Trotz Einschränkungen die Zukunft fest im Blick


Nicht nur digitales Lernen sondern auch digitale Berufsorientierung erweiterte den Horizont der Schülerinnen und Schüler der achten Klasse

Mit dem Lockdown schlossen nicht nur Schulen, Geschäfte und gesellschaftliches Leben, sondern auch die Möglichkeit zur Orientierung und zum beruflichen Durchstarten. Eine besondere Herausforderung für Schulen, denn berufliche und Studienorierung ist ein zentrales Element zum Abschluss der Sekundarstufe I.

Bei den Schülerinnen und Schülern der achten Klassen der Leimbachtalschule Dielheim beginnt nun dennoch die intensive Phase der beruflichen Orientierung und Konkretisieren eines Berufswunsches, von dem sie sich vorstellen können, ihn lange Zeit mit Leidenschaft und Leistung auszuüben. Die Berufsmesse „parentum“ bietet hier, neben Praktika, Unterricht und Berufsberatung, traditionell die Möglichkeit, sich über verschiedene Arbeitgeber zu informieren, Perspektiven zu zeichnen und konkret mit Ansprechpartnern ins Gespräch zu kommen.

Mit Corona wurde die Bildungs- und Berufsmesse in digitale Räume verlegt, in die die Schülerinnen und Schüler in Begleitung in Begleitung der ESF Jugendperspektive, vertreten durch Boris Erlewein, der Schulsozialarbeit, Petra Maier, sowie der Berufsorientierung der Leimbachtalschule, Martin Ritz, eintreten konnten. Über die schuleigenen Tablets konnten die Schülerinnen und Schüler aus einer Fülle von Firmen, Schulen und Institutionen auswählen und ein Videogespräch, ähnlich dem Austausch am Messestand, starten. Gemeinsam planten sie Gespräche und Vorgehensweise und sprachen sich Mut zu. Nach und nach zeigten die Schülerinnen und Schüler immer mehr Courage und Stärke mit den Scouts zu kommunizieren und im offenen Dialog in den Austausch zu treten.

Hier verdeutlichten sich nochmals Berufsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler mit konkreten Ausbildungsberufen und Fachschulen. Bepackt mit Fragen rund um die spezifische Ausbildung starteten sie selbstbewusst in das Gespräch mit den Spezialisten, knüpften Kontakte, feilten an Berufsvorstellungen und planten ihre Zukunft. Trotz Einschränkungen durch Corona will die individuelle Zukunft und Gesellschaft gestaltet werden. Parentum online war hierzu für die Schülerinnen und Schüler ein wichtiger Schritt, nicht stehen zu bleiben.

Jana aus Klasse 9 fasst ihre Erfahrungen passendzusammen: “Ich habe die parentum online dafür genutzt, um Firmen kennenzulernen, die für mich in Frage kommen würden, da ich aktuell auf Ausbildungssuche bin. Außerdem auch um einige Fragen zu stellen, die mir unklar waren und um Firmen Genaueres zur Ausbildung zu fragen. Um zu schauen, welche Firmen überhaupt teilnehmen, konnte ich ohne Umstände mich im Internet informieren. Meine ausgewählten Firmen konnte ich dann an dem Tag über die Plattform ohne Probleme per Videokonferenz erreichen. Diese waren immer sehr freundlich und konnten mir bei meinen Fragen weiterhelfen. Leider hatte eine von mir ausgewählte Firma keine Videokonferenz angeboten. Diese Firma habe ich dann einfach über einige Telefonate erreichen können und es wurden dann dennoch meine Fragen beantwortet. Im Endeffekt fand ich die parentum online sehr interessant, hilfreich und ich konnte überwiegend positive Erfahrungen machen.”

Start nach den Ferien


Im neuen Schuljahr beginnt der Unterricht am Montag, 14.09.2020 um 8.35 Uhr und endet um 12.10 Uhr – es findet an diesem Tag in allen Klassen Klassenlehrerunterricht statt.

Der Unterricht und der Besuch der Schule findet enstprechend der aktuellen Corona Verordnung des Landes Baden-Württemberg und den Hygienehinweisen für Schulen statt. Vom neuen Schuljahr an gilt an den weiterführenden Schulen ab Klasse fünf und an beruflichen Schulen die Pflicht, außerhalb des Unterrichts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen – auf dem Schulgelände und im Schulgebäude, etwa auf den Fluren, auf dem Schulhof und auf Toiletten. Durch die Einführung einer Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung an weiterführenden und beruflichen Schulen außerhalb des Unterrichtes soll der Schutz vor einer Übertragung des Erregers SARS-CoV-2 in Schulen erhöht werden.

„Kernzeitbetreuung“ und „Mittagessen“ wird wie ebenfalls unter Berücksichtigung besonderer Hygienemaßnahmen angeboten.

