Start ins neue Schuljahr


Im neuen Schuljahr trifft sich das Kollegium bereits am Fr., 10.09.2021 zur ersten Konferenz. Das Sekretariat ist am Donnerstag 09.09. und Freitag 10.09 bereits besetzt.

Alle Klassen starten am Mo., 13.09.2021 um 8.35 Uhr und haben um 12.10 Uhr Unterrichtsende. Es findet in allen Klassen Klassenlehrerunterricht statt. „Kernzeitbetreuung“ und „Mittagessen“ werden wie gewohnt angeboten. In der ersten und zweiten Schulwoche findet noch kein Mittagsunterricht statt. Grundschüler haben nach Stundenplan Unterricht, die Sekundarstufe nach der 6. Stunde Unterrichtsende, freitags vsl. früher.

Am Samstag, 18.09.2021 findet um ca. 10.00 Uhr die Einschulungsfeier der neuen ersten Klassen in der Kulturhalle statt. Den Treffpunkt der neuen Zweitklässer, die auch in diesem Jahr die Einschulungsfeier mitgestalten werden, erfahren Sie durch Ihre Klassenlehrerinnen. Bitte halten Sie sich den Termin frei, so dass alle die neuen Erstklässler begrüßen können.

Elternabend für die Eltern der neuen Erstklässler ist am Mi., 15.09., 18.00 Uhr in der Kulturhalle. Bitte beachten Sie zum Besuch des Elternabends, dass Sie zum Einlass einen Nachweis „geimpft oder genesen“, bzw. einen aktuellen Test vorlegen (“3G).

Die Hausaufgabenbetreuung für Grundschüler von Klasse 1 bis 4 beginnt montags in der zweiten Schulwoche (20.09.2021).

Den Start der „Offenen Angebote“ der Sek I und ergänzende Angebote für die Grundschule starten unter den an die dann geltenden Coronaverordnungen vsl. ab Mo., 04.10.2021.

Alle Elternabende zum Schuljahresbeginn finden im neuen Schuljahr in Absprache mit den Schulen in Wiesloch am Mi., 06.10.2021 und Do., 07.10.2021 statt. Bitte denken Sie daran, dass i.d.R. die „alten“ Elternvertreter i.A. mit den KlassenlehrerInnen einladen. Bitte beachten Sie zum Besuch des Elternabends, dass Sie zum Einlass einen Nachweis „geimpft oder genesen“, bzw. einen aktuellen Test vorlegen (“3G”).

Im neuen Schuljahr ist, soweit dies die Corona-Verordnungen zulassen, auch wieder ein Instrumentenkarussell für die derzeitigen 2. Klassen vorgesehen.

Alle Planungen sind unter dem Vorbehalt, dass keine neuen Einschränkungen durch Corona in Kraft treten.

In der ersten oder zweiten Unterrichtswoche wird die Gemeindeverwaltung ein freiwilliges Impfangebot für Jugendliche ab 12 Jahren und auch Eltern in schulischen Räumen anbieten. Hierzu erhalten Sie umgehend zum Schuljahresbeginn genauere Informationen.

Alle Informationen, aktuelle Schreiben des Landes BW zu den aktuellen CoronaVO und vieles mehr finden Sie unter www.km-bw.de.

Fragen und aktualisierte Antworten zu den Coronaeinschränkungen finden Sie unter https://km-bw.de/,Lde/startseite/sonderseiten/faq-corona

Maske und Tests sollen Schüler schützen


Land verkündet “Sicherheitszäune” für das kommende Schuljahr

(Entnommen RNZ vom 30.08.2021) Zwei Wochen, bevor in Baden-Württemberg die Sommerferien enden, wird immer deutlicher: Der hoffnungsvolle Wunsch der Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) von vor den Ferien, dass das Infektionsgeschehen überschaubar bleibe und daher eine Art neuer “Normalität” an den Schulen einkehren könne, wird sich nicht erfüllen. Zumindest nicht umfassend.

