern der 4. Klassen,

  • wie geht es nach der vierten Klasse weiter?
  • wie lernt mein Kind?
  • wie arbeitet mein Kind?
  • welche Talente und Begabungen hat mein Kind
  • welche Schulen gibt es?
  • welche Schule ist die richtige für mein Kind?

Sehr gerne würden sich auch in diesem Schuljahr die Schulen Ihnen und auch Ihren Kindern vorstellen … . Weder eine Informationsveranstaltung, noch ein „Tag der offenen Tür“ ist situationsbedingt möglich.

Besondere Situationen erfordern besondere und kreative Ideen.

Sie finden hier einen sehr umfassenden und informativen Überblick zum Übergangsverfahren nach Klasse 4. Einerseits allgemeine Informationen zu den einzelnen Schularten, die das Kultusministerium Baden-Württemberg zur Verfügung stellt, andererseits Links zu Präsentationen der weiterführenden Schulen in unserem direkten Umfeld / Einzugsbereich bzw. einen Kurzfilm der Gemeinschaftsschule Dielheim.

Dies ersetzt den direkten Kontakt nur sehr schwer. In den Beratungsgesprächen mit den Klassenlehrern und -lehrerinnen Ihrer Kinder haben Sie die Gelegenheit, sich umfassend auszutauschen und zu informieren. Diese werden sich viel Zeit nehmen und auch ausführlicher auf die einzelnen Schularten eingehen. Gerne dürfen Sie für weitere Fragen direkt Kontakt mit den jeweiligen Schulen aufnehmen.

Hier erhalten Sie die Präsentationen des Kultusministeriums Baden-Württemberg zum Übergangsverfahren an weiterführende Schulen

Hier erhalten Sie einen Überblick zum Ablauf des Übergangsverfahren (Kultusministerium Baden-Württemberg)

Hier erhalten Sie den zeitlichen Ablauf zum und wichtige Termine im Übergangsverfahren

Hier erhalten Sie die Informationen zu den weiterführenden Schulen im direkten Umfeld
(Waldschule Walldorf, Bertha-Benz Realschule, Gemeinschaftsschule Dielheim, Ott-Heinrich Gymnasium Wiesloch, berufliches Schulzentrum /berufliche Gymnasien Wiesloch)

Hier erhalten Sie das Anmeldeformular für die Leimbachtalschule Dielheim, Gemeinschaftsschule

 

Vorlesewettbewerb an der Leimbachtalschule


“Wenn wir lesen, tauchen wir ein in neue Welten.” Diese Erfahrung machten die SchülerInnen der Klassenstufe 6 an der Leimbachtalschule in Dielheim, indem sie sich bereits seit November eifrig auf den Lesewettbewerb vorbereiteten. Dafür suchten sich alle SchülerInnen zunächst ein Buch ihres Interesses aus, das sie zur Vorbereitung auf den Lesewettbewerb lasen.

Der Vorlesewettbewerb wird alljährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgeschrieben. In der ersten Runde des Vorlesewettbewerbs ermittelten die SchülerInnen der beiden Lerngruppen 6.1 und 6.2 unter der Leitung ihrer Deutschlehrerinnen Sophie Bittner und Tamara Link jeweils drei Klassensieger, die sich bereits im Dezember in der zweiten Runde im schulinternen Vorlesewettbewerb der Jury stellten. Als SiegerInnen aus der Vorrunde gingen hervor: Nina Blaser, Maja Reichensperger, Max Goldschmidt, Mika Matyssek, Sophie Seibold und Lilia Epp.

Jeder dieser sechs SiegerInnen hatte in der zweiten Runde des Vorlesewettbewerbs die Aufgabe, vor der gesamten Klassenstufe 6 für drei Minuten aus einem selbst ausgesuchten und bereits bekannten Buch vorzulesen. Dazu gehörte auch, das Buch vorzustellen und die ausgewählte Textstelle in den gesamten Inhalt einzubinden. Danach mussten die SchülerInnen eine Textstelle aus einem ihnen unbekannten Buch vorlesen. Hier zeigte sich, wer nicht nur bekannte, sondern auch fremde Texte sicher und anschaulich vorlesen kann.