Das Kollegium trifft sich bereits am Freitag, 11.09.2020 zur Vorbereitung des Schuljahres an der Schule.

Die Hausaufgabenbetreuung in der Grundschule beginnt für angemeldete Kinder am Montag, 21.09.2020.

Die Einschulungsfeier der Lerngruppen 5 fand bereits zum Ende des letzten Schuljahres statt. Die „neuen Fünfer“ schließen am Montag den ersten Schultag gemeinsamen mit einem Essen (Spagetti) in der Mensa.

Die Einschulungsfeier der neuen Erstklässler findet am Samstag, 19.09.2020 um 09.00 Uhr in der Kulturhalle statt. Der erste Elternabend für die Eltern der Erstklässler findet am Dienstag, 15.09.2020, 19.00 Uhr in der Kulturhalle statt. Aufgrund der Umsetzung des aktuellen Coronavorschriften kann lediglich jeweils nur ein Elternteil teilnehmen.

Die ersten Elternabende finden, in Absprache mit den umliegenden Schulen in diesem Jahr vsl. in der 4. Schulwoche statt. Die genaue Umsetzung und Terminierung ist derzeit in der Planung.

Der reguläre Mittagsunterricht (Di. und Do.) beginnt aus organisatorischen Gründen erst in der 3. Schulwoche, am 28.09.2020. Die „Offenen Angebote“ starten in der 4. Schulwoche, also am Montag, 05.10.20 bzw. Mittwoch, 07.10.2020. Die Schülerinnen und Schüler können aufgrund der Umsetzung der Hygienevorschriften im ersten Schulhalbjahr lediglich ein Angebot aus Montag oder Mittwoch auswählen.

Bitte beachten Sie, dass zum Unterrichtsstart eine aktuelle “Erklärung der Erziehungsberechtigten über einen möglichen Ausschluss vom Schulbetrieb nach der Corona-Verordnung Schule und der Corona-Verordnung Einreise-Quarantänevorgelegt werden muss. Diese wurde den Schülerinnen und Schülern bereits mit dem Zeugnis / Lernentwicklungsbericht vor den Ferien mitgegeben und ist hier nochmals abrufbar. Eine Teilnahme am Unterricht ohne Vorlage ist nicht zulässig.

Wir wünschen allen einen guten Start!

Schüler erhielten „Passierschein fürs Leben“


RNZ vom 27.07.2020, Klara Gaßner

Dielheim. Eine glückliche Familie gründen, gut als Mediengestalterin Fuß fassen, schnell den Führerschein schaffen, ein eigenes Fotografenstudio eröffnen – das sind die Wünsche der 13 Schülerinnen und Schüler, die vor einigen Tagen ihre Hauptschulabschlusszeugnisse entgegennehmen konnten. Unter dem Motto „Make a wish!“ und unter den allgegenwärtigen Coronaregeln feierten die Schüler der Leimbachtalschule in der Dielheimer Kulturhalle den ersten Schritt in Richtung Berufsleben.

„Die Schüler sind froh, dass wir überhaupt feiern können. Einige Schülerinnen haben sich schon im Februar ihre Kleider für die Abschlussfeier gekauft“, erzählt Alicia Bugla, eine der Klassenlehrerinnen, lachend. Auch bei dieser Veranstaltung waren die Teilnehmerzahlen reduziert, gelbe Zettel mit einem „X“ zierten die Stühle, denn nur jeder dritte Platz durfte besetzt werden. Auch das Buffet im Anschluss an die Feier konnte dieses Jahr nicht wie gewohnt serviert werden. Als Ersatz erhielt jeder Besucher eine Brezel und ein Glas Sekt – welche nur draußen, nach der Feier, genossen werden durften. Die Lehrergeschenke lagen schon auf dem Platz, die Blumensträuße quasi zur „Selbstbedienung“ in Wasserschalen am Rand. Trotz aller coronabedingten Maßnahmen, war die Abschlussfeier sehr würdig, festlich und besonders emotional.

Lagerfeuer, Ausflüge, Schlittschuhlaufen – all diese Erinnerungen der Klasse ließ eine Diashow unterlegt mit dem Lied „Dielheim-Tage“, eine Lobeshymne auf die Schule, wieder aufflammen und sorgte auch für die ein oder andere Träne. Denn die Klasse, die jetzt auf der Gemeinschaftsschule ins nächste Schuljahr übergeht, ist „ohne euch einfach nicht das Gleiche“, wie eine der Mitschülerinnen der Abschlussschüler in ihrer Rede betonte. Außerdem wünschten sie und eine zweite Klassenkameradin ihren ehemaligen Mitschülern, stellvertretend für die Klasse, tolle Erfahrungen und Begegnungen, Glück im Beruf und zum Schluss: „Dass ihr Euch bald einen dicken Benz AMG leisten könnt.“

Der Dielheimer Bürgermeister Thomas Glasbrenner sprach über die Wichtigkeit der Abschlüsse. „Dieses Zeugnis ist euer Passierschein fürs Leben“, gab er den Abschlussschülern mit auf den Weg. Der Tag des Schulabschlusses gehe in die persönliche Geschichte ein – im bewegten Krisenjahr 2020 sowieso, so Glasbrenner.