“Es ist ein Vorteil, dass wir die Entwicklung (in anderen Bundesländern) beobachten können, wenn Reiserückkehrer in die Schulen gehen”, hatte Schopper Ende Juli im RNZ-Interview gesagt. Angesichts deutlich steigender Inzidenzen muss sie jetzt reagieren. Wie, das lässt sich in der neuesten Corona-Verordnung für die Schulen sehen, die am Freitagabend veröffentlicht wurde.

Ein Aspekt: die Maskenpflicht im Unterricht. Diese war in den letzten Schulwochen in den meisten Klassenzimmern außer Kraft getreten, weil die Sieben-Tage-Inzidenz stabil unter 35 lag. Angekündigt hatte die Landesregierung aber schon lange, dass die ersten 14 Tage nach den Ferien – unabhängig von der Inzidenz – wieder der Mund-Nasen-Schutz gefordert sein werde. Danach, so die bisherige Erwartung, hätte der Unterricht aber wieder ohne Maske stattfinden können. Das ist nun nicht mehr so.

Zum einen lag zuletzt sowieso kein Landkreis mehr unter der maßgeblichen 35er-Marke. Auch nach der alten Verordnung hätte die Maskenpflicht also wieder gegriffen. Zum anderen hat die Landesregierung die bisherigen Regelungen aus der neuen Verordnung gestrichen. Die Maskenpflicht gilt jetzt “unabhängig von der Inzidenz”, wie das Kultusministerium mitteilt. “Sie entfällt demnach auch nicht beim Unterschreiten eines früheren Schwellenwertes.”

Ausnahmen gibt es auf dem Pausenhof, beim Essen und Trinken, beim Sport und beim Musikunterricht. Auch Zwischen- und Abschlussprüfungen dürfen ohne Maske geschrieben werden – wenn der Mindestabstand eingehalten werden kann.

Der zweite “Sicherheitszaun”, den die Regierung um die Kinder ziehen will, ist die Fortführung der Testpflicht. Zwei Schnelltests pro Woche sind für Kinder und Personal vorgesehen. Ausgenommen sind Geimpfte und Genesene.

Lockerer als bisher sieht der Umgang mit positiven Testergebnissen aus: Selbst wenn ein Mitschüler infiziert sein sollte, muss nicht die ganze Klasse in Quarantäne. Stattdessen sieht die neue Linie des Landes vor, dass alle Schüler sich danach fünf Tage lang mindestens mit einem Schnelltest täglich testen. Auch dürfen sie in diesem Zeitraum nur im Klassenverbund unterrichtet werden. Ausnahmen gelten nach Angaben des Kultusministeriums etwa für Grundschüler und Grundstufen der sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentren.

Fernunterricht ist in der neuen Verordnung übrigens nicht mehr vorgesehen – mit Ausnahme von einzelnen Schülern, die sich per ärztlichem Attest von der Präsenzpflicht befreien lassen können. Für alle anderen gilt: Präsenz-Unterricht bleibt vorerst Standard. Jedenfalls gibt es keinen inzidenzgebundenen Automatismus mehr, der Fernunterricht ab einer bestimmten Schwelle vorschreibt.

Leimbachtalschule Dielheim erhält BoriS Siegel


Übergabe durch die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald

„Das gibt es nicht alle Tage und vor allen Dingen nicht geschenkt“. Seit vielen Jahren legt die Leimbachtalschule einen besonderen Fokus auf die Berufs- und Studienorientierung. Laura Sauer, Vertreterin der Handwerkskammer Mannheim, hat zum Ende des vergangenen Schuljahres dieses besondere Engagement und insbesondere das besondere Konzept mit der Übergabe des BoriS Siegels an die Leimbachtalschule erneut bestätigt. Das BoriS-Berufswahl-SIEGEL Baden-Württemberg ist ein Zertifizierungsverfahren für Schulen, die im Themenbereich Berufs- und Studienorientierung über die geforderten Standards in den Bildungsplänen und Verwaltungsvorschriften hinausgehen. Alle weiterführenden Schulen können sich um eine Teilnahme am Zertifizierungsprozess bewerben.