Anschließend hatte die Jury (Rektor Patrick Merz, Schulbibliotheksleiterin Gillian Herrmann, Sebastian Leber sowie die Deutschlehrerinnen Sophie Bittner und Tamara Link) die Aufgabe, zusammen mit den SchülerInnen der sechsten Klasse einen Schulsieger zu ermitteln. Dafür wurden die sechs LeserInnen nach den Kategorien Lesetempo, Deutlichkeit und Betonung über modernste Technik mit IPads bewertet.

Keine leichte Entscheidung für die Jury! Die Vorleseleistungen lagen sehr eng beieinander. Alle sechs TeilnehmerInnen meisterten die Aufgabe gut. Punkte wurden vergeben und ausgewertet. Meinungen wurden ausgetauscht und diskutiert. Am Ende konnte als Schulsiegerin Nina Blaser ermittelt werden, die vor allem durch das Vorlesen des Fremdtextes überzeugte. Mika Matyssek erreichte den zweiten Platz. Die Schulsiegerin der Leimbachtalschule in Dielheim darf nun zur Regionalentscheidung fahren, um dort gegen andere Schulsieger anzutreten.

Herzliche Glückwünsche gehen an Nina Blaser und die anderen TeilnehmerInnen, die alle für ihre Leistung einen Buchpreis erhielten. Für die nächste Runde des Vorlesewettbewerbs drücken wir Nina die Daumen!

Umgang mit sozialen Netzwerken


Ein Baustein der Prävention an der Leimbachtalschule
Soziale Netzwerke, wie „WhatsApp“ oder „Instagram“ sind aus der Lebenswelt der Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Umso wichtiger ist die Aufgabe der Schule, immer wieder auf Gefahren hinzuweisen, die dort lauern und nicht als solche wahrgenommen werden.
Aus diesem Grund bekamen die 7. Klassen Anfang Dezember Besuch von der Polizei Wiesloch. Im Rahmen der Präventionsarbeit ist es ein Ziel der Schule, dass sich die Schüler praktisch wie theoretisch mit den neuen Medien befassen und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihnen lernen.
Bereits im Vorfeld beschäftigten sich die Klassen im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts mit dem Thema Mediennutzung. Zentrale Inhalte waren hier die Beeinflussung der Jugendlichen durch mediale Darstellungen und die rechtlichen Bestimmungen, die es zum Schutz persönlicher Daten gibt. Außerdem wurde die Handyordnung der Leimbachtalschule genauer unter die Lupe genommen und diskutiert.
Der direkte Austausch mit Polizeibeamten, die anschaulich von ihren Erfahrungen berichteten, war für die Schülerinnen und Schüler von großer Bedeutung. So erfuhren die Klassen von Herrn Engelhardt und seinen beiden Kollegen, welche Regeln man bei der Nutzung eines Smartphones unbedingt berücksichtigen soll.
Besonders deutlich wurde den Jugendlichen, dass ein besonnener Umgang mit dem Internet und vor allem den öffentlich geteilten persönlichen Daten und Fotos wichtig ist. Beleidigungen, teilweise auch anonym, bis hin zum Mobbing sind in WhatsApp Gruppen schon fast an der Tagesordnung. Hier wurden die Klassen sensibilisiert, diese nicht stillschweigend zu ertragen, sondern Vertrauenspersonen hinzuzuziehen und aktiv dagegen vorzugehen.
Die Erkenntnis, dass das Internet nichts vergisst und Daten jahrelang verfügbar sind, ist sogar für Erwachsene schwer umzusetzen – für Jugendliche umso mehr von großer Bedeutung.
Herr Engelhardt und seine Kollegen vermittelten klar und deutlich, welche Risiken ein unbedachter Umgang mit Daten, Fotos, Kommentaren oder Blogs haben kann. Die Schülerinnen und Schüler wollen in Zukunft viel stärker hinterfragen, ob diese Angaben tatsächlich sein müssen.
Die Polizisten nahmen sich Zeit, ausführlich alle Fragen zu beantworten. Am Ende des Besuchs bekamen die Klassen eine Broschüre mit Informationen zum Nachlesen.
Prävention steht für „Vorbeugen“ -das schulinterne Präventionscurriculum bildet daher einen wesentlichen Baustein der schulischen Arbeit. Der Umgang mit sozialen Netzwerken muss trainiert und das Bewusstsein der Jugendlichen geschärft werden, um (selbst-)schädigendem Verhalten vorzubeugen.
Vielen Dank an Herr Engelhardt und seine Kollegen!