Die Klassenlehrer Alicia Bugla und Kevin Ehmannn griffen in ihrer Rede das Motto des Abends auf und erzählten, dass sie sich am liebsten „noch ein weiteres Jahr“ mit den Klassen wünschen würden – gerade weil sich die Abschlussschüler ihr letztes Schuljahr sicherlich anders vorgestellt hatten.

„Ich wünsch euch einfach das, was ihr euch wünscht!“, brachte es Schulleiter Patrick Merz kurz vor der Zeugnisvergabe passend auf den Punkt. Auch die war durch das Risiko des Coronavirus geprägt: Die Zeugnisse konnten nicht direkt übergeben werden, sondern machten einen Umweg über einen bereitgestellten Tisch, bevor sie in die Hände der Schüler wanderten. Auch der Händedruck musste dieses Jahr durch einen „Ellenbogencheck“ ersetzt werden. Bei der Zeugnisvergabe erhielten Svenja Fröhlich und Sadat Sefri einen Preis für herausragendes Sozialverhalten. Auch Oliver Seibert, der den besten Schnitt erzielte, konnte sich über ein besonderes Lob freuen.

Die Abschlussfeier war aber nicht nur für die Schüler und deren Eltern ein besonderer Tag: Mit dem diesjährigen Jahrgang entlässt die Leimbachtalschule erstmals eine Klasse, die im Prinzip der Gemeinschaftsschule unterrichtet wurde.

Foto: Pfeiffer

 

Lernen mit Moodle – im neuen Schuljahr unter neuer Adresse


Zum Ende des Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler mit ihrem aktualisierten Moodle Zugang in die Ferien starten. Somit ist digitales Lernen und Kontakt zwischen Schule, Eltern und Schülerinnen und Schülern via Smartphone, Tablet oder PC jederzeit möglich. Nach den positiven Erfahrungen wärend der letzten Wochen wird dies sicherlich auch im “normalen” Schulalltag seinen Platz finden.

Was ist Moodle?

  • Moodle ist eine Software für Lernplattformen im Internet. Bildungseinrichtungen und Unternehmen können eigene Moodle-Systeme betreiben und dort Lernangebote für ihr/e Zielgruppe/n bereitstellen.

Was zeichnet Moodle aus?

  • Flexibilität und Vielseitigkeit. Lernanforderungen ändern sich permanent. Mit Moodle kann man Kurse / Fachunterricht individuell gestalten, anpassen und ergänzen.

Welche Kursarten unterstützt Moodle?

  • Moodle unterstützt Selbstlernkurse, Kurse mit Trainerfeedback und kollaborative Kurse mit einem hohen Anteil an Interaktion. Es lassen sich Lernlisten und Lösungen zur Verfügung stellen, Filme verlinken, ein Chataustausch einrichten und Online Konferenzen durchführen.

Wie nutzt die Schule das Angebote konkret?

  • Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Anwendungen, die auf die Klassenstufen angepasst sind. Von reinen Angeboten von Wochenplänen und Checklisten bis hin zu Uploadmöglichkeiten von bearbeiteten Aufgaben der Schülerinnen und Schüler und individuelles Feedback oder Gruppenfeedback durch die Lehrkraft ist alles im Einsatz. Die Angebote werden fortlaufend verfeinert und ausgebaut.

Läuft das problemlos?

  • Die Plattform läuft bei uns tatsächlich problemlos. Da wir Moodle nicht auf dem Landesserver installiert haben, und uns ein eigener Server innerhalb Deutschlands zur Verfügung steht, haben wir eine eigene “Datenautobahn”. Da wir hier alleine auf “breiten Straßen” unterwegs sind, gibt es keine “Staus”.

Wie komme ich zur Seite?

  • Die Seite ist auf einem eignen Server aufgesetzt. Der direkte link zum neuen Schuljahr lautet www.moodle.leimbachtalschule.de. Der Zugang zu den einzelnen Lernräumen erfolgt über das den Schülern bekannte Passwort.

Wo bekomme ich Hilfe, wenn es “klemmt”?

Kann ich die Arbeit als Elternteil einsehen?

  • Selbstverständlich haben Sie jederzeit mit dem gleichen Zugang wie ihr Kind Zugriff auf Moodle. Sie sehen hier transparent die Aufgaben und die Rückmeldung.

Ist der Datenschutz berücksichtigt?