Die Schule stellte sich mittlerweile zum dritten Mal nach 2012 erneut erfolgreich einem Audit unter den kritischen Augen einer ausgewählten Kommission von Mitgliedern der Baden-Württembergischer Handwerkstag e.V., Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag e.V. und Unternehmer Baden-Württemberg e.V..

Die erneute erfolgreiche Teilnahme der Gemeinschaftsschule gelang nicht ohne Grund. Das Konzept, dass sich ab Klasse 7 durchgehend bis zum Abschluss an der Schule mit ganz konkreten Maßnahmen der Berufs- und Studienorientierung annimmt, kann sich sehen lassen. Laura Sauer, bei der Handwerkskammer Mannheim verantwortlich für den Bereich Kooperation Schule und Ausbildung bezeichnete die Leimbachtalschule gar als “Leuchtturm” in der gesamten Ausbildungslandschaft der Handwerkskammer im Rhein-Neckar-Kreis. „Kaum einer Schule sei es gelungen so konsequent unterschiedliche Partner und Angebote in einem überzeugenden Gesamtkonzept zusammenzubringen, ohne dabei in Aktionismus zu verfallen oder einfach nur Aktionen aneinanderzureihen“. Rektor Patrick Merz gab dieses Lob an Martin Ritz, an der Schule verantwortlich für den Bereich „Berufs- und Studienorientierung“ gerne weiter.

Im Beisein von Bürgermeister Thomas Glasbrenner nahm man die Auszeichnung gerne entgegen. Mit dabei bei der Übergabe waren Lilly Schauer, Jana Mahl und Fabian Epp. Sie berichteten im vorangegangenen Audit der Schule im März 2021 aus Schülersicht über ihre Erfahrungen mit den berufs- und studienorientierten Maßnahmen an der Schule und haben hier wohl ebenfalls die Jury überzeugt.

Bei der Übergabe erklärten die drei jungen Menschen kurz und knapp ihren weiteren Weg der Ausbildung nach Abschluss der Schule: Das Abitur am Wirtschaftsgymnasium, Justizfachangestellte und Mechatroniker sind ins Auge gefasst. Dies zeigt, wie unterschiedlich die möglichen Wege nach dem Abschluss der Gemeinschaftsschule in Klasse 10 sein können, aber auch, wie konkret die Schüler ihren weiteren Weg fest im Blick haben.

Die Auszeichnung ist umso beachtenswerter, da die letzten beiden Jahre für Schulleitung und SchülerInnen, wie auch für die Gemeinde, besondere Herausforderungen bereithielt. Zunächst forderte die bauliche Erweiterung einen Umzug in “Container-Klassenzimmer”, umständlich und mit erheblichen Einschränkungen verbunden. Hinzu kamen dann noch die Einschränkungen durch die Pandemie, die gerade den Kontakt zu Betrieben und mögliche Praktika erheblich erschwerte. Dies alles wurde mit Geduld und großer Umsicht, wie z.B. die gezielte Einbindung digitaler Beratungsangebote und Veranstaltungsformate, gemeistert und führte auch deshalb zu diesem Erfolg!

Auf dieses “Gütesiegel” können Schulleitung und Schüler, aber auch die Gemeinde stolz sein und Kraft für die weitere Entwicklung des Bereichs und des ganzen Schulstandorts schöpfen.

Mehr Informationen zu BoriS finden Sie unter www.boris-bw.de

Fotos: Hans Joachim Janik

Titelbild: von links: Bürgermeister Thomas Glasbrenner, Lilly Schauer, Rektor Patrick Merz, Laura Sauer-IHK, Jana Mahl, Martin Ritz

 

Abschlussfeiern der 9. und 10. Klassen


Festlich und Corona konform – Hauptschüler und Realschüler feiern Ihren Abschluss

Zunächst war die 9. Klasse an der Reihe, die sich ein abwechslungsreiches Programm ausgedacht hatte. Mit dem Einzug der Schülerinnen und Schüler begann die Feier. Charmant und professionell übernahmen Alessia und Angelina die Moderation und begrüßten die anwesenden Gäste.
Rektor Patrick Merz begrüßte die Anwesenden und richtete seine Ansprache an die Absolventen*innen. „Was liegt in unserer Region näher, als den Weinbau mit der Schule zu vergleichen“, so Merz. Der Rebstock wächst, und er braucht Pflege, Unterstützung und manchmal auch einen Rückschnitt, damit eine gute Ernte entsteht. Diese Hilfe und Anleitung, das war die letzten Jahre die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer. „Heute erntet ihr“, so Merz, „und ab sofort seid ihr Jungwinzer für den weiteren Ausbau eueres Weines zuständig. Ihr habt es in der Hand, aus euerer heutigen Ernte einen Spitzenwein zu machen“. Und so wünschte Rektor Merz der Abschlussklasse gutes Gelingen für die weitere Ausbildung und den Lebensweg und schloss mit dem Dank an die Eltern und das gesamte Kollegium.

Passend zum Unterrichtsgeschehen des letzten „Coronajahres“ sandte Bürgermeister Thomas Glasbrenner eine Videobotschaft, da er aus persönlichen Gründen nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte. Auch er wünschte den Absolventen*innen eine erfolgreiche Zukunft, persönlich und auch im Namen der Gemeinde Dielheim.

Weiter ging es mit einem zusammengestellten Film über die letzten Schuljahre. Anschließend richteten Fabrizio Bürkel und Gamze Özoy aus der Klasse 9.1 und Bircan Bozkurt & Dustin Banko aus der 9.2 ihre Abschlussworte an die Anwesenden und die Lehrkräfte der Leimbachtalschule. Auch hier lag der Dank für die schöne Schulzeit im Vordergrund!

Nun hatten Klassenlehrer Camillo Kubotsch und Klassenlehrerin Isabell Brennecke das Wort – durch ihre liebevollen und eindringlichen Abschiedsworte begannen die ersten Tränen bei den Schüler*innen zu fließen. Ute Sendner, Mathe- und Englischlehrerin in der Klassenstufe brachte auf ihre humorvolle Art und mit einem „letzten“ Arbeitsblatt die Klasse jedoch schnell wieder zum Lachen.

Als kleinen Showteil hatten die Absolventen*innen einen Tanz einstudiert. Abschließend bedankten sich die Schülerinnen und Schüler bei Ihren Lehrern*innen  mit kleinen Präsenten.

In der Klassenstufe 9 erhielten Gamze Özoy, Patrick Bauder, Annelen Carmona, Ilka Seidel ein Lob für die guten Leistungen zum Hauptschulabschluss.

Die Abschlussfeier der “Zehner” folgte mit etwas Abstand. Auch hier diente Rektor Merz der Vergleich zum Weinanbau als Einstieg. „Allerdings ist euch eine außergewöhnlich gute Ernte, die tatsächlich einen großartigen Wein verspricht, gelungen“, so Merz zum Einstieg. „Ihr habt euch ein hervorragendes Fundament gelegt“.

Die Begrüßung und Moderation, war ebenso professionell und charmant wie bei den “Neunern”: Jule Blum und Jana Rosenfelder führten gekonnt durch den Abend. Die Abschlussrede der Lehrer*innen verlief allerdings “interaktiv” – aus vielen Ecken im Saal kamen Einwürfe der Lehrkräfte, die in den letzten 6 Jahren die Klassen an der Gemeinschaftsschule begleiteten. Treffend und unterhaltsam führten auch die Sprecherinnen der beiden Klassen, Laeticia Hauser und Anne-Sophie Richter, durch die Schulzeit, brachten noch einmal viele Geschehnisse in Erinnerung, die sowohl Lacher als auch die eine oder andere Träne mit sich brachten.

Auch die beiden 10. Klassen hatten einen Tanz einstudiert und überraschten das Publikum mit ihrer Version von Dirty Dancing inklusive einer gewagten Hebefigur am Ende.

Beim nachfolgenden “Lehrerquiz” ging es um Bilderraten und Floskeln aus dem Unterricht – die dazu passende personelle Zuordnung war gefragt. Im Anschluss erhielten die Lehrkräfte kleine Geschenke für die engagierte Arbeit. Die Übergabe der Abschlusszeugnisse und das finale Lied waren die letzten Programmpunkte. Klassenlehrerin Alicia Bugla und Klassenlehrer Kevin Ehmann übergaben mit Rektor Merz voller Stolz und Respekt die ersten Realschulabschlüsse an der Leimbachtalschule Dielheim. Das dabei gleich so viele Preise und Belobigungen herauskamen, spricht für die Qualität der Schule. Benjamin Gashi, Maurice Stegmeier, Jule Ronellenfitsch, Ann-Sophie Blum, Anne-Sophie Richter, Laeticia Hauser, Jana Mahl erhielten jeweils einen Preis für ihren Abschluss. Ein Lob erhielten Lilly Schauer, Henrik Wagner, Karoline Möbert, Milan Loersch, Dimitar Nikolov und Emma Reißfelder. Für besonders herausragende Leistungen in Religion erhielten Jule Ronellenfitsch und Jana Mahl den Ernst Happel-Preis der kath. Seelsorgeeinheit Wiesloch-Dielheim und Laeticia Hauser einen Sonderpreis der ev. Kirchengemeinde Baiertal – Dielheim.

Während einige Schüler*innen die Klassenstufe 10 mit einem Zeugnis auf Gymnasial-niveau verlassen und sich dadurch direkt an den allgemeinen Gymnasien anmelden können, werden viele Schüler*innen mit dem Realschulabschluss den Weg über die beruflichen Gymnasien weiter gehen. Etwa ein Drittel der 34 Abgänger*innen wird direkt in eine Ausbildung gehen.

Herzlichen Dank an Hans Joachim Janik für die Bereitstellung des Pressetextes, den die Leimbachtalschule als Grundlage verwenden durfte.

Fotos: ©Kraichgau-Lokal Medien

 

 

Corona und das neue Schuljahr – Kultusministerin Schopper im Gespräch mit der RNZ


Kultusministerin Schopper würde ihr Kind impfen lassen.

Die Grünen-Politikerin spricht über Impfungen für Schüler und die Aufgaben in Anbetracht des Schulstarts im September (Von Sören S. Sgries)

Stuttgart/Heidelberg. Bislang ist Theresa Schopper (60) recht gut in ihr Amt gestartet – was aber auch an den Rahmenbedingungen lag. Seit ihrem Amtsantritt Mitte Mai sinken die Inzidenzen, auch an den Schulen standen die Zeichen auf Lockerung und Entspannung. Jetzt wird der Ton rauer, denn Herbst und Winter geraten in den Blick: Wird es nach den Sommerferien besser laufen als im Herbst 2020? Im Telefoninterview am Freitagmorgen gibt sich Schopper zuversichtlich – und zeigt, selbst Mutter zweier erwachsener Söhne, viel Mitgefühl für die Nöte der Familien.

Frau Schopper, Ihre ersten Sommerferien als Kultusministerin stehen vor der Tür. Gehen Sie da mit gutem Gefühl rein – oder überwiegen die Sorgen?

Grundsätzlich besorgt mich schon, dass wir ansteigende Inzidenzen haben, dass wir am Beginn einer vierten Welle stehen. Auch wenn es schleichend ist. Mit Blick auf das nächste Schuljahr haben wir daher eine Grundbesorgnis, weil es für Kinder noch gar keinen Impfstoff gibt.

Weiterlesen … auf RNZ online, abgerufen am 24.07.2021

Bildquelle: Staatsministerium Baden-Württemberg, abgerufen am 24.07.2021

¡Bienvenidos! – Spanisch als dritte Fremdsprache an der Gemeinschaftsschule


Seit dem Schuljahr 2020/2021 bietet die Leimbachtalschule Spanisch als neues Fach an der Gemeinschaftsschule an und erweitert damit ihr Angebotsspektrum um ein zusätzliches Wahlfach zu den bisherigen Wahlmöglichkeiten Sport und Technik. Sprachbegeisterte SchülerInnen haben nun die Möglichkeit, nach Englisch und Französisch noch eine weitere moderne Fremdsprache zu lernen. Das Fach Spanisch kann an der Gemeinschaftsschule als Profilfach ab Jahrgangsstufe 8 gewählt werden und wird, je nach angestrebtem Schulabschluss, bis Jahrgangsstufe 9 oder 10 unterrichtet.

Warum ist Spanisch eine attraktive Fremdsprache?

Spanisch ist eine Sprache, die unseren gesamten Erdball umfasst! Die spanische Sprache gehört zu den Top drei der meistverwendeten Sprachen der Welt, weil sie auf allen Kontinenten insgesamt von mehr als 500 Millionen Menschen gesprochen wird. Diese Weltsprache wird also nicht nur in unserem beliebten Urlaubsland Spanien gesprochen, sondern auch in den meisten Ländern Mittel- und Südamerikas. Sogar in ehemaligen Kolonien Afrikas und auf den Philippinen in Asien spricht man Spanisch!

Dadurch, dass Spanisch in über 25 Ländern weltweit gesprochen wird, eröffnet die Wahl des Fachs Spanisch den Zugang zu neuen Kulturen und ermöglicht damit nicht nur Einblicke in die regionale Vielfalt Spaniens, sondern auch in die Traditionen und Gesellschaften der lateinamerikanischen Länder. Wer Spanisch lernt, erweitert sein Wissen über fremde Kulturen. Spanisch zu beherrschen kann somit einen großen Beitrag für Toleranz und zum Verständnis für andere Kulturkreise leisten.

Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass viele berühmte Persönlichkeiten aus dem spanischsprachigen Kulturraum großes Interesse auf sich ziehen: Sportler (Lionel Messi), Schriftsteller (Miguel de Cervantes) Maler (Frida Kahlo), Schauspieler (Penélope Cruz) und Musiker (Shakira) sind aus den Medien nicht mehr weg zu denken. Da wundert es nicht, dass sich Spanisch an immer größerer Beliebtheit erfreut – auch an unserer Schule!

Für wen ist das Profilfach Spanisch geeignet?

 Das Profilfach Spanisch ist für sprachbegeisterte und fleißige SchülerInnen geeignet, die Spaß am Lernen von Sprachen und Lust darauf haben, “el mundo hispanohablante” (die spanischsprachige Welt) kennen zu lernen. Wer überlegt Spanisch zu wählen, sollte zwei Eigenschaften mitbringen: die Neugier, neue Kulturen zu entdecken, und die Bereitschaft, regelmäßig Vokabeln und Grammatik zu lernen. Es ist auch von Vorteil, wenn den SchülerInnen die bisher erlernten Fremdsprachen Englisch und Französisch leicht gefallen sind. Voraussetzung für die Wahl des Fachs Spanisch ist, dass bereits Französisch als zweite Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 6 gewählt wurde.

Spanisch spielt auch eine wichtige Rolle bei der Berufswahl: Spanischkenntnisse erweitern die Möglichkeit für Auslandsaufenthalte in