Die Klassen 7.1 und 7.2 der Leimbachtalschule

Trotz Einschränkungen die Zukunft fest im Blick


Nicht nur digitales Lernen sondern auch digitale Berufsorientierung erweiterte den Horizont der Schülerinnen und Schüler der achten Klasse

Mit dem Lockdown schlossen nicht nur Schulen, Geschäfte und gesellschaftliches Leben, sondern auch die Möglichkeit zur Orientierung und zum beruflichen Durchstarten. Eine besondere Herausforderung für Schulen, denn berufliche und Studienorierung ist ein zentrales Element zum Abschluss der Sekundarstufe I.

Bei den Schülerinnen und Schülern der achten Klassen der Leimbachtalschule Dielheim beginnt nun dennoch die intensive Phase der beruflichen Orientierung und Konkretisieren eines Berufswunsches, von dem sie sich vorstellen können, ihn lange Zeit mit Leidenschaft und Leistung auszuüben. Die Berufsmesse „parentum“ bietet hier, neben Praktika, Unterricht und Berufsberatung, traditionell die Möglichkeit, sich über verschiedene Arbeitgeber zu informieren, Perspektiven zu zeichnen und konkret mit Ansprechpartnern ins Gespräch zu kommen.

Mit Corona wurde die Bildungs- und Berufsmesse in digitale Räume verlegt, in die die Schülerinnen und Schüler in Begleitung in Begleitung der ESF Jugendperspektive, vertreten durch Boris Erlewein, der Schulsozialarbeit, Petra Maier, sowie der Berufsorientierung der Leimbachtalschule, Martin Ritz, eintreten konnten. Über die schuleigenen Tablets konnten die Schülerinnen und Schüler aus einer Fülle von Firmen, Schulen und Institutionen auswählen und ein Videogespräch, ähnlich dem Austausch am Messestand, starten. Gemeinsam planten sie Gespräche und Vorgehensweise und sprachen sich Mut zu. Nach und nach zeigten die Schülerinnen und Schüler immer mehr Courage und Stärke mit den Scouts zu kommunizieren und im offenen Dialog in den Austausch zu treten.

Hier verdeutlichten sich nochmals Berufsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler mit konkreten Ausbildungsberufen und Fachschulen. Bepackt mit Fragen rund um die spezifische Ausbildung starteten sie selbstbewusst in das Gespräch mit den Spezialisten, knüpften Kontakte, feilten an Berufsvorstellungen und planten ihre Zukunft. Trotz Einschränkungen durch Corona will die individuelle Zukunft und Gesellschaft gestaltet werden. Parentum online war hierzu für die Schülerinnen und Schüler ein wichtiger Schritt, nicht stehen zu bleiben.

Jana aus Klasse 9 fasst ihre Erfahrungen passendzusammen: “Ich habe die parentum online dafür genutzt, um Firmen kennenzulernen, die für mich in Frage kommen würden, da ich aktuell auf Ausbildungssuche bin. Außerdem auch um einige Fragen zu stellen, die mir unklar waren und um Firmen Genaueres zur Ausbildung zu fragen. Um zu schauen, welche Firmen überhaupt teilnehmen, konnte ich ohne Umstände mich im Internet informieren. Meine ausgewählten Firmen konnte ich dann an dem Tag über die Plattform ohne Probleme per Videokonferenz erreichen. Diese waren immer sehr freundlich und konnten mir bei meinen Fragen weiterhelfen. Leider hatte eine von mir ausgewählte Firma keine Videokonferenz angeboten. Diese Firma habe ich dann einfach über einige Telefonate erreichen können und es wurden dann dennoch meine Fragen beantwortet. Im Endeffekt fand ich die parentum online sehr interessant, hilfreich und ich konnte überwiegend positive Erfahrungen machen.”

Schüler erhielten „Passierschein fürs Leben“


RNZ vom 27.07.2020, Klara Gaßner

Dielheim. Eine glückliche Familie gründen, gut als Mediengestalterin Fuß fassen, schnell den Führerschein schaffen, ein eigenes Fotografenstudio eröffnen – das sind die Wünsche der 13 Schülerinnen und Schüler, die vor einigen Tagen ihre Hauptschulabschlusszeugnisse entgegennehmen konnten. Unter dem Motto „Make a wish!“ und unter den allgegenwärtigen Coronaregeln feierten die Schüler der Leimbachtalschule in der Dielheimer Kulturhalle den ersten Schritt in Richtung Berufsleben.

„Die Schüler sind froh, dass wir überhaupt feiern können. Einige Schülerinnen haben sich schon im Februar ihre Kleider für die Abschlussfeier gekauft“, erzählt Alicia Bugla, eine der Klassenlehrerinnen, lachend. Auch bei dieser Veranstaltung waren die Teilnehmerzahlen reduziert, gelbe Zettel mit einem „X“ zierten die Stühle, denn nur jeder dritte Platz durfte besetzt werden. Auch das Buffet im Anschluss an die Feier konnte dieses Jahr nicht wie gewohnt serviert werden. Als Ersatz erhielt jeder Besucher eine Brezel und ein Glas Sekt – welche nur draußen, nach der Feier, genossen werden durften. Die Lehrergeschenke lagen schon auf dem Platz, die Blumensträuße quasi zur „Selbstbedienung“ in Wasserschalen am Rand. Trotz aller coronabedingten Maßnahmen, war die Abschlussfeier sehr würdig, festlich und besonders emotional.

Lagerfeuer, Ausflüge, Schlittschuhlaufen – all diese Erinnerungen der Klasse ließ eine Diashow unterlegt mit dem Lied „Dielheim-Tage“, eine Lobeshymne auf die Schule, wieder aufflammen und sorgte auch für die ein oder andere Träne. Denn die Klasse, die jetzt auf der Gemeinschaftsschule ins nächste Schuljahr übergeht, ist „ohne euch einfach nicht das Gleiche“, wie eine der Mitschülerinnen der Abschlussschüler in ihrer Rede betonte. Außerdem wünschten sie und eine zweite Klassenkameradin ihren ehemaligen Mitschülern, stellvertretend für die Klasse, tolle Erfahrungen und Begegnungen, Glück im Beruf und zum Schluss: „Dass ihr Euch bald einen dicken Benz AMG leisten könnt.“

Der Dielheimer Bürgermeister Thomas Glasbrenner sprach über die Wichtigkeit der Abschlüsse. „Dieses Zeugnis ist euer Passierschein fürs Leben“, gab er den Abschlussschülern mit auf den Weg. Der Tag des Schulabschlusses gehe in die persönliche Geschichte ein – im bewegten Krisenjahr 2020 sowieso, so Glasbrenner.

Die Klassenlehrer Alicia Bugla und Kevin Ehmannn griffen in ihrer Rede das Motto des Abends auf und erzählten, dass sie sich am liebsten „noch ein weiteres Jahr“ mit den Klassen wünschen würden – gerade weil sich die Abschlussschüler ihr letztes Schuljahr sicherlich anders vorgestellt hatten.

„Ich wünsch euch einfach das, was ihr euch wünscht!“, brachte es Schulleiter Patrick Merz kurz vor der Zeugnisvergabe passend auf den Punkt. Auch die war durch das Risiko des Coronavirus geprägt: Die Zeugnisse konnten nicht direkt übergeben werden, sondern machten einen Umweg über einen bereitgestellten Tisch, bevor sie in die Hände der Schüler wanderten. Auch der Händedruck musste dieses Jahr durch einen „Ellenbogencheck“ ersetzt werden. Bei der Zeugnisvergabe erhielten Svenja Fröhlich und Sadat Sefri einen Preis für herausragendes Sozialverhalten. Auch Oliver Seibert, der den besten Schnitt erzielte, konnte sich über ein besonderes Lob freuen.

Die Abschlussfeier war aber nicht nur für die Schüler und deren Eltern ein besonderer Tag: Mit dem diesjährigen Jahrgang entlässt die Leimbachtalschule erstmals eine Klasse, die im Prinzip der Gemeinschaftsschule unterrichtet wurde.

Foto: Pfeiffer

 

Lernen mit Moodle – im neuen Schuljahr unter neuer Adresse


Zum Ende des Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler mit ihrem aktualisierten Moodle Zugang in die Ferien starten. Somit ist digitales Lernen und Kontakt zwischen Schule, Eltern und Schülerinnen und Schülern via Smartphone, Tablet oder PC jederzeit möglich. Nach den positiven Erfahrungen wärend der letzten Wochen wird dies sicherlich auch im “normalen” Schulalltag seinen Platz finden.

Was ist Moodle?

  • Moodle ist eine Software für Lernplattformen im Internet. Bildungseinrichtungen und Unternehmen können eigene Moodle-Systeme betreiben und dort Lernangebote für ihr/e Zielgruppe/n bereitstellen.

Was zeichnet Moodle aus?

  • Flexibilität und Vielseitigkeit. Lernanforderungen ändern sich permanent. Mit Moodle kann man Kurse / Fachunterricht individuell gestalten, anpassen und ergänzen.

Welche Kursarten unterstützt Moodle?

  • Moodle unterstützt Selbstlernkurse, Kurse mit Trainerfeedback und kollaborative Kurse mit einem hohen Anteil an Interaktion. Es lassen sich Lernlisten und Lösungen zur Verfügung stellen, Filme verlinken, ein Chataustausch einrichten und Online Konferenzen durchführen.

Wie nutzt die Schule das Angebote konkret?

  • Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen, die auf die Klassenstufen angepasst sind. Von reinen Angeboten von Wochenplänen und Checklisten bis hin zu Uploadmöglichkeiten von bearbeiteten Aufgaben der Schülerinnen und Schüler und individuelles Feedback oder Gruppenfeedback durch die Lehrkraft ist alles im Einsatz. Die Angebote werden fortlaufend verfeinert und ausgebaut.

Läuft das problemlos?

  • Die Plattform läuft bei uns tatsächlich problemlos. Da wir Moodle nicht auf dem Landesserver installiert haben, und uns ein eigener Server innerhalb Deutschlands zur Verfügung steht, haben wir eine eigene “Datenautobahn”. Da wir hier alleine auf “breiten Straßen” unterwegs sind, gibt es keine “Staus”.

Wie komme ich zur Seite?

  • Die Seite ist auf einem eignen Server aufgesetzt. Der direkte link zum neuen Schuljahr lautet www.moodle.leimbachtalschule.de. Der Zugang zu den einzelnen Lernräumen erfolgt über das den Schülern bekannte Passwort.

Wo bekomme ich Hilfe, wenn es “klemmt”?

Kann ich die Arbeit als Elternteil einsehen?

  • Selbstverständlich haben Sie jederzeit mit dem gleichen Zugang wie ihr Kind Zugriff auf Moodle. Sie sehen hier transparent die Aufgaben und die Rückmeldung.

Ist der Datenschutz berücksichtigt?

  • Die Einstellungen in Moodle sind entsprechend den Vorgaben des schulischen Partners auf Landesebene “BelWü – das Landeshochschulnetz” vorgenommen und entsprechen den DSGVO. Hinweise dazu finden sich in Moodle.

 

Digitales Klassenzimmer – Hopp Foundation stellt Videokonferenztool zur Verfügung


Die Hopp Foundation stellt Schulen in der Metropolregion Rhein-Neckar auf dezidierten Servern das Videokonferenztool Jitsi zur kostenlosen Nutzung bereit. In dem Videokonferenztool können virtuelle Klassenräume erstellt werden, welche von den Schulen für den Unterricht, zur
Unterrichtsvor- und – nachbereitung der Lehrerenden sowie für Konferenzen genutzt werden können. Auch die Leimbachtalschule ist jetzt dabei! Ein großer Dank geht an die Hopp-Foundation.

Was ist das “Digitale Klassenzimmer” und was macht es so besonders? Hier ein paar Antworten auf unsere Fragen:

Was macht man mit Jitsi und was ist das überhaupt?

Mit Jitsi können sich SchülerInnen und Schüler und ihre Lehrkräfte in einem virtuellen Raum treffen, sich dort unterhalten oder Unterricht abhalten.

Was brauche ich für Jitsi?

Du brauchst das Einverständnis deiner Eltern, dass du mit den “Verhaltensregelen” unterschrieben wieder bei deinem Klassenlehrer abgeben müsst. Hier geht es um Datenschutz und datensicherheit.
Zudem benötigst du einen PC mit Mikrofon und Lautsprecher, Tablet oder Smartphone . Wenn du eine Kamera hast, kannst du sie auch benutzen, dann können dich deiner Lehrer und Klassenkameraden sehen.

Wie komme ich in das virtuelle Klassenzimmer?

Dein Lehrer oder deine Lehrerin schickt dir einen Termin für das virtuelle Treffen. Mit diesem Termin bekommst du auch den Link zum Raum und das Passwort. Registrieren oder anmelden musst du dich nicht. Dein Vorname oder ein Spitzname genügen völlig. Den Link gibst du dann im Browser (es sollte goolgle chrome sein) ein oder du verwendest die App „Digitales Klassenzimmer“. Eine wietere kurze Anleitung erhälst du vom Klassenlehrer – das war es auch schon.

Wieso gibt es nicht gleich in allen Fächern und Klassen digitalen Unterricht?

Weil jeder Lehrer und jede Lehrerin bewerten muss, wie du am geschicktesten lernst und wie er dir die Inhalte vermitteln kann. Nicht immer ist ein virtuelles Treffen da das Beste. Je nach Fach und Klassenstufe oder je nach Thema bieten sich eben unterschiedliche Methoden an. Außerdem wird es abgestimmt mit den Zeiten, in denen du jetzt wieder an der Schule bist.

Das “Digitale Klassenzimmer” wird seit Ende April an unserer Schule eingesetzt, auch für Kleinkonferenzen im Kollegium. Es wird sich zeigen, inweiweit das Tool auch künftig das Lernen und Arbeiten unterstützen kann.

Schüler sind froh, wieder die Schulbank drücken zu dürfen


Seit Montag findet der Unterricht für Viertklässler wieder statt – Die Container der Leimbachtalschule haben dabei Vor- und Nachteile

RNZ vom 20.05.2020, Dielheim. (agdo) Vielleicht hätte der eine oder andere Schüler es nicht für möglich gehalten, dass man sich auf die Schule – und nicht nur auf die Ferien – sehr freuen kann. Die Viertklässer der Leimbachtalschule kamen in den Genuss dieser Situation, denn seit diese Woche drücken sie nach der Coronazwangspause wieder die Schulbank. Und sie sind unheimlich froh darüber. Der Schulstart fühlte sich für alle ein wenig wie der erste Schultag an – auch für die Lehrer. Unterrichtet werden allerdings nur die Kernfächer wie Mathematik und Deutsch, Fächer wie Sport, Kunst oder Musik fallen aus.

Aufgrund der Sanierung der Schule findet der Unterricht seit Herbst 2019 in Containern statt, gerade jetzt bringt das Herausforderungen mit sich, aber auch einige Vorteile. Die Klassenräume sind enger und aufgrund der Abstandsregelung passen nicht mehr als zwölf Schüler in einen Raum. Vorteilhaft hingegen ist, dass die Schule mehrere Ausgänge hat. „Wir haben die Notausgänge zu öffentlichen Ausgängen umfunktioniert“, berichtet Rektor Patrick Merz. Im eigentlichen Schulgebäude wäre das nicht möglich gewesen. Die Schüler können das Gebäude nun verlassen, ohne sich groß in die Quere zu kommen.

Die Gemeinschaftsschule hat im Grundschulbereich etwa 200 Schüler, rund 50 davon sind in den vierten Klassen. Der Schulstart fing mit einer Versammlung auf dem Hof an: „Wir haben die Schüler über die neuen Regeln informiert“, sagt Merz. Die Regeln gleichen denen in Geschäften: In der gesamten Schule ist Mund-Nasen-Schutz zu tragen – abgesehen von den Klassenräumen. Damit die Schüler sich nicht in die Quere kommen, gibt es ein Wegleitsystem und überall stehen Desinfektionsmittel sowie Hinweise auf Hygieneschutzmaßnahmen bereit.

Auf dem Schulhof gibt es Markierungen, die auf den Sicherheitsabstand von 1,50 Meter hinweisen. „Als Faustregel gilt notfalls die Regelung eines ausgestreckten Arms, um den Sicherheitsabstand einzuhalten“, so Merz. Es gibt keine festen Pausenzeiten: Damit der Schulhof nicht überfüllt ist, entscheiden die Lehrer individuell, wann Pause gemacht wird. Der Unterricht umfasst vorerst täglich drei Stunden à 60 Minuten.

Die Stimmung war am ersten Schultag gut, wenngleich bei der Versammlung auf dem Schulhof zunächst eine ungewöhnliche Stille herrschte. Die Anspannung ließ aber nach und die Freude, die lange nicht gesehenen Schulfreunde wiederzutreffen, gewann schnell Oberhand. Sie habe das Lernen in der Gemeinschaft sehr vermisst, erzählt eine Schülerin. Eine andere fand das Lernen via Online-Unterricht nicht immer ganz einfach und freute sich, wieder in der Schule zu sein.

Die Viertklässler werden in vier Gruppen aufgeteilt und jeweils zu zwölft unterrichtet. Noch sei der Unterricht in dieser Form machbar, sollten aber alle Schüler nach den Pfingstferien in die Schule zurückkehren, dann stehe man vor einer Herausforderung, sagt Konrektorin Beate Ringel. Nach den Pfingstferien sollen alle Schüler in Baden-Württemberg zumindest zeitweise zur Schule gehen können, der Unterricht soll in kleineren Klassen zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden. Einen normalen Unterricht werde es dieses Schuljahr wohl aber nicht mehr geben, meint Merz.

In den letzten Wochen lief der Unterricht über das Videotool „Jitsi“, das unter anderem von der Hopp-Foundation Schulen in der Region kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Zudem hatte und hat die Schule nach wie vor eine Notbetreuung für Schüler eingerichtet.