  • Die Einstellungen in Moodle sind entsprechend den Vorgaben des schulischen Partners auf Landesebene “BelWü – das Landeshochschulnetz” vorgenommen und entsprechen den DSGVO. Hinweise dazu finden sich in Moodle.

 

Digitales Klassenzimmer – Hopp Foundation stellt Videokonferenztool zur Verfügung


Die Hopp Foundation stellt Schulen in der Metropolregion Rhein-Neckar auf dezidierten Servern das Videokonferenztool Jitsi zur kostenlosen Nutzung bereit. In dem Videokonferenztool können virtuelle Klassenräume erstellt werden, welche von den Schulen für den Unterricht, zur
Unterrichtsvor- und – nachbereitung der Lehrerenden sowie für Konferenzen genutzt werden können. Auch die Leimbachtalschule ist jetzt dabei! Ein großer Dank geht an die Hopp-Foundation.

Was ist das “Digitale Klassenzimmer” und was macht es so besonders? Hier ein paar Antworten auf unsere Fragen:

Was macht man mit Jitsi und was ist das überhaupt?

Mit Jitsi können sich SchülerInnen und Schüler und ihre Lehrkräfte in einem virtuellen Raum treffen, sich dort unterhalten oder Unterricht abhalten.

Was brauche ich für Jitsi?

Du brauchst das Einverständnis deiner Eltern, dass du mit den “Verhaltensregelen” unterschrieben wieder bei deinem Klassenlehrer abgeben müsst. Hier geht es um Datenschutz und datensicherheit.
Zudem benötigst du einen PC mit Mikrofon und Lautsprecher, Tablet oder Smartphone . Wenn du eine Kamera hast, kannst du sie auch benutzen, dann können dich deiner Lehrer und Klassenkameraden sehen.

Wie komme ich in das virtuelle Klassenzimmer?

Dein Lehrer oder deine Lehrerin schickt dir einen Termin für das virtuelle Treffen. Mit diesem Termin bekommst du auch den Link zum Raum und das Passwort. Registrieren oder anmelden musst du dich nicht. Dein Vorname oder ein Spitzname genügen völlig. Den Link gibst du dann im Browser (es sollte goolgle chrome sein) ein oder du verwendest die App „Digitales Klassenzimmer“. Eine wietere kurze Anleitung erhälst du vom Klassenlehrer – das war es auch schon.

Wieso gibt es nicht gleich in allen Fächern und Klassen digitalen Unterricht?

Weil jeder Lehrer und jede Lehrerin bewerten muss, wie du am geschicktesten lernst und wie er dir die Inhalte vermitteln kann. Nicht immer ist ein virtuelles Treffen da das Beste. Je nach Fach und Klassenstufe oder je nach Thema bieten sich eben unterschiedliche Methoden an. Außerdem wird es abgestimmt mit den Zeiten, in denen du jetzt wieder an der Schule bist.

Das “Digitale Klassenzimmer” wird seit Ende April an unserer Schule eingesetzt, auch für Kleinkonferenzen im Kollegium. Es wird sich zeigen, inweiweit das Tool auch künftig das Lernen und Arbeiten unterstützen kann.

Schüler sind froh, wieder die Schulbank drücken zu dürfen


Seit Montag findet der Unterricht für Viertklässler wieder statt – Die Container der Leimbachtalschule haben dabei Vor- und Nachteile

RNZ vom 20.05.2020, Dielheim. (agdo) Vielleicht hätte der eine oder andere Schüler es nicht für möglich gehalten, dass man sich auf die Schule – und nicht nur auf die Ferien – sehr freuen kann. Die Viertklässer der Leimbachtalschule kamen in den Genuss dieser Situation, denn seit diese Woche drücken sie nach der Coronazwangspause wieder die Schulbank. Und sie sind unheimlich froh darüber. Der Schulstart fühlte sich für alle ein wenig wie der erste Schultag an – auch für die Lehrer. Unterrichtet werden allerdings nur die Kernfächer wie Mathematik und Deutsch, Fächer wie Sport, Kunst oder Musik fallen aus.

Aufgrund der Sanierung der Schule findet der Unterricht seit Herbst 2019 in Containern statt, gerade jetzt bringt das Herausforderungen mit sich, aber auch einige Vorteile. Die Klassenräume sind enger und aufgrund der Abstandsregelung passen nicht mehr als zwölf Schüler in einen Raum. Vorteilhaft hingegen ist, dass die Schule mehrere Ausgänge hat. „Wir haben die Notausgänge zu öffentlichen Ausgängen umfunktioniert“, berichtet Rektor Patrick Merz. Im eigentlichen Schulgebäude wäre das nicht möglich gewesen. Die Schüler können das Gebäude nun verlassen, ohne sich groß in die Quere zu kommen.

Die Gemeinschaftsschule hat im Grundschulbereich etwa 200 Schüler, rund 50 davon sind in den vierten Klassen. Der Schulstart fing mit einer Versammlung auf dem Hof an: „Wir haben die Schüler über die neuen Regeln informiert“, sagt Merz. Die Regeln gleichen denen in Geschäften: In der gesamten Schule ist Mund-Nasen-Schutz zu tragen – abgesehen von den Klassenräumen. Damit die Schüler sich nicht in die Quere kommen, gibt es ein Wegleitsystem und überall stehen Desinfektionsmittel sowie Hinweise auf Hygieneschutzmaßnahmen bereit.

Auf dem Schulhof gibt es Markierungen, die auf den Sicherheitsabstand von 1,50 Meter hinweisen. „Als Faustregel gilt notfalls die Regelung eines ausgestreckten Arms, um den Sicherheitsabstand einzuhalten“, so Merz. Es gibt keine festen Pausenzeiten: Damit der Schulhof nicht überfüllt ist, entscheiden die Lehrer individuell, wann Pause gemacht wird. Der Unterricht umfasst vorerst täglich drei Stunden à 60 Minuten.

Die Stimmung war am ersten Schultag gut, wenngleich bei der Versammlung auf dem Schulhof zunächst eine ungewöhnliche Stille herrschte. Die Anspannung ließ aber nach und die Freude, die lange nicht gesehenen Schulfreunde wiederzutreffen, gewann schnell Oberhand. Sie habe das Lernen in der Gemeinschaft sehr vermisst, erzählt eine Schülerin. Eine andere fand das Lernen via Online-Unterricht nicht immer ganz einfach und freute sich, wieder in der Schule zu sein.

Die Viertklässler werden in vier Gruppen aufgeteilt und jeweils zu zwölft unterrichtet. Noch sei der Unterricht in dieser Form machbar, sollten aber alle Schüler nach den Pfingstferien in die Schule zurückkehren, dann stehe man vor einer Herausforderung, sagt Konrektorin Beate Ringel. Nach den Pfingstferien sollen alle Schüler in Baden-Württemberg zumindest zeitweise zur Schule gehen können, der Unterricht soll in kleineren Klassen zu unterschiedlichen Zeiten stattfinden. Einen normalen Unterricht werde es dieses Schuljahr wohl aber nicht mehr geben, meint Merz.

In den letzten Wochen lief der Unterricht über das Videotool „Jitsi“, das unter anderem von der Hopp-Foundation Schulen in der Region kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Zudem hatte und hat die Schule nach wie vor eine Notbetreuung für Schüler eingerichtet.

Nach dem Start ist vor dem Start


Die ersten Schüler sind wieder im Unterricht – Vorbereitungen für die nächsten Klassen laufen, Unterstützung durch Hopp Foundation

Die erste Schulwoche im Präsenzunterricht unter den „Corona-Bestimmungen“ liegt hinter den 9. Klassen. „Ich bin froh, dass wir wieder da sind,“ so Chiara bei ihrem ersten Schritt ins Schulgebäude nach vielen Wochen.
Die Landesregierung Baden-Württemberg hatte ja in einer entsprechenden Verordnung den Unterrichtsstart unter besonderen Bedingungen für die Sekundarstufe I ausschließlich den Klassenstufen 9 und 10 der Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Gemeinschaftsschulen vorbehalten.
Wie muss man sich den Unterricht nun vorstellen? Aus zwei Klassen wurden vier Gruppen mit durchschnittlich 12 bis 15 Schülerinnen und Schülern. Da insbesondere der nahestehende Abschluss im Fokus steht, haben die Klassen jeweils 6 Stunden Deutsch, Mathe und Englisch in der Woche. Schüler und Schülerinnen mit dem Ziel des Realschulabschlusses zusätzlich 4 Stunden Französisch bzw. 2 Stunden in Ihrem Wahlfach.
Ergänzend wird die Schule in den nächsten beiden Wochen noch kompakte Angebote im Bereich Geschichte und Gemeinschaftskunde anbieten. „Den Fachlehrern war es wichtig auch hier noch zentrale Themenbereiche im Präsenzunterricht abzuschließen. Wir sollten keine Schülerinnen und Schüler, deren geschichtliches Wissen mit dem 1. Weltkrieg endet, am Ende des Jahres mit einem Abschluss entlassen“, so Rektor Patrick Merz. „Wir haben im Moment glücklicherweise die Möglichkeit unter den gegebenen Bedingungen dies umzusetzen.“

Wie hat sich der Schulalltag nun verändert? „Die Schülerinnen und Schüler tragen mit dem Zutritt ins Schulhaus einen Mund-Nasenschutz. Da das derzeitige Gebäude ja eher beengt ist, tragen sie diesen generell, wenn Sie sich außerhalb des Klassenzimmers befinden“, so Merz. Zudem hat die Schule, basierend auf den Hygienevorschriften des Kultusministeriums, weitere Regelungen getroffen. Mit jedem Eintritt ins Schulhaus desinfizieren sich die Schülerinnen und Schüler die Hände. Im Eingangsbereich findet man die entsprechenden Desinfektionsständer, zusätzlich in einigen Fachräumen.

Im Schulhaus sind die Treppenaufgänge nun „Einbahnstraßen“. Ein Treppenhaus ist ausschließlich für den Weg nach oben, ein Treppenhaus für den Weg nach unten zu nutzen. In den Klassenräumen selbst, wurden die Tische und Stühle so gestellt, dass ein Abstand von 1,50 m zwischen den Schülerinnen und Schülern gewährleistet ist. Im Klassenraum ist keine Nasen-Mund-Abdeckung notwendig. Situationen, in denen man sich doch mal näher kommt, lassen sich aber nicht gänzlich ausschließen. „Manche Dinge muss man mit dem Heft vor sich besprechen. Hier tragen beide Beteiligten dann Ihre Mund-Nasenabdeckung. Das braucht sicherlich noch etwas Routine im Alltag“, so Merz weiter.

Toilettenräume dürfen derzeit nur mit maximal 2 Personen benutzt werden. Dies kündigen große Schilder an den Türen an. Überhaupt fühlt man sich im Schulhaus an vielen Bereichen konkret an die Hand genommen und immer wieder an die wesentlichen Hygienemaßnahmen erinnert: Nieß- und Hustenetikette, Hände waschen oder desinfizieren, regelmäßig Lüften und 1,50m Abstand halten. Auch auf dem Schulhof gelingt dies den Schülerinnen und Schülern mittlerweile recht gut.
Gleichzeitig reinigt und desinfiziert das Reinigungsteam der Schule zweimal täglich Handläufe, Flächen, Tische und Toilettenräume.

Am 18. Mai sollen nun die 4. Klassen wieder in die Schule kommen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Da ja durch die Abstandsregelungen immer nur eine halbe Klasse in das Klassenzimmer passt, werden verschiedene Modelle durchdacht. Jeweils in einer Hälfte des Vormittags eine Gruppe, in der anderen die andere. An verschiedenen Tagen der Woche feste Gruppen oder vielleicht sogar ein wochenweiser Wechsel der Gruppen. „Bei der Planung müssen wir eine Vielzahl an Faktoren berücksichtigen“, so Konrektorin Beate Ringel. „Zum einen können wir nicht einfach die Stunden einer Mathelehrerin verdoppeln, zum anderen muss auch eine sinnvolle Gestaltung der Anfangs-, End- und Pausenzeiten möglich sein.“ Gleichzeitig stehen der Schule nicht alle Kolleginnen und Kollegen zur Verfügung. Hier sind Kreativität und pragmatische Lösungen gefordert. Den Schwerpunkt des Unterrichts bilden Mathe, Deutsch und Sachunterricht.

Der Unterricht wird weiterhin mit Onlineangeboten ergänzt. „Hier sind wir dankbar für die Unterstützung der Hopp-Foundation. Sie hat uns mit der Bereitstellung eines digitalen Klassenzimmers eine datenschutzkonforme und leistungsfähige Möglichkeit von „Homeschooling“ bereitgestellt. Dies bringen wir dieser Tage an den Start“, so Merz. Zusätzlich bietet die Schule auf einer eigenen „Moodle-Plattform“ für fast alle Klassen Kurse in den Fächern an. Einige Lehrkräfte richten den Schülerinnen und Schüler Päckchen mit Lernplänen, die diese dann vor dem Schulhaus an festen Terminen abholen und wieder dort in Behältern ablegen. „Die Kolleginnen und Kollegen setzen dies hochengagiert und kreativ um. Der Aufwand ist enorm“, so Ringel.
Nach den Pfingstferien sollen dann alle Klassen in einem rolliederenden System Präsenzunterricht erhalten. „Wie wir dies umsetzen werden planen wir gerade“, so Merz abschließend. „Aber auch dies werden wir mit diesem hervorragenden Kollegium schaffen.“

Tagesexkursion in die Klima Arena Sinsheim


Seit Oktober 2019 ist die Klima Arena in Sinsheim nun für Besucher geöffnet. Sie versucht mit einer innovativen Dauerausstellung zum Thema Klimawandel wissbegierige und interessierte Menschen anzulocken und gleichzeitig auf die Herausforderungen des Klimawandels aufmerksam zu machen.

Den Startschuss für die Ausstellung gab Bundeskanzlerin Angela Merkel höchstpersönlich. Mit ihrer Präsenz bei der Eröffnung wurde unterstrichen, wie wichtig es ist eine kritische Grundhaltung, bezüglich den Klimaveränderungen, einzunehmen.

Die Leimbachtalschule und die verantwortlichen Geographielehrer der Klasse 8 Herr Schleich und Herr Keilbach planten nach der Eröffnung eine ziemlich zeitnahe Exkursion in die Klima Arena, um das Thema Klimawandel mit all seinen Facetten noch besser für die Schüler/innen zu veranschaulichen.

Am 22. Januar 2020 machten sich die Schüler/innen der Klasse 8.1 und 8.2 gemeinsam mit Frau Sendner und Frau Brennecke und den Geographielehrern auf, um Sinsheim und die Klima Arena zu besichtigen. Die Anfahrt per Bus funktionierte reibungslos, jedoch wird die Haltestelle Klima Arena noch nicht so hochfrequentiert angefahren, weswegen die Klassen ganz klimaneutral einen Fußmarsch von ca. 2 Kilometern zur Arena zurücklegten.

Dort angekommen bekamen die Schüler/innen eine Eintrittskarte mit einem individuellen Code, um sich in der Ausstellung frei bewegen zu können. Damit die Schüler/innen sich auch handlungsorientiert mit dem Thema Klimawandel beschäftigen konnten wurden zwei identische Workshops für beide Klassen gebucht. Die Stationsarbeit in den Workshops war so konzipiert, dass verschiedene Phänomene des Klimawandels, wie z.B. der Effekt eines erhöhten CO2-Gehalt in der Atmosphäre, durch Messungen sichtbar wurden. Die enthusiastischen Schüler/innen experimentierten in Teams an den verschiedenen Stationen und trugen ihre Ergebnisse in ihr eigenes Forscherjournal ein, welches am Ende von den Workshop-Leiterinnen ausgewertet wurde. Die Erkenntnisse des Workshops waren eindringlich und zeigten den Schüler/innen nochmals die dringende Notwendigkeit eines Umdenkens in der Politik und in der Gesellschaft auf.

Die Parallelklasse machte sich derweil mit den verschiedenen Themenbereichen der Klima Arena Ausstellung bekannt. Die Angebotsvielfalt war groß und variierte von einer eindrucksvollen Simulation einer Zukunftsvision in einem Videowürfel bis hin zu der Aufgabe einen ökologischen Einkauf im Supermarkt zu tätigen. An den vielen Stationen war es auch immer möglich sich mit einer Chipkarte an einem Terminal einzuloggen und Quizfragen und Aufgaben bezüglich der jeweiligen Thematik zu beantworten. Die interaktiven Spiele sprachen die Schüler/innen sehr an und machten ihnen Spaß. Die Ausstellung punktete mit modernster Technik wie z.B. interaktiven Wänden, Spielen, Animationen und Videos, die den Schüler/innen spielerisch das Thema Klimawandel näherbrachten. Der gesamte Energieverbrauch der Arena wird selbstverständlich durch erneuerbare Energie abgedeckt, deren Wichtigkeit auch in der Ausstellung zum Tragen kam.

Die rundum gelungene Tagesexkursion wurde beendet mit der Rückfahrt von Sinsheim und die Schüler/innen verließen die Klima Arena mit vielen Anregungen und Entscheidungshilfen, die ihnen in Zukunft dabei helfen sollen individuell den Phänomenen des Klimawandels entgegenzuwirken.

Stromspardetektive


Im Januar hatten die 3. Klässler Besuch von der KLIBA, einer unabhängigen, regionalen Klimaschutz- und Energieberatungsagentur. Seit 2010 wird das landesweite Projekt „Energie und Klimaschutz an Schulen“ im Rahmen des Programms „Klimaschutz Plus“ des Landes Baden-Württemberg gefördert.
Zunächst wurden die Fragen „Woher bekommen wir Strom?“ oder „Welche Vor- und Nachteile haben fossile und erneuerbare Energieträger und Atomenergie“ diskutiert. Die Schüler erfuhren, was die Begriffe „Klima“, „CO2“ und „Klimawandel“ bedeuten.
Dann durften die Kinder selbst tätig werden. Beim Messen von elektrischen Geräten, mithilfe von Strommessgeräten, machten sich die Kinder mit den Einheiten Watt und Kilowattstunde vertraut und erfuhren, was unnötiger Stromverbrauch (z.B. Stand-by) ist. Auch zuhause wurden verschiedenste Geräte, von Fön bis zum Nintendo Switch, unter die Lupe genommen. Selbst im eigenen Klassenzimmer wurde ein eindeutiger Stromfresser entdeckt und ein Schreiben an den Bürgermeister verfasst.
Gemeinsam wurde überlegt, was jeder einzelne für den Klimaschutz tun kann.
Die Schülerinnen und Schüler konstruierten Wasserräder, bauten Windräder und testeten Solarzellen.
Dank zahlreicher Anschauungsmaterialien und sehr aufschlussreichen Praxisbeispielen, die die Mitarbeiterin der KLIBA, Frau Schwarze, den Kindern näherbrachte, bekam jeder einzelne Handlungsalternativen an die Hand, um den Alltag noch klimafreundlicher gestalten können.

Gegen Rassismus, für ein offenes Miteinander


Spieler der Rhein-Neckar Löwen unterstützten die Leimbachtalschule im Kampf gegen Rassismus

„Gegen Rassismus und für ein tolerantes Miteinander einzutreten, ist heute das Gebot der Stunde.“ Mit diesem Satz traf der Dielheimer Bürgermeister Thomas Glasbrenner das Motto der Veranstaltung in der Leimbachtalschule ganz genau. Die beiden Spieler der Rhein-Neckar Löwen, Tim Ganz und Mads Mensah, sowie Karsten Krämer (Marketing) waren gekommen, um zusammen mit den Schülern das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ voranzubringen. Das ist eine Initiative, die Diskriminierung und Rassismus auf Schulhöfen bekämpfen möchte und deswegen von Zeit zu Zeit neue Aktionen ins Leben ruft. So auch in der Leimbachtalschule, die sich immer wieder mit den wichtigen Themen Rassismus und Diskriminierung beschäftigt und zu Diskussionen anregt.

Wochenlang hatten sich die Schüler mit dem Thema „Was ist ein Held“ beschäftigt und Antworten darauf gesucht. Die besten Ergebnisse wurden in einem Video vorgestellt und die Spieler der Rhein-Neckar Löwen zu dem Thema interviewt. Die Lehrer Alicia Bugla und Camillo Kubotsch hatten ein Event organisiert, das sich an den Ideen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, des größten Schulnetzwerks Deutschlands, orientiert. Begonnen wurde mit einem Musikvortrag einiger Schüler mit dem Lied „Aufstehen, aufeinander zugehen“, das sich nahtlos in die Thematik einreihte.

„Wir haben hier an unserer Schule Kinder aus über 20 Nationen. Konflikte sind da Teil des Lebens miteinander“, stellte Rektor Patrick Merz in seiner anschließenden Rede fest. Auch „Fake News“ seien ein großes Thema, besonders wenn sie sich gegen eine bestimmte Person richten. „In solchen Situationen müssen wir helfen. Wir stellen uns dagegen, Menschen aufgrund ihrer Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer Größe oder ihres Alters, ihrer sexuellen Neigung, aufgrund einer Behinderung, ihrer Hautfarbe oder ihres Glaubens zu diskriminieren“, machte Merz Mut und rief zu Toleranz und Offenheit an der Schule ganz im Sinne von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ auf.

Nach der kurzen Rede des Schulleiters stellte die SMV durch die Schülersprecherin und eine Klassensprecherin das Video vor, in dem die besten Aussagen der Kinder zum Thema „Was ist ein Held“ dargestellt waren. Hier nannten die Kinder als Helden Menschen, die anderen helfen, sich für die Umwelt einsetzen, andere nicht ausgrenzen und sie so akzeptieren wie sie sind. Besonders präsent bei diesem Thema waren aber Freunde und Familie, die oft als Stütze im Leben und Hilfe in schwierigen Situationen bezeichnet wurden. Besonders dem letzten Punkt schlossen sich im Interview auch Mads Mensah und Tim Ganz an. Mensah betonte außerdem: „Wegschauen ist einfach. Man sollte aber hingehen und helfen, wann immer man kann.“ Ganz sagte: „Es kann auch schwer sein zu helfen, aber trotzdem ist es nötig.“ In der Löwen-Mannschaft gebe es „zum Glück“ keinerlei Rassismus, brachte es Mensah auf den Punkt.

In seiner Rede nach dem Interview zeigte sich Bürgermeister Thomas Glasbrenner ob der Arbeit der Schüler, Lehrer und Spieler beeindruckt: „Gerade heute, wo wir so oft von rassistischen Pöbeleien und Übergriffen hören müssen, ist so ein Signal von großer Bedeutung. Dieser Einsatz verdient große Anerkennung und ich freue mich, das bemerkenswerte Engagement würdigen zu können.“

Das Highlight für die „Gewinner“ des kleinen Wettbewerbs rund um „Was ist ein Held“ kam allerdings erst noch. Sie hatten nämlich das Vergnügen, mit den beiden Handball-Profis ein Training absolvieren zu können. Gegen Ende sagte Patrick Merz noch im Interview mit der RNZ, auf die Frage, was denn für ihn ein Held sei: „Eigentlich jeder der nicht wegschaut.“

Die Rhein-Neckar Löwen sind seit 2016 Projetpaten der Leimbachtalschule.

Impulse für das Projekt fand die Schule unter https://schule-ohne-rassismus-bw.de/content/wer-ist-das-fuer-dich.

Autor: Maximilian Hofer, mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Neckar-Zeitung.