Landesregierung einigt sich auf Regelungen für den Schulbetrieb vor den Weihnachtstagen


Pressemitteilung des KM vom 01.12.2020

Die Landesregierung hat sich bei den Weihnachtsferien auf eine Regelung geeinigt. Für die Klassen 1 bis 7 ist regulärer Präsenzunterricht und für die Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 Fernunterricht vorgesehen. Die Präsenzpflicht ist am 21. und 22. Dezember 2020 jedoch ausgesetzt.

Die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin haben bei ihrem Treffen am vergangenen Mittwoch (25. November 2020) beschlossen, Maßnahmen zu treffen, die die Ansteckungsgefahr bei Familientreffen während der Weihnachtstage verringern. Dazu wurde die Verlängerung der Weihnachtsferien anvisiert.

Die Landesregierung greift den Grundgedanken auf und will sicherstellen, dass möglichst viele Familien in den Tagen vor Heiligabend und Weihnachten ihre Kontakte nach Möglichkeit minimieren, um sich dann an den Festtagen sicherer mit ihren Verwandten treffen zu können, auch mit den Großeltern oder Familienmitgliedern, die zu den vulnerablen Gruppen gehören.

Deshalb haben sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Kultusministerin Susanne Eisenmann darauf geeinigt, dass für die Klassen 1 bis 7 regulärer Präsenzunterricht an den Schulen vor Ort vorgesehen ist. Die Präsenzpflicht ist am 21. und 22. Dezember 2020 jedoch ausgesetzt, sodass Eltern ihre Kinder zuhause lassen können, wenn sie die Tage vor Weihnachten für die Minimierung der Kontakte nutzen wollen. Schülerinnen und Schüler ab Klasse 8 werden im Fernunterricht unterrichtet. Ab dem 23. Dezember beginnen dann wie ursprünglich vorgesehen regulär die Weihnachtsferien. Schulen, die die beweglichen Ferientage nutzen wollen, um die Weihnachtsferien früher beginnen zu lassen, steht dies selbstverständlich frei. Die bislang entsprechend getroffenen Entscheidungen bleiben unberührt.

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Erster bestätigter Covid-19 Fall an der Schule


Erstmals ergab sich ein bestätigter Covid-19 Fall an der Leimbachtalschule. Am Donnerstagabend nahm ein Schüler der Klassenstufe 9 mit der Schule Kontakt auf und übermittelte sein positives Ergebnis. Er war bereits seit Dienstagnachmittag in häuslicher Quarantäne, nachdem zu diesem Zeitpunkt im Haushalt ein positiver Test bekannt wurde.

Die Schulleitung hat noch am Abend über den Klassenlehrer, bzw. die Klassenlehrerin die 9. Klassen informiert und die SchülerInnen am Folgetag vorsorglich zuhause gelassen. Am Freitag hatte die Schulleitung noch vor dem morgendlichen Unterrichtsbeginn direkten Kontakt mit dem Gesundheitsamt aufgenommen und dabei den weiteren Ablauf festgelegt. Hier wurde dann auch der zuständige Schulträger eingebunden.

Da die Hygienemaßnahmen („AHA+L“) in der betroffenen Klassenstufe 9 durchgehend eingehalten wurden, sollen die Schüler der Klassenstufe bis einschließlich Montag vorsorglich zuhause bleiben. Bestand lediglich Kontakt im Rahmen der Hygienevorgaben, also Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und regelmäßiges Lüften, so werden die Kontaktpersonen der Kategorie II zugeordnet.

Treten bei den genannten Gruppen bis dahin keine coronatypischen Symptome auf, können die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 9 am Dienstag wieder in den Unterricht. Treten in diesem Zeitraum coronatypische Symptome auf, sind die Schüler angehalten unmittelbar mit einem Arzt Kontakt aufzunehmen und nicht in die Schule zu kommen.

Weitere Nachfragen bei den Schülern ergaben allerdings, dass zwischen dem Infizierten und einigen Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 10 ein engerer Kontakt, bei dem die Hygienemaßnahmen einseitig nicht eingehalten wurden (lt. Definition RKI „Kontaktperson Kategorie I“), bestand. Diese Schülergruppe wurde vom Gesundheitsamt Rhein-Neckar unmittelbar unter eine 14-tägige Quarantäne gestellt. Es zählt hier als Startzeitpunkt der Tag des letzten Kontaktes.

Sollten SchülerInnen, die nicht ermittelt, bzw. benachrichtig wurden, der Meinung sein, dass sie intensiven Kontakt mit dem Schüler (15 min. ohne Maske mit weniger als 1,50 m Abstand) hatten und möchten sich testen lassen, wenden diese sich bitte unmittelbar ans Gesundheitsamt und erfragen ein Ticket für eine Testung (06221 – 5221881). Die Eltern der Schülergruppen sind gebeten hier ggf. nochmal direkt ihr Kind anzusprechen, um die Intensität des Kontaktes zu klären.

Die betroffenen Eltern und Klassen, wie auch der Elternbeiratsvorsitzende und über ihn die Elternvertreter aller Klassen, wurden zeitnah von der Schule informiert.

Die sich in Quarantäne befindlichen SchülerInnen werden vsl. bereits ab Montag via “Moodle” und “Digitales Klassenzimmer” unterrichtet. Da dies nur ein Teil der ganzen Klassenstufe 10 betrifft, plant die Schule hier noch einen angepassten Ablauf.

Der Fall zeigt, wie wichtig es ist, die bekannten Hygieneregeln strikt einzuhalten und die digitalen Plattformen für einen sofortigen Einsatz zum Fernlernen bereit zu halten.

Pandemiestufe 3 – Was bedeutet dies für die Schule?


Nach wenigen Wochen im Regelbetrieb veränderte sich der Schulalltag unter „Pandemiestufe 3“ erheblich. Es zeigt sich, dass diese Sondersituation für alle am Schulleben Beteiligten nicht einfach ist. Gleichzeitig sind wir auch dankbar für die gemeinsame Zeit in Präsenz, für die doch lange vermissten sozialen Kontakte und das direkte Lernen miteinander.
Nachdem in BW nun die Pandemiestufe 3 ausgerufen wurde, sind wir noch wachsamer im Achten aufeinander und im Beachten der Hygieneregeln, während wir parallel versuchen einen gewissen Grad an Normalität aufrecht zu erhalten, der uns allen guttut.
Das Tragen der Maske, nicht nur in den Gängen, sondern auch während des Unterrichts ist in der Sekundarstufe für alle Beteiligten, Lernende wie Lehrende, eine Belastung, die wir ernst nehmen. In der Grundschule ist dies weiterhin nicht vorgesehen. In einigen Klassen gibt es inzwischen eine Trennwand aus Plexiglas am Lehrerpult, um für mehr Schutz zu sorgen.
Durch regelmäßiges Lüften versuchen wir den Anteil der Aerosole in den Klassenzimmern möglichst gering zu halten. Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kinder Kleidung mit sich führen, die während der Lüftungsphasen ein Auskühlen vermeiden lässt (Zwiebelprinzip).

Das KM hat zum 22.10.2020 die Vorgabe dahingehend gelockert, dass in Pausenzeiten im Freien bei einem Abstand von mindestens 1,50 m die Maske abgenommen werden kann. Dies werden wir mit den Schülern intensiv einüben! Zudem nutzen wir auch andere Zeiten am Tag, um mit den Schülern für kurze Zeit “mit Abstand” ins Freie zu gehen!
Im Sportunterricht und entsprechend in den „Offenen Angeboten“ vermeiden wir, entsprechend der Maßgaben des Landes, zu enge Kontakte und versuchen gleichzeitig den Spagat, der Bewegungsfreude und dem Bewegungswunsch der Kinder und Jugendlichen zu genügen. Beim aktiven Sport tragen die Kinder keine Maske.
In den Pausenzeiten zeigt sich, dass die verschiedenen, von uns eingeteilten Aufenthaltsbereiche von den Schülerinnen und Schülern angenommen werden und sich an die Regeln des Abstand Wahrens beim Essen gehalten wird. Hier sind wir weiterhin sehr aufmerksam und mit den Schülerinnen und Schülern im Gespräch.

Im Wissen, dass wir immer wieder kreativ auf neue Situationen eingehen müssen, versuchen wir als schulische Gemeinschaft mit Weitsicht, Verantwortung und einer guten Portion Zuversicht und Gelassenheit gemeinsam diese Zeit zu meistern. Herzlichen Dank auch an Sie als Eltern, dass Sie diesen Weg mit uns gehen und uns auf Ihre Weise in unserer gemeinsamen Arbeit mit Ihren Kindern unterstützen.
Bei Fragen, die den Umgang mit dem Unterricht unter Pandemiebedingungen betreffen, bieten sich vor allem die Infos unter der Rubrik FAQs auf der Seite des Kultusministeriums (www.km-bw.de) an. Hier finden Sie viele Antworten auf Fragen, die uns alle beschäftigen.

Weitere Infos finden Sie auch auf unserer Homepage unter “Downloads”. Wir versuchen dies, so aktuell wie möglich zu halten, was in der momentanen Zeit nicht immer so einfach ist. Hier finden Sie auch die Empfehlungen des Landesgesundheitsamtes zum Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern und Jugendlichen in Schulen und Kindertageseinrichtungen.

Hierzu bietet auch swr 3 ein umfangreiches Angebot mit Fragen und Antworten.

Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Kind nach den Herbstferien (Mo., 02.11.2020) erneut eine Gesundheitsbestätigung (hier klicken) vorlegen muss.

Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Kind diese Bestätigung direkt am ersten Tag nach den Herbstferien mitbringt und der Klassenleitung abgibt. Diese Bestätigung ist von allen SchülerInnen und MitarbeiterInnen an der Schule zu erbringen.

Kinder und Jugendliche ohne eine vorliegende Gesundheitsbestätigung werden wir bis zur Vorlage nicht am gemeinsamen Unterricht teilnehmen lassen.

Bitte beachten Sie die Vorgaben des RKI bei einem Urlaub in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet.

Digitale Vorlesung: Premiere an der Leimbachtalschule


Besondere Zeiten erfordern neue Formen von Veranstaltungen

Am Freitag, den 02. Oktober 2020, nahmen die sechsten Klassen der Leimbachtalschule im Rahmen des Fachs Deutsch an einer Lesung des bekannten Kinderbuchautors Andreas Steinhöfel teil. Das Besondere an dieser Lesung war, dass sie ausschließlich online stattfand. Da die Schülerinnen und Schüler aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie nicht nach Berlin reisen konnten, wurde die Lesung live aus dem Literaturhaus in Berlin in die Schule übertragen. Die an der Leimbachtalschule verfügbaren iPads und Fernseher in den Klassenzimmern ermöglichten den beiden Deutschlehrerinnen, Sophie Bittner und Tamara Link, eine einfache Zuschaltung aus den Klassenzimmern. So konnten alle Teilnehmer gespannt die Vorstellung von Andreas Steinhöfels neuem Buch “Rico, Oskar und das Mistverständnis” verfolgen.

Es handelt sich um den fünften Band der berühmten Kinderbuchreihe über die unzertrennlichen Freunde Rico und Oskar, zwischen denen es in diesem Buch ordentlich kracht. Sie müssen ihre Freundesclique mit allen Kräften zusammenhalten, um ihren vom Abriss bedrohten Spielplatz zu retten. Andreas Steinhöfel las verschiedene Schlüsselstellen vor und zeigte einige Illustrationen aus seinem neuen Buch. Unterbrochen wurde die Lesung immer wieder, um sich Zeit für die vielen Fragen zu nehmen, die zuvor von Schülerinnen und Schüler per E-Mail eingereicht wurden. Dabei erfuhren die Zuhörer nicht nur interessante Details zu den Hintergründen und zur Entstehung der Buchreihe, sondern erlangten auch einen Einblick in das Leben als Autor und in die Arbeit eines Schriftstellers. Die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen waren begeistert und traurig zugleich, als die Lesung vorbei war. „Ich fand es total spannend und will jetzt wissen, wie es weitergeht!“ und „Jetzt kaufe ich mir das Buch!“ waren einige der Reaktionen der Kinder im Anschlussgespräch.

Die Veranstaltung war eine Kooperation des Carlsen Verlags mit dem Netzwerk der Jungen Literaturhäuser und knüpfte thematisch an das im vorangegangenen Schuljahr im Deutschunterricht gelesene Buch der Rico-Oskar-Reihe an. Mit viel Glück gewinnt die Leimbachtalschule durch ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung nun einen vollständigen Satz der Bücherreihe, sodass das neue Buch zusätzlich in den Unterricht miteingebunden werden kann.

Die sechsten Klassen und die Schule bedanken sich beim Carlsen Verlag und dem Netzwerk Junge Literaturhäuser für die Organisation, der Hopp-Foundation durch die wir mit iPads ausgestattet sind und auch der Gemeinde Dielheim, die die Klassenzimmer digital so ausgestattet haben, dass wir solche neuen und interessante Formate nutzen können.

Trotz Einschränkungen die Zukunft fest im Blick


Nicht nur digitales Lernen sondern auch digitale Berufsorientierung erweiterte den Horizont der Schülerinnen und Schüler der achten Klasse

Mit dem Lockdown schlossen nicht nur Schulen, Geschäfte und gesellschaftliches Leben, sondern auch die Möglichkeit zur Orientierung und zum beruflichen Durchstarten. Eine besondere Herausforderung für Schulen, denn berufliche und Studienorierung ist ein zentrales Element zum Abschluss der Sekundarstufe I.

Bei den Schülerinnen und Schülern der achten Klassen der Leimbachtalschule Dielheim beginnt nun dennoch die intensive Phase der beruflichen Orientierung und Konkretisieren eines Berufswunsches, von dem sie sich vorstellen können, ihn lange Zeit mit Leidenschaft und Leistung auszuüben. Die Berufsmesse „parentum“ bietet hier, neben Praktika, Unterricht und Berufsberatung, traditionell die Möglichkeit, sich über verschiedene Arbeitgeber zu informieren, Perspektiven zu zeichnen und konkret mit Ansprechpartnern ins Gespräch zu kommen.

Mit Corona wurde die Bildungs- und Berufsmesse in digitale Räume verlegt, in die die Schülerinnen und Schüler in Begleitung in Begleitung der ESF Jugendperspektive, vertreten durch Boris Erlewein, der Schulsozialarbeit, Petra Maier, sowie der Berufsorientierung der Leimbachtalschule, Martin Ritz, eintreten konnten. Über die schuleigenen Tablets konnten die Schülerinnen und Schüler aus einer Fülle von Firmen, Schulen und Institutionen auswählen und ein Videogespräch, ähnlich dem Austausch am Messestand, starten. Gemeinsam planten sie Gespräche und Vorgehensweise und sprachen sich Mut zu. Nach und nach zeigten die Schülerinnen und Schüler immer mehr Courage und Stärke mit den Scouts zu kommunizieren und im offenen Dialog in den Austausch zu treten.

Hier verdeutlichten sich nochmals Berufsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler mit konkreten Ausbildungsberufen und Fachschulen. Bepackt mit Fragen rund um die spezifische Ausbildung starteten sie selbstbewusst in das Gespräch mit den Spezialisten, knüpften Kontakte, feilten an Berufsvorstellungen und planten ihre Zukunft. Trotz Einschränkungen durch Corona will die individuelle Zukunft und Gesellschaft gestaltet werden. Parentum online war hierzu für die Schülerinnen und Schüler ein wichtiger Schritt, nicht stehen zu bleiben.

Jana aus Klasse 9 fasst ihre Erfahrungen passendzusammen: “Ich habe die parentum online dafür genutzt, um Firmen kennenzulernen, die für mich in Frage kommen würden, da ich aktuell auf Ausbildungssuche bin. Außerdem auch um einige Fragen zu stellen, die mir unklar waren und um Firmen Genaueres zur Ausbildung zu fragen. Um zu schauen, welche Firmen überhaupt teilnehmen, konnte ich ohne Umstände mich im Internet informieren. Meine ausgewählten Firmen konnte ich dann an dem Tag über die Plattform ohne Probleme per Videokonferenz erreichen. Diese waren immer sehr freundlich und konnten mir bei meinen Fragen weiterhelfen. Leider hatte eine von mir ausgewählte Firma keine Videokonferenz angeboten. Diese Firma habe ich dann einfach über einige Telefonate erreichen können und es wurden dann dennoch meine Fragen beantwortet. Im Endeffekt fand ich die parentum online sehr interessant, hilfreich und ich konnte überwiegend positive Erfahrungen machen.”

Start nach den Ferien


Im neuen Schuljahr beginnt der Unterricht am Montag, 14.09.2020 um 8.35 Uhr und endet um 12.10 Uhr – es findet an diesem Tag in allen Klassen Klassenlehrerunterricht statt.

Der Unterricht und der Besuch der Schule findet enstprechend der aktuellen Corona Verordnung des Landes Baden-Württemberg und den Hygienehinweisen für Schulen statt. Vom neuen Schuljahr an gilt an den weiterführenden Schulen ab Klasse fünf und an beruflichen Schulen die Pflicht, außerhalb des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen – auf dem Schulgelände und im Schulgebäude, etwa auf den Fluren, auf dem Schulhof und auf Toiletten. Durch die Einführung einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an weiterführenden und beruflichen Schulen außerhalb des Unterrichtes soll der Schutz vor einer Übertragung des Erregers SARS-CoV-2 in Schulen erhöht werden.

„Kernzeitbetreuung“ und „Mittagessen“ wird wie ebenfalls unter Berücksichtigung besonderer Hygienemaßnahmen angeboten.

Das Kollegium trifft sich bereits am Freitag, 11.09.2020 zur Vorbereitung des Schuljahres an der Schule.

Die Hausaufgabenbetreuung in der Grundschule beginnt für angemeldete Kinder am Montag, 21.09.2020.

Die Einschulungsfeier der Lerngruppen 5 fand bereits zum Ende des letzten Schuljahres statt. Die „neuen Fünfer“ schließen am Montag den ersten Schultag gemeinsamen mit einem Essen (Spagetti) in der Mensa.

Die Einschulungsfeier der neuen Erstklässler findet am Samstag, 19.09.2020 um 09.00 Uhr in der Kulturhalle statt. Der erste Elternabend für die Eltern der Erstklässler findet am Dienstag, 15.09.2020, 19.00 Uhr in der Kulturhalle statt. Aufgrund der Umsetzung des aktuellen Coronavorschriften kann lediglich jeweils nur ein Elternteil teilnehmen.

Die ersten Elternabende finden, in Absprache mit den umliegenden Schulen in diesem Jahr vsl. in der 4. Schulwoche statt. Die genaue Umsetzung und Terminierung ist derzeit in der Planung.

Der reguläre Mittagsunterricht (Di. und Do.) beginnt aus organisatorischen Gründen erst in der 3. Schulwoche, am 28.09.2020. Die „Offenen Angebote“ starten in der 4. Schulwoche, also am Montag, 05.10.20 bzw. Mittwoch, 07.10.2020. Die Schülerinnen und Schüler können aufgrund der Umsetzung der Hygienevorschriften im ersten Schulhalbjahr lediglich ein Angebot aus Montag oder Mittwoch auswählen.

Bitte beachten Sie, dass zum Unterrichtsstart eine aktuelle “Erklärung der Erziehungsberechtigten über einen möglichen Ausschluss vom Schulbetrieb nach der Corona-Verordnung Schule und der Corona-Verordnung Einreise-Quarantänevorgelegt werden muss. Diese wurde den Schülerinnen und Schülern bereits mit dem Zeugnis / Lernentwicklungsbericht vor den Ferien mitgegeben und ist hier nochmals abrufbar. Eine Teilnahme am Unterricht ohne Vorlage ist nicht zulässig.

Wir wünschen allen einen guten Start!

Schüler erhielten „Passierschein fürs Leben“


RNZ vom 27.07.2020, Klara Gaßner

Dielheim. Eine glückliche Familie gründen, gut als Mediengestalterin Fuß fassen, schnell den Führerschein schaffen, ein eigenes Fotografenstudio eröffnen – das sind die Wünsche der 13 Schülerinnen und Schüler, die vor einigen Tagen ihre Hauptschulabschlusszeugnisse entgegennehmen konnten. Unter dem Motto „Make a wish!“ und unter den allgegenwärtigen Coronaregeln feierten die Schüler der Leimbachtalschule in der Dielheimer Kulturhalle den ersten Schritt in Richtung Berufsleben.

„Die Schüler sind froh, dass wir überhaupt feiern können. Einige Schülerinnen haben sich schon im Februar ihre Kleider für die Abschlussfeier gekauft“, erzählt Alicia Bugla, eine der Klassenlehrerinnen, lachend. Auch bei dieser Veranstaltung waren die Teilnehmerzahlen reduziert, gelbe Zettel mit einem „X“ zierten die Stühle, denn nur jeder dritte Platz durfte besetzt werden. Auch das Buffet im Anschluss an die Feier konnte dieses Jahr nicht wie gewohnt serviert werden. Als Ersatz erhielt jeder Besucher eine Brezel und ein Glas Sekt – welche nur draußen, nach der Feier, genossen werden durften. Die Lehrergeschenke lagen schon auf dem Platz, die Blumensträuße quasi zur „Selbstbedienung“ in Wasserschalen am Rand. Trotz aller coronabedingten Maßnahmen, war die Abschlussfeier sehr würdig, festlich und besonders emotional.

Lagerfeuer, Ausflüge, Schlittschuhlaufen – all diese Erinnerungen der Klasse ließ eine Diashow unterlegt mit dem Lied „Dielheim-Tage“, eine Lobeshymne auf die Schule, wieder aufflammen und sorgte auch für die ein oder andere Träne. Denn die Klasse, die jetzt auf der Gemeinschaftsschule ins nächste Schuljahr übergeht, ist „ohne euch einfach nicht das Gleiche“, wie eine der Mitschülerinnen der Abschlussschüler in ihrer Rede betonte. Außerdem wünschten sie und eine zweite Klassenkameradin ihren ehemaligen Mitschülern, stellvertretend für die Klasse, tolle Erfahrungen und Begegnungen, Glück im Beruf und zum Schluss: „Dass ihr Euch bald einen dicken Benz AMG leisten könnt.“

Der Dielheimer Bürgermeister Thomas Glasbrenner sprach über die Wichtigkeit der Abschlüsse. „Dieses Zeugnis ist euer Passierschein fürs Leben“, gab er den Abschlussschülern mit auf den Weg. Der Tag des Schulabschlusses gehe in die persönliche Geschichte ein – im bewegten Krisenjahr 2020 sowieso, so Glasbrenner.

Die Klassenlehrer Alicia Bugla und Kevin Ehmannn griffen in ihrer Rede das Motto des Abends auf und erzählten, dass sie sich am liebsten „noch ein weiteres Jahr“ mit den Klassen wünschen würden – gerade weil sich die Abschlussschüler ihr letztes Schuljahr sicherlich anders vorgestellt hatten.

„Ich wünsch euch einfach das, was ihr euch wünscht!“, brachte es Schulleiter Patrick Merz kurz vor der Zeugnisvergabe passend auf den Punkt. Auch die war durch das Risiko des Coronavirus geprägt: Die Zeugnisse konnten nicht direkt übergeben werden, sondern machten einen Umweg über einen bereitgestellten Tisch, bevor sie in die Hände der Schüler wanderten. Auch der Händedruck musste dieses Jahr durch einen „Ellenbogencheck“ ersetzt werden. Bei der Zeugnisvergabe erhielten Svenja Fröhlich und Sadat Sefri einen Preis für herausragendes Sozialverhalten. Auch Oliver Seibert, der den besten Schnitt erzielte, konnte sich über ein besonderes Lob freuen.

Die Abschlussfeier war aber nicht nur für die Schüler und deren Eltern ein besonderer Tag: Mit dem diesjährigen Jahrgang entlässt die Leimbachtalschule erstmals eine Klasse, die im Prinzip der Gemeinschaftsschule unterrichtet wurde.

Foto: Pfeiffer

 

Lernen mit Moodle – im neuen Schuljahr unter neuer Adresse


Zum Ende des Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler mit ihrem aktualisierten Moodle Zugang in die Ferien starten. Somit ist digitales Lernen und Kontakt zwischen Schule, Eltern und Schülerinnen und Schülern via Smartphone, Tablet oder PC jederzeit möglich. Nach den positiven Erfahrungen wärend der letzten Wochen wird dies sicherlich auch im “normalen” Schulalltag seinen Platz finden.

Was ist Moodle?

  • Moodle ist eine Software für Lernplattformen im Internet. Bildungseinrichtungen und Unternehmen können eigene Moodle-Systeme betreiben und dort Lernangebote für ihr/e Zielgruppe/n bereitstellen.

Was zeichnet Moodle aus?

  • Flexibilität und Vielseitigkeit. Lernanforderungen ändern sich permanent. Mit Moodle kann man Kurse / Fachunterricht individuell gestalten, anpassen und ergänzen.

Welche Kursarten unterstützt Moodle?

  • Moodle unterstützt Selbstlernkurse, Kurse mit Trainerfeedback und kollaborative Kurse mit einem hohen Anteil an Interaktion. Es lassen sich Lernlisten und Lösungen zur Verfügung stellen, Filme verlinken, ein Chataustausch einrichten und Online Konferenzen durchführen.

Wie nutzt die Schule das Angebote konkret?

  • Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen, die auf die Klassenstufen angepasst sind. Von reinen Angeboten von Wochenplänen und Checklisten bis hin zu Uploadmöglichkeiten von bearbeiteten Aufgaben der Schülerinnen und Schüler und individuelles Feedback oder Gruppenfeedback durch die Lehrkraft ist alles im Einsatz. Die Angebote werden fortlaufend verfeinert und ausgebaut.

Läuft das problemlos?

  • Die Plattform läuft bei uns tatsächlich problemlos. Da wir Moodle nicht auf dem Landesserver installiert haben, und uns ein eigener Server innerhalb Deutschlands zur Verfügung steht, haben wir eine eigene “Datenautobahn”. Da wir hier alleine auf “breiten Straßen” unterwegs sind, gibt es keine “Staus”.

Wie komme ich zur Seite?

  • Die Seite ist auf einem eignen Server aufgesetzt. Der direkte link zum neuen Schuljahr lautet www.moodle.leimbachtalschule.de. Der Zugang zu den einzelnen Lernräumen erfolgt über das den Schülern bekannte Passwort.

Wo bekomme ich Hilfe, wenn es “klemmt”?

Kann ich die Arbeit als Elternteil einsehen?

  • Selbstverständlich haben Sie jederzeit mit dem gleichen Zugang wie ihr Kind Zugriff auf Moodle. Sie sehen hier transparent die Aufgaben und die Rückmeldung.

Ist der Datenschutz berücksichtigt?

  • Die Einstellungen in Moodle sind entsprechend den Vorgaben des schulischen Partners auf Landesebene “BelWü – das Landeshochschulnetz” vorgenommen und entsprechen den DSGVO. Hinweise dazu finden sich in Moodle.

 

Digitales Klassenzimmer – Hopp Foundation stellt Videokonferenztool zur Verfügung


Die Hopp Foundation stellt Schulen in der Metropolregion Rhein-Neckar auf dezidierten Servern das Videokonferenztool Jitsi zur kostenlosen Nutzung bereit. In dem Videokonferenztool können virtuelle Klassenräume erstellt werden, welche von den Schulen für den Unterricht, zur
Unterrichtsvor- und – nachbereitung der Lehrerenden sowie für Konferenzen genutzt werden können. Auch die Leimbachtalschule ist jetzt dabei! Ein großer Dank geht an die Hopp-Foundation.

Was ist das “Digitale Klassenzimmer” und was macht es so besonders? Hier ein paar Antworten auf unsere Fragen:

Was macht man mit Jitsi und was ist das überhaupt?

Mit Jitsi können sich SchülerInnen und Schüler und ihre Lehrkräfte in einem virtuellen Raum treffen, sich dort unterhalten oder Unterricht abhalten.

Was brauche ich für Jitsi?

Du brauchst das Einverständnis deiner Eltern, dass du mit den “Verhaltensregelen” unterschrieben wieder bei deinem Klassenlehrer abgeben müsst. Hier geht es um Datenschutz und datensicherheit.
Zudem benötigst du einen PC mit Mikrofon und Lautsprecher, Tablet oder Smartphone . Wenn du eine Kamera hast, kannst du sie auch benutzen, dann können dich deiner Lehrer und Klassenkameraden sehen.

Wie komme ich in das virtuelle Klassenzimmer?

Dein Lehrer oder deine Lehrerin schickt dir einen Termin für das virtuelle Treffen. Mit diesem Termin bekommst du auch den Link zum Raum und das Passwort. Registrieren oder anmelden musst du dich nicht. Dein Vorname oder ein Spitzname genügen völlig. Den Link gibst du dann im Browser (es sollte goolgle chrome sein) ein oder du verwendest die App „Digitales Klassenzimmer“. Eine wietere kurze Anleitung erhälst du vom Klassenlehrer – das war es auch schon.

Wieso gibt es nicht gleich in allen Fächern und Klassen digitalen Unterricht?

Weil jeder Lehrer und jede Lehrerin bewerten muss, wie du am geschicktesten lernst und wie er dir die Inhalte vermitteln kann. Nicht immer ist ein virtuelles Treffen da das Beste. Je nach Fach und Klassenstufe oder je nach Thema bieten sich eben unterschiedliche Methoden an. Außerdem wird es abgestimmt mit den Zeiten, in denen du jetzt wieder an der Schule bist.

Das “Digitale Klassenzimmer” wird seit Ende April an unserer Schule eingesetzt, auch für Kleinkonferenzen im Kollegium. Es wird sich zeigen, inweiweit das Tool auch künftig das Lernen und Arbeiten unterstützen kann.

Schüler sind froh, wieder die Schulbank drücken zu dürfen


Seit Montag findet der Unterricht für Viertklässler wieder statt – Die Container der Leimbachtalschule haben dabei Vor- und Nachteile

RNZ vom 20.05.2020, Dielheim. (agdo) Vielleicht hätte der eine oder andere Schüler es nicht für möglich gehalten, dass man sich auf die Schule – und nicht nur auf die Ferien – sehr freuen kann. Die Viertklässer der Leimbachtalschule kamen in den Genuss dieser Situation, denn seit diese Woche drücken sie nach der Coronazwangspause wieder die Schulbank. Und sie sind unheimlich froh darüber. Der Schulstart fühlte sich für alle ein wenig wie der erste Schultag an – auch für die Lehrer. Unterrichtet werden allerdings nur die Kernfächer wie Mathematik und Deutsch, Fächer wie Sport, Kunst oder Musik fallen aus.

Aufgrund der Sanierung der Schule findet der Unterricht seit Herbst 2019 in Containern statt, gerade jetzt bringt das Herausforderungen mit sich, aber auch einige Vorteile. Die Klassenräume sind enger und aufgrund der Abstandsregelung passen nicht mehr als zwölf Schüler in einen Raum. Vorteilhaft hingegen ist, dass die Schule mehrere Ausgänge hat. „Wir haben die Notausgänge zu öffentlichen Ausgängen umfunktioniert“, berichtet Rektor Patrick Merz. Im eigentlichen Schulgebäude wäre das nicht möglich gewesen. Die Schüler können das Gebäude nun verlassen, ohne sich groß in die Quere zu kommen.

Die Gemeinschaftsschule hat im Grundschulbereich etwa 200 Schüler, rund 50 davon sind in den vierten Klassen. Der Schulstart fing mit einer Versammlung auf dem Hof an: „Wir haben die Schüler über die neuen Regeln informiert“, sagt Merz. Die Regeln gleichen denen in Geschäften: In der gesamten Schule ist Mund-Nasen-Schutz zu tragen – abgesehen von den Klassenräumen. Damit die Schüler sich nicht in die Quere kommen, gibt es ein Wegleitsystem und überall stehen Desinfektionsmittel sowie Hinweise auf Hygieneschutzmaßnahmen bereit.

Auf dem Schulhof gibt es Markierungen, die auf den Sicherheitsabstand von 1,50 Meter hinweisen. „Als Faustregel gilt notfalls die Regelung eines ausgestreckten Arms, um den Sicherheitsabstand einzuhalten“, so Merz. Es gibt keine festen Pausenzeiten: Damit der Schulhof nicht überfüllt ist, entscheiden die Lehrer individuell, wann Pause gemacht wird. Der Unterricht umfasst vorerst täglich drei Stunden à 60 Minuten.

Die Stimmung war am ersten Schultag gut, wenngleich bei der Versammlung auf dem Schulhof zunächst eine ungewöhnliche Stille herrschte. Die Anspannung ließ aber nach und die Freude, die lange nicht gesehenen Schulfreunde wiederzutreffen, gewann schnell Oberhand. Sie habe das Lernen in der Gemeinschaft sehr vermisst, erzählt eine Schülerin. Eine andere fand das Lernen via Online-Unterricht nicht immer ganz einfach und freute sich, wieder in der Schule zu sein.

Die Viertklässler werden in vier Gruppen aufgeteilt und jeweils zu zwölft unterrichtet. Noch sei der Unterricht in dieser Form machbar, sollten aber alle Schüler nach den Pfingstferien in die Schule zurückkehren, dann stehe man vor einer Herausforderung, sagt Konrektorin Beate Ringel. Nach den Pfingstferien sollen alle Schüler in Baden-Württemberg zumindest zeitweise zur Schule gehen können, der Unterricht soll in kleineren Klassen zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden. Einen normalen Unterricht werde es dieses Schuljahr wohl aber nicht mehr geben, meint Merz.

In den letzten Wochen lief der Unterricht über das Videotool „Jitsi“, das unter anderem von der Hopp-Foundation Schulen in der Region kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Zudem hatte und hat die Schule nach wie vor eine Notbetreuung für Schüler eingerichtet.