Digitales Klassenzimmer – Hopp Foundation stellt Videokonferenztool zur Verfügung


Die Hopp Foundation stellt Schulen in der Metropolregion Rhein-Neckar auf dezidierten Servern das Videokonferenztool Jitsi zur kostenlosen Nutzung bereit. In dem Videokonferenztool können virtuelle Klassenräume erstellt werden, welche von den Schulen für den Unterricht, zur
Unterrichtsvor- und – nachbereitung der Lehrerenden sowie für Konferenzen genutzt werden können. Auch die Leimbachtalschule ist jetzt dabei! Ein großer Dank geht an die Hopp-Foundation.

Was ist das “Digitale Klassenzimmer” und was macht es so besonders? Hier ein paar Antworten auf unsere Fragen:

Was macht man mit Jitsi und was ist das überhaupt?

Mit Jitsi können sich SchülerInnen und Schüler und ihre Lehrkräfte in einem virtuellen Raum treffen, sich dort unterhalten oder Unterricht abhalten.

Was brauche ich für Jitsi?

Du brauchst das Einverständnis deiner Eltern, dass du mit den “Verhaltensregelen” unterschrieben wieder bei deinem Klassenlehrer abgeben müsst. Hier geht es um Datenschutz und datensicherheit.
Zudem benötigst du einen PC mit Mikrofon und Lautsprecher, Tablet oder Smartphone . Wenn du eine Kamera hast, kannst du sie auch benutzen, dann können dich deiner Lehrer und Klassenkameraden sehen.

Wie komme ich in das virtuelle Klassenzimmer?

Dein Lehrer oder deine Lehrerin schickt dir einen Termin für das virtuelle Treffen. Mit diesem Termin bekommst du auch den Link zum Raum und das Passwort. Registrieren oder anmelden musst du dich nicht. Dein Vorname oder ein Spitzname genügen völlig. Den Link gibst du dann im Browser (es sollte goolgle chrome sein) ein oder du verwendest die App „Digitales Klassenzimmer“. Eine wietere kurze Anleitung erhälst du vom Klassenlehrer – das war es auch schon.

Wieso gibt es nicht gleich in allen Fächern und Klassen digitalen Unterricht?

Weil jeder Lehrer und jede Lehrerin bewerten muss, wie du am geschicktesten lernst und wie er dir die Inhalte vermitteln kann. Nicht immer ist ein virtuelles Treffen da das Beste. Je nach Fach und Klassenstufe oder je nach Thema bieten sich eben unterschiedliche Methoden an. Außerdem wird es abgestimmt mit den Zeiten, in denen du jetzt wieder an der Schule bist.

Das “Digitale Klassenzimmer” wird seit Ende April an unserer Schule eingesetzt, auch für Kleinkonferenzen im Kollegium. Es wird sich zeigen, inweiweit das Tool auch künftig das Lernen und Arbeiten unterstützen kann.

Schulstart nach den Pfingstferien, Stand 16.06.2020


Nach dem Start der 9. und 4. Klassen nach den Osterferien, freuen wir uns nun auf alle Klassen.

Ab Montag, 15.06.2020 werden entsprechend der Vorgaben des Landes Baden-Württemberg im wöchentlichen Wechsel die Klassen 2 und 4, sowie 5 und 7 und – eine Woche später – die Klassen 1 und 3, sowie 6 und 8 starten. SchülerInnen und Schüler der Klassenstufe 8 mit dem Ziel Hauptschulabschluss erhalten zusätzliche unterrichtliche Präsenzangebote. Die Klassenstufe 9 ist weiterhin durchgehend da.

Mit der Gemeindeverwaltung haben wir einen Hygiene- und speziellen Reinigungsplan erarbeitet, der bereits im Schulbetrieb seit den Osterferien umgesetzt wird. Hierzu zählen auch Verhaltensmaßnahmen im Schulhaus, feste Laufwege im Haus, Klassenraumgestaltung, Markierungen u.v.m..

Die Schülerinnen und Schüler jeder Klasse sind nun von den KlassenlehrerInnen in jeweils zwei fest eingeteilte Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe der Klasse wird somit in der gleichen Woche immer in festen Zeitschienen unterrichtet werden. Der Schwerpunkt liegt für die nächsten Wochen auf den Hauptfächern.
SchülerInnen bis Klassenstufe 7, die in der Notbetreuung mit dem entsprechenden Nachweis angemeldet sind, können weiterhin jeweils davor oder danach dieses Betreuungsangebot nutzen. Die Notbetreuung ist seit 18.05.2020 in den Räumen der bisherigen Kernzeitbetreuung untergebracht.
Da wir die Klassen in jeweils 2 Gruppen aufgeteilt haben, werden die beiden Gruppen einer Klasse zwei verschiedene Räume nutzen. Die 6. und 7. beziehungsweise die 5. und 8. Klassen z.B. werden sich jeweils die Klassenzimmer wochenweise teilen. Dies ist notwendig, da eine entsprechende Reinigung eines Raumes bei der Nutzung durch wechselnde Gruppen organisatorisch nicht umsetzbar ist.
Die erforderlichen Hygienemaßnahmen ergeben für alle, Schülerinnen und Schüler, wie auch Lehrkräfte, Einschränkungen. Wie schnell sich das Virus in größeren Gruppen ausbreiten kann, zeigen aktuelle Meldungen. Die Einhaltung der Hygienemaßnahmen hat äußerste Priorität.
Zum Schutz aller Personen wird es keine großen Pausen geben, ist der Toilettengang auf wenige Personen gleichzeitig beschränkt und die Abstandsregelungen müssen durchgehend eingehalten werden. Dies wird für alle Herausforderungen mit sich bringen und viel Selbstdisziplin erfordern.
Es gibt flexible und individuelle Pausenregelungen für jede Gruppe. Es gibt keinen Pausenbäcker. Die Mitnahme von Essen sollte auf das Notwendigste beschränkt sein.
In die Schule ist grundsätzlich eine Mund-Nasenabdeckung mitzuführen.
Sie sollte von den Kindern auch schon auf dem letzten Wegstück zur Schule verwendet werden. Diese ist dann auch außerhalb des Aufenthalts im Klassenzimmer, wenn ein Abstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann, zu verwenden. Im Klassenraum ist ein Sitzabstand von 1,50 m gewährleistet, so dass hier nur in Ausnahmesituationen, wenn z.B. ein gemeinsamer Blick von Lehrkraft und Schüler ins Heft erfolgt, eine Mund-Nasenabdeckung getragen werden muss.

Bitte weisen Sie Ihre Kinder auf das Abstandhalten hin. Als Faustregel gilt „zwei Armlängen“.

Sollten Ihre Kinder Anzeichen von Krankheiten zeigen, schicken Sie diese bitte nicht in die Schule! Rufen Sie bitte wie gewohnt an der Schule zur Kranmeldung an. Das Sekretariat ist selbstverständlich besetzt.

Die SchülerInnen und Schüler haben bereits vor den Ferien ihre Stundenpläne und Gruppeneinteilungen erhalten.
Weitere Informationen und eine Einweisung in die Hygieneregeln erhalten die Schülerinnen und Schüler direkt am ersten Schultag. Die Hygieneregelungen sind auch auf der Homepage veröffentlicht und werden bei Bedarf der aktuellen Situation und den Veränderungen angepasst.

Die Kinder treffen sich am Montag im Außenbereich bei den Lehrkräften. Hier achten wir bereits auf ausreichend Abstand.

Bitte schicken Sie Ihre Kinder so, dass sie auch tatsächlich erst zum Unterrichtsbeginn an der Schule sind.

Gemeinsam mit Ihnen gelingt uns sicherlich eine gute Umsetzung.

Die Schulleitung

Schüler sind froh, wieder die Schulbank drücken zu dürfen


Seit Montag findet der Unterricht für Viertklässler wieder statt – Die Container der Leimbachtalschule haben dabei Vor- und Nachteile

RNZ vom 20.05.2020, Dielheim. (agdo) Vielleicht hätte der eine oder andere Schüler es nicht für möglich gehalten, dass man sich auf die Schule – und nicht nur auf die Ferien – sehr freuen kann. Die Viertklässer der Leimbachtalschule kamen in den Genuss dieser Situation, denn seit diese Woche drücken sie nach der Coronazwangspause wieder die Schulbank. Und sie sind unheimlich froh darüber. Der Schulstart fühlte sich für alle ein wenig wie der erste Schultag an – auch für die Lehrer. Unterrichtet werden allerdings nur die Kernfächer wie Mathematik und Deutsch, Fächer wie Sport, Kunst oder Musik fallen aus.

Aufgrund der Sanierung der Schule findet der Unterricht seit Herbst 2019 in Containern statt, gerade jetzt bringt das Herausforderungen mit sich, aber auch einige Vorteile. Die Klassenräume sind enger und aufgrund der Abstandsregelung passen nicht mehr als zwölf Schüler in einen Raum. Vorteilhaft hingegen ist, dass die Schule mehrere Ausgänge hat. „Wir haben die Notausgänge zu öffentlichen Ausgängen umfunktioniert“, berichtet Rektor Patrick Merz. Im eigentlichen Schulgebäude wäre das nicht möglich gewesen. Die Schüler können das Gebäude nun verlassen, ohne sich groß in die Quere zu kommen.

Die Gemeinschaftsschule hat im Grundschulbereich etwa 200 Schüler, rund 50 davon sind in den vierten Klassen. Der Schulstart fing mit einer Versammlung auf dem Hof an: „Wir haben die Schüler über die neuen Regeln informiert“, sagt Merz. Die Regeln gleichen denen in Geschäften: In der gesamten Schule ist Mund-Nasen-Schutz zu tragen – abgesehen von den Klassenräumen. Damit die Schüler sich nicht in die Quere kommen, gibt es ein Wegleitsystem und überall stehen Desinfektionsmittel sowie Hinweise auf Hygieneschutzmaßnahmen bereit.

Auf dem Schulhof gibt es Markierungen, die auf den Sicherheitsabstand von 1,50 Meter hinweisen. „Als Faustregel gilt notfalls die Regelung eines ausgestreckten Arms, um den Sicherheitsabstand einzuhalten“, so Merz. Es gibt keine festen Pausenzeiten: Damit der Schulhof nicht überfüllt ist, entscheiden die Lehrer individuell, wann Pause gemacht wird. Der Unterricht umfasst vorerst täglich drei Stunden à 60 Minuten.

Die Stimmung war am ersten Schultag gut, wenngleich bei der Versammlung auf dem Schulhof zunächst eine ungewöhnliche Stille herrschte. Die Anspannung ließ aber nach und die Freude, die lange nicht gesehenen Schulfreunde wiederzutreffen, gewann schnell Oberhand. Sie habe das Lernen in der Gemeinschaft sehr vermisst, erzählt eine Schülerin. Eine andere fand das Lernen via Online-Unterricht nicht immer ganz einfach und freute sich, wieder in der Schule zu sein.

Die Viertklässler werden in vier Gruppen aufgeteilt und jeweils zu zwölft unterrichtet. Noch sei der Unterricht in dieser Form machbar, sollten aber alle Schüler nach den Pfingstferien in die Schule zurückkehren, dann stehe man vor einer Herausforderung, sagt Konrektorin Beate Ringel. Nach den Pfingstferien sollen alle Schüler in Baden-Württemberg zumindest zeitweise zur Schule gehen können, der Unterricht soll in kleineren Klassen zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden. Einen normalen Unterricht werde es dieses Schuljahr wohl aber nicht mehr geben, meint Merz.

In den letzten Wochen lief der Unterricht über das Videotool „Jitsi“, das unter anderem von der Hopp-Foundation Schulen in der Region kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Zudem hatte und hat die Schule nach wie vor eine Notbetreuung für Schüler eingerichtet.

Nach dem Start ist vor dem Start


Die ersten Schüler sind wieder im Unterricht – Vorbereitungen für die nächsten Klassen laufen, Unterstützung durch Hopp Foundation

Die erste Schulwoche im Präsenzunterricht unter den „Corona-Bestimmungen“ liegt hinter den 9. Klassen. „Ich bin froh, dass wir wieder da sind,“ so Chiara bei ihrem ersten Schritt ins Schulgebäude nach vielen Wochen.
Die Landesregierung Baden-Württemberg hatte ja in einer entsprechenden Verordnung den Unterrichtsstart unter besonderen Bedingungen für die Sekundarstufe I ausschließlich den Klassenstufen 9 und 10 der Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen vorbehalten.
Wie muss man sich den Unterricht nun vorstellen? Aus zwei Klassen wurden vier Gruppen mit durchschnittlich 12 bis 15 Schülerinnen und Schülern. Da insbesondere der nahestehende Abschluss im Fokus steht, haben die Klassen jeweils 6 Stunden Deutsch, Mathe und Englisch in der Woche. Schüler und Schülerinnen mit dem Ziel des Realschulabschlusses zusätzlich 4 Stunden Französisch bzw. 2 Stunden in Ihrem Wahlfach.
Ergänzend wird die Schule in den nächsten beiden Wochen noch kompakte Angebote im Bereich Geschichte und Gemeinschaftskunde anbieten. „Den Fachlehrern war es wichtig auch hier noch zentrale Themenbereiche im Präsenzunterricht abzuschließen. Wir sollten keine Schülerinnen und Schüler, deren geschichtliches Wissen mit dem 1. Weltkrieg endet, am Ende des Jahres mit einem Abschluss entlassen“, so Rektor Patrick Merz. „Wir haben im Moment glücklicherweise die Möglichkeit unter den gegebenen Bedingungen dies umzusetzen.“

Wie hat sich der Schulalltag nun verändert? „Die Schülerinnen und Schüler tragen mit dem Zutritt ins Schulhaus einen Mund-Nasenschutz. Da das derzeitige Gebäude ja eher beengt ist, tragen sie diesen generell, wenn Sie sich außerhalb des Klassenzimmers befinden“, so Merz. Zudem hat die Schule, basierend auf den Hygienevorschriften des Kultusministeriums, weitere Regelungen getroffen. Mit jedem Eintritt ins Schulhaus desinfizieren sich die Schülerinnen und Schüler die Hände. Im Eingangsbereich findet man die entsprechenden Desinfektionsständer, zusätzlich in einigen Fachräumen.

Im Schulhaus sind die Treppenaufgänge nun „Einbahnstraßen“. Ein Treppenhaus ist ausschließlich für den Weg nach oben, ein Treppenhaus für den Weg nach unten zu nutzen. In den Klassenräumen selbst, wurden die Tische und Stühle so gestellt, dass ein Abstand von 1,50 m zwischen den Schülerinnen und Schülern gewährleistet ist. Im Klassenraum ist keine Nasen-Mund-Abdeckung notwendig. Situationen, in denen man sich doch mal näher kommt, lassen sich aber nicht gänzlich ausschließen. „Manche Dinge muss man mit dem Heft vor sich besprechen. Hier tragen beide Beteiligten dann Ihre Mund-Nasenabdeckung. Das braucht sicherlich noch etwas Routine im Alltag“, so Merz weiter.

Toilettenräume dürfen derzeit nur mit maximal 2 Personen benutzt werden. Dies kündigen große Schilder an den Türen an. Überhaupt fühlt man sich im Schulhaus an vielen Bereichen konkret an die Hand genommen und immer wieder an die wesentlichen Hygienemaßnahmen erinnert: Nieß- und Hustenetikette, Hände waschen oder desinfizieren, regelmäßig Lüften und 1,50m Abstand halten. Auch auf dem Schulhof gelingt dies den Schülerinnen und Schülern mittlerweile recht gut.
Gleichzeitig reinigt und desinfiziert das Reinigungsteam der Schule zweimal täglich Handläufe, Flächen, Tische und Toilettenräume.

Am 18. Mai sollen nun die 4. Klassen wieder in die Schule kommen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Da ja durch die Abstandsregelungen immer nur eine halbe Klasse in das Klassenzimmer passt, werden verschiedene Modelle durchdacht. Jeweils in einer Hälfte des Vormittags eine Gruppe, in der anderen die andere. An verschiedenen Tagen der Woche feste Gruppen oder vielleicht sogar ein wochenweiser Wechsel der Gruppen. „Bei der Planung müssen wir eine Vielzahl an Faktoren berücksichtigen“, so Konrektorin Beate Ringel. „Zum einen können wir nicht einfach die Stunden einer Mathelehrerin verdoppeln, zum anderen muss auch eine sinnvolle Gestaltung der Anfangs-, End- und Pausenzeiten möglich sein.“ Gleichzeitig stehen der Schule nicht alle Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung. Hier sind Kreativität und pragmatische Lösungen gefordert. Den Schwerpunkt des Unterrichts bilden Mathe, Deutsch und Sachunterricht.

Der Unterricht wird weiterhin mit Onlineangeboten ergänzt. „Hier sind wir dankbar für die Unterstützung der Hopp-Foundation. Sie hat uns mit der Bereitstellung eines digitalen Klassenzimmers eine datenschutzkonforme und leistungsfähige Möglichkeit von „Homeschooling“ bereitgestellt. Dies bringen wir dieser Tage an den Start“, so Merz. Zusätzlich bietet die Schule auf einer eigenen „Moodle-Plattform“ für fast alle Klassen Kurse in den Fächern an. Einige Lehrkräfte richten den Schülerinnen und Schüler Päckchen mit Lernplänen, die diese dann vor dem Schulhaus an festen Terminen abholen und wieder dort in Behältern ablegen. „Die Kolleginnen und Kollegen setzen dies hochengagiert und kreativ um. Der Aufwand ist enorm“, so Ringel.
Nach den Pfingstferien sollen dann alle Klassen in einem rolliederenden System Präsenzunterricht erhalten. „Wie wir dies umsetzen werden planen wir gerade“, so Merz abschließend. „Aber auch dies werden wir mit diesem hervorragenden Kollegium schaffen.“

Schulstart für die Lerngruppen 9 am 04.05.2020


Am Montag, 04.05.2020, werden entsprechend den Vorgaben des Landes Baden-Württemberg an den Gemeinschaftsschulen die Abschlussklassen starten. Da wir derzeit mit der Gemeinschaftsschule erst die 9.Klasse erreicht haben, wird es sich bei uns auf diese Klassenstufe beschränken.
Entsprechend den Vorgaben des Landes haben wir mit der Gemeindeverwaltung einen Hygiene- und speziellen Reinigungsplan erarbeitet.
Hierzu zählen auch Verhaltensmaßnahmen im Schulhaus, feste Laufwege im Haus, Klassenraumgestaltung, Markierungen u.v.m..
Die derzeit 54 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassenstufe aus 2 Klassen sind nun in 4 Gruppen aufgeteilt. Da gleichzeitig alle anderen Klassen weiterhin über online Angebote versorgt werden, sind die personellen Möglichkeiten, um einfach weitere Klassen und Gruppen zu bilden, sehr begrenzt.

Die Gruppen werden versetzt an verschiedenen Tagen zu uns kommen.

Der Schwerpunkt liegt für die Schüler mit dem Ziel Hauptschulabschluss in Mathe, Deutsch und Englisch mit jeweils 6 Wochenstunden in der Woche. Damit ist ein Erreichen der Lernziele bis zu den verschobenen Abschlussprüfungen gut umsetzbar. Die kleine Gruppe ermöglicht ein intensives Arbeiten. Weitere Fächer werden bedarfsorientiert, entsprechend der vorhandenen Personalressourcen und den Möglichkeiten, die uns die Hygienebestimmungen an Schulen lassen, evtl. hinzukommen.
SchülerInnen der 9. Klassen mit dem Ziel Realschulabschluss in Klasse 10 oder dem Übergang auf ein Gymnasium werden ebenfalls 3 Tage Unterricht erhalten. Hier bestehen 3 Gruppen. Die Unterrichtsangebote sind auf alle prüfungsrelevanten Fächer ausgedehnt, also auch Französisch, AES und Technik. Auch hier werden wir sukzessive prüfen, in wie weit wir die Angebote aus-weiten können.

Gleichzeitig wird die Notbetreuung weitergeführt.

Viele Schülerinnen und Schüler melden zurück, dass Ihnen die Schule fehlt.
Auch wir müssen sagen: Sie fehlen, Ihre Kinder! Jedes einzelne!
Auch wenn das Kollegium hier sehr engagiert mit vielen Kontakt durch unterschiedliche Medien hält und wir unser Onlineangebot mehr und mehr ausweiten und professionalisieren, kann ein Bildschirm oder Telefon den persönlichen Kontakt nicht ersetzen. Es fehlt das Miteinander, der soziale Kontakt.

Wir hoffen daher sehr, dass dieser erste Schritt positiv verläuft und ein gutes Signal für weitere Schritte bringt.
Hier sind wir sehr auf die Schülerinnen und Schüler angewiesen. Es wird auch im Schulhaus für alle, Schülerinnen und Schüler, wie auch Lehrkräfte, Einschränkungen geben. Zum Schutz aller Personen sind z.B. die Pausenregelungen verändert, muss der Toilettengang auf wenige Personen gleichzeitig beschränkt und die Abstandregelungen durchgehend eingehalten werden. Dies wird für alle Herausforderungen mit sich bringen und viel Selbstdisziplin erfordern.

In die Schule ist grundsätzlich eine Mund-Nasenabdeckung mitzuführen.

Diese ist außerhalb des Aufenthalts im Klassenzimmer, wenn ein Abstand von 1,50 m nicht eingehalten werden kann, zu verwenden. Im Klassenraum ist ein Sitzabstand von 1,50 m gewährleistet, so dass hier nur in Ausnahmesituationen eine Mund-Nasenabdeckung getragen werden muss.
Wir empfehlen, soweit möglich, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen. Bitte beachten Sie ggf. die gesonderten Hygienevorschriften in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Wartebereich für die Busse und Bahnen.
Mit der SWEG sind wir in Abstimmung bzgl. der Fahrzeiten und dem möglichen Einsatz von Schulbussen. Auch dies wird sich erst neu einspielen müssen. In der ersten Schulwoche wird vsl. nur der Linienverkehr zur Verfügung stehen.

Die SchülerInnen und Schüler erhalten dieser Tage ihren Stundenplan direkt über die Klassenlehrerin, bzw. den Klassenlehrer.

Weitere Informationen und eine Einweisung in die Hygieneregeln erhalten die Schülerinnen und Schüler direkt am ersten Schultag. Die Hygieneregelungen werden wir dann auch auf der Homepage veröffentlichen und immer wieder der aktuellen Situation und den Veränderungen anpassen.

Die Schulleitung

Ausweitung der Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler ab dem 27.04.2020


Die Notfallbetreuung während der Schulschließung aufgrund “Corona” wird vom Land Baden-Württemberg zum 27.04.2020 ausgeweitet. NEU ist z.B., dass jetzt auch Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 7 für die Notbetreuung angemeldet werden können. Es handelt sich ausschließlich um eine Notbetreuung, keinen Unterricht. Die Kinder können aber ihre Unterrichtsmaterialien, die sie von ihren Lehrkräften z.B. online erhalten haben, zum Bearbeiten mitbringen.

Für die Anmeldung gelten zudem folgende Vorschriften:

  • Berechtigt zur Teilnahme sind Kinder, deren beiden Erziehungsberechtigte bzw. die oder der Alleinerziehende außerhalb der Wohnung eine präsenzpflichtige berufliche Tätigkeit wahrnehmen, von ihrem Arbeitgeber unabkömmlich gestellt sind, eine entsprechende Bescheinigung vorlegen und durch diese Tätigkeit an der Betreuung gehindert sind. Bei selbstständig oder freiberuflich Tätigen genügt eine Eigenbescheinigung.
  • Gibt es mehr Anmeldungen für die Notbetreuung wie verfügbare Plätze, werden Kinder bevorzugt, deren Erziehungsberechtigte in der kritischen Infrastruktur arbeiten und dort unabkömmlich sind, Kinder von Alleinerziehenden und Kinder zur Gewährleistung des Kindeswohls.

Berufe der kritischen Infrastruktur sind:

  • Berufe im Bereich Energie, Wasser, Ernährung, Informationstechnik und Telekommunikation, Gesundheit, Finanz- und Versicherungswesen, Transport und Verkehr
  • die gesamte Infrastruktur zur medizinischen und pflegerischen Versorgung
  • Einrichtungen und Dienste in den Bereichen Wohnungslosenhilfe, Gemeinde- und Sozialpsychiatrie, sowie Drogen- und Suchtberatung
  • Regierung und Verwaltung, Parlament, Organe der Rechtspflege, Justizvollzugs- und Abschiebungshaftvollzugseinrichtungen, sowie notwendige Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge
  • Polizei, Feuerwehr (auch Freiwillige), Notfall- und Rettungswesen, Katastrophenschutz, sowie die Einheiten der Bundeswehr die wegen der Corona-Epidemie im Einsatz sind.
  • Rundfunk und Presse
  • Beschäftigte der ÖPNV, des Schienenpersonenverkehrs und der lokalen Busunternehmen, die im Linienverkehr eingesetzt sind.
  • Straßenbetriebe- und meistereien
  • Bestattungswesen

Es bedarf der Erklärung aller Erziehungsberechtigten, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist (siehe Anmeldeformular).

Wir bitten Sie aus organisatorischen Gründen, Ihre Kinder mindestens 2 Tage vor Betreuung vorab telefonisch oder per Mail formlos anzumelden. Mit dem Beginn der Betreuung bitten wir um Vorlage des Anmeldeformulars und der dem Bestätigungsschreiben Ihres Arbeitgebers bei der Schule.

Sie erreichen uns über sekretariat@leimbachtalschule.de oder telefonisch. Bitte geben Sie am Anrufbeantworter eine Telefonnummer an, unter der wie Sie verlässlich für Rückfragen erreichen. Mails werden regelmäßig gelesen.

Sprechen Sie mit den Kindern bei der Teilnahme an der Notbetreuung vorab über die besonderen Regelungen zum Hygieneschutz, um das Risiko einer Ansteckung an der Schule zu mindern:

  • Einhaltung der Abstandsregelungen (1,5 m)
  • Gleichzeitige Nutzung der Toilettenräume durch maximal 2 Kinder gleichzeitig;
  • Einhalten der Husten- und Nies-Etikette;
  • Händehygiene (regelmäßiges Händewaschen, mind. 30 sec von allen Seiten einschäumen und gründlich abwaschen);
  • Papiertaschentücher direkt im Mülleimer vollständig entsorgen;
  • Mitnahme eines Mund-Nasenschutzes um in Situationen, in denen der Abstand geringer als 1,50 m zu anderen Personen ist, den anderen zu schützen. Dies kann auch ein Schlauchschal sein.

Für neu aufzunehmende Kinder finden Sie hier (bitte klicken) ein Formular, das wir in Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung für die Teilnahme an der erweiterten  Notfallbetreuung vorbereitet haben. Ausschließlich Schülerinnen und Schüler, die die obigen Voraussetzungen mit diesem Formular nachweisen können, werden in der Schule und ggf. in der Kernzeitbetreuung betreut. Hierzu bitten wir um eine (formlose) Vorlage eines Nachweises durch den Arbeitgeber, die Sie dem Formular beifügen.


Die Gemeinde bietet die erweiterte Kernzeitbetreuung ausschließlich für die zu betreuenden Kinder der Notfallbetreuung im gewohnten Maße an. Die Rückmeldung über den Bedarf erfolgt ebenfalls über das  Formular.

Weitere Informationen, die ständig aktualisiert werden, finden Sie auf www.km-bw.de.

Die Schulleitung

Lernen mit Moodle


Bereits am Montag verließen uns viele Schülerinnen und Schüler mit ihrem Moodle Zugang und damit mit digitalen Lernpäckchen auf ihrem Handy.

Was aber ist Moodle?

  • Moodle ist eine Software für Lernplattformen im Internet. Bildungseinrichtungen und Unternehmen können eigene Moodle-Systeme betreiben und dort Lernangebote für ihr Zielgruppe/n bereitstellen.

Was zeichnet Moodle aus?

  • Flexibilität und Vielseitigkeit. Lernanforderungen ändern sich permanent. Mit Moodle können man Kurse individuell gestalten und schnell anpassen und ergänzen.

Welche Kursarten unterstützt Moodle?

  • Moodle unterstützt Selbstlernkurse, Kurse mit Trainerfeedback und kollaborative Kurse mit einem hohen Anteil an Interaktion.

Wie nutzt die Schule das Angebote konkret?

  • Es gibt derzeit unterschiedliche Anwendungen. Von reinen Angeboten von Wochenplänen und Checklisten bis hin zu Uploadmöglichkeiten von bearbeiteten Aufgaben und individuelles Feedback oder Gruppenfeedback ist alles im EInsatz. Die Angebote werden weiter verfeinert und ausgebaut.

Läuft das problemlos beim derzeitigen “Traffic”?

  • Die Plattform läuft derzeit bei uns tatsächlich problemlos. Da wir Moodle nicht auf dem Landesserver installiert haben, und ein anderen Server innerhalb Deutschlands zur Verfügung steht, haben wir eine eigene “Datenbahn”.

Wie komme ich zur Seite?

  • Die Seite ist auf einem eignen Server aufgesetzt. Der direkte link lautet www.mathe-schule24.de. Der Zugang erzu den einzelnen Lernräumen erfolgt über das den Schülern bekannte Passwort.

Wo bekomme ich Hilfe, wenn es “klemmt”?

  • Zum einen Helfen diese beiden Anleitungen (“Schüleranleitung Moodle App“; “Anleitung Passwort ändern“) . Zum anderen kann jeder Schüler par Mail mit seiner Klassenlehrerin / seinem Klassenlehrer Kontakt aufnehmen. Wir leiten dann die Fragen an unseren internen Experten weiter.

Tagesexkursion in die Klima Arena Sinsheim


Seit Oktober 2019 ist die Klima Arena in Sinsheim nun für Besucher geöffnet. Sie versucht mit einer innovativen Dauerausstellung zum Thema Klimawandel wissbegierige und interessierte Menschen anzulocken und gleichzeitig auf die Herausforderungen des Klimawandels aufmerksam zu machen.

Den Startschuss für die Ausstellung gab Bundeskanzlerin Angela Merkel höchstpersönlich. Mit ihrer Präsenz bei der Eröffnung wurde unterstrichen, wie wichtig es ist eine kritische Grundhaltung, bezüglich den Klimaveränderungen, einzunehmen.

Die Leimbachtalschule und die verantwortlichen Geographielehrer der Klasse 8 Herr Schleich und Herr Keilbach planten nach der Eröffnung eine ziemlich zeitnahe Exkursion in die Klima Arena, um das Thema Klimawandel mit all seinen Facetten noch besser für die Schüler/innen zu veranschaulichen.

Am 22. Januar 2020 machten sich die Schüler/innen der Klasse 8.1 und 8.2 gemeinsam mit Frau Sendner und Frau Brennecke und den Geographielehrern auf, um Sinsheim und die Klima Arena zu besichtigen. Die Anfahrt per Bus funktionierte reibungslos, jedoch wird die Haltestelle Klima Arena noch nicht so hochfrequentiert angefahren, weswegen die Klassen ganz klimaneutral einen Fußmarsch von ca. 2 Kilometern zur Arena zurücklegten.

Dort angekommen bekamen die Schüler/innen eine Eintrittskarte mit einem individuellen Code, um sich in der Ausstellung frei bewegen zu können. Damit die Schüler/innen sich auch handlungsorientiert mit dem Thema Klimawandel beschäftigen konnten wurden zwei identische Workshops für beide Klassen gebucht. Die Stationsarbeit in den Workshops war so konzipiert, dass verschiedene Phänomene des Klimawandels, wie z.B. der Effekt eines erhöhten CO2-Gehalt in der Atmosphäre, durch Messungen sichtbar wurden. Die enthusiastischen Schüler/innen experimentierten in Teams an den verschiedenen Stationen und trugen ihre Ergebnisse in ihr eigenes Forscherjournal ein, welches am Ende von den Workshop-Leiterinnen ausgewertet wurde. Die Erkenntnisse des Workshops waren eindringlich und zeigten den Schüler/innen nochmals die dringende Notwendigkeit eines Umdenkens in der Politik und in der Gesellschaft auf.

Die Parallelklasse machte sich derweil mit den verschiedenen Themenbereichen der Klima Arena Ausstellung bekannt. Die Angebotsvielfalt war groß und variierte von einer eindrucksvollen Simulation einer Zukunftsvision in einem Videowürfel bis hin zu der Aufgabe einen ökologischen Einkauf im Supermarkt zu tätigen. An den vielen Stationen war es auch immer möglich sich mit einer Chipkarte an einem Terminal einzuloggen und Quizfragen und Aufgaben bezüglich der jeweiligen Thematik zu beantworten. Die interaktiven Spiele sprachen die Schüler/innen sehr an und machten ihnen Spaß. Die Ausstellung punktete mit modernster Technik wie z.B. interaktiven Wänden, Spielen, Animationen und Videos, die den Schüler/innen spielerisch das Thema Klimawandel näherbrachten. Der gesamte Energieverbrauch der Arena wird selbstverständlich durch erneuerbare Energie abgedeckt, deren Wichtigkeit auch in der Ausstellung zum Tragen kam.

Die rundum gelungene Tagesexkursion wurde beendet mit der Rückfahrt von Sinsheim und die Schüler/innen verließen die Klima Arena mit vielen Anregungen und Entscheidungshilfen, die ihnen in Zukunft dabei helfen sollen individuell den Phänomenen des Klimawandels entgegenzuwirken.

Stromspardetektive


Im Januar hatten die 3. Klässler Besuch von der KLIBA, einer unabhängigen, regionalen Klimaschutz- und Energieberatungsagentur. Seit 2010 wird das landesweite Projekt „Energie und Klimaschutz an Schulen“ im Rahmen des Programms „Klimaschutz Plus“ des Landes Baden-Württemberg gefördert.
Zunächst wurden die Fragen „Woher bekommen wir Strom?“ oder „Welche Vor- und Nachteile haben fossile und erneuerbare Energieträger und Atomenergie“ diskutiert. Die Schüler erfuhren, was die Begriffe „Klima“, „CO2“ und „Klimawandel“ bedeuten.
Dann durften die Kinder selbst tätig werden. Beim Messen von elektrischen Geräten, mithilfe von Strommessgeräten, machten sich die Kinder mit den Einheiten Watt und Kilowattstunde vertraut und erfuhren, was unnötiger Stromverbrauch (z.B. Stand-by) ist. Auch zuhause wurden verschiedenste Geräte, von Fön bis zum Nintendo Switch, unter die Lupe genommen. Selbst im eigenen Klassenzimmer wurde ein eindeutiger Stromfresser entdeckt und ein Schreiben an den Bürgermeister verfasst.
Gemeinsam wurde überlegt, was jeder einzelne für den Klimaschutz tun kann.
Die Schülerinnen und Schüler konstruierten Wasserräder, bauten Windräder und testeten Solarzellen.
Dank zahlreicher Anschauungsmaterialien und sehr aufschlussreichen Praxisbeispielen, die die Mitarbeiterin der KLIBA, Frau Schwarze, den Kindern näherbrachte, bekam jeder einzelne Handlungsalternativen an die Hand, um den Alltag noch klimafreundlicher gestalten können.

Gegen Rassismus, für ein offenes Miteinander


Spieler der Rhein-Neckar Löwen unterstützten die Leimbachtalschule im Kampf gegen Rassismus

„Gegen Rassismus und für ein tolerantes Miteinander einzutreten, ist heute das Gebot der Stunde.“ Mit diesem Satz traf der Dielheimer Bürgermeister Thomas Glasbrenner das Motto der Veranstaltung in der Leimbachtalschule ganz genau. Die beiden Spieler der Rhein-Neckar Löwen, Tim Ganz und Mads Mensah, sowie Karsten Krämer (Marketing) waren gekommen, um zusammen mit den Schülern das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ voranzubringen. Das ist eine Initiative, die Diskriminierung und Rassismus auf Schulhöfen bekämpfen möchte und deswegen von Zeit zu Zeit neue Aktionen ins Leben ruft. So auch in der Leimbachtalschule, die sich immer wieder mit den wichtigen Themen Rassismus und Diskriminierung beschäftigt und zu Diskussionen anregt.

Wochenlang hatten sich die Schüler mit dem Thema „Was ist ein Held“ beschäftigt und Antworten darauf gesucht. Die besten Ergebnisse wurden in einem Video vorgestellt und die Spieler der Rhein-Neckar Löwen zu dem Thema interviewt. Die Lehrer Alicia Bugla und Camillo Kubotsch hatten ein Event organisiert, das sich an den Ideen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, des größten Schulnetzwerks Deutschlands, orientiert. Begonnen wurde mit einem Musikvortrag einiger Schüler mit dem Lied „Aufstehen, aufeinander zugehen“, das sich nahtlos in die Thematik einreihte.

„Wir haben hier an unserer Schule Kinder aus über 20 Nationen. Konflikte sind da Teil des Lebens miteinander“, stellte Rektor Patrick Merz in seiner anschließenden Rede fest. Auch „Fake News“ seien ein großes Thema, besonders wenn sie sich gegen eine bestimmte Person richten. „In solchen Situationen müssen wir helfen. Wir stellen uns dagegen, Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer Größe oder ihres Alters, ihrer sexuellen Neigung, aufgrund einer Behinderung, ihrer Hautfarbe oder ihres Glaubens zu diskriminieren“, machte Merz Mut und rief zu Toleranz und Offenheit an der Schule ganz im Sinne von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ auf.

Nach der kurzen Rede des Schulleiters stellte die SMV durch die Schülersprecherin und eine Klassensprecherin das Video vor, in dem die besten Aussagen der Kinder zum Thema „Was ist ein Held“ dargestellt waren. Hier nannten die Kinder als Helden Menschen, die anderen helfen, sich für die Umwelt einsetzen, andere nicht ausgrenzen und sie so akzeptieren wie sie sind. Besonders präsent bei diesem Thema waren aber Freunde und Familie, die oft als Stütze im Leben und Hilfe in schwierigen Situationen bezeichnet wurden. Besonders dem letzten Punkt schlossen sich im Interview auch Mads Mensah und Tim Ganz an. Mensah betonte außerdem: „Wegschauen ist einfach. Man sollte aber hingehen und helfen, wann immer man kann.“ Ganz sagte: „Es kann auch schwer sein zu helfen, aber trotzdem ist es nötig.“ In der Löwen-Mannschaft gebe es „zum Glück“ keinerlei Rassismus, brachte es Mensah auf den Punkt.

In seiner Rede nach dem Interview zeigte sich Bürgermeister Thomas Glasbrenner ob der Arbeit der Schüler, Lehrer und Spieler beeindruckt: „Gerade heute, wo wir so oft von rassistischen Pöbeleien und Übergriffen hören müssen, ist so ein Signal von großer Bedeutung. Dieser Einsatz verdient große Anerkennung und ich freue mich, das bemerkenswerte Engagement würdigen zu können.“

Das Highlight für die „Gewinner“ des kleinen Wettbewerbs rund um „Was ist ein Held“ kam allerdings erst noch. Sie hatten nämlich das Vergnügen, mit den beiden Handball-Profis ein Training absolvieren zu können. Gegen Ende sagte Patrick Merz noch im Interview mit der RNZ, auf die Frage, was denn für ihn ein Held sei: „Eigentlich jeder der nicht wegschaut.“

Die Rhein-Neckar Löwen sind seit 2016 Projetpaten der Leimbachtalschule.

Impulse für das Projekt fand die Schule unter https://schule-ohne-rassismus-bw.de/content/wer-ist-das-fuer-dich.

Autor: Maximilian Hofer, mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Neckar-Zeitung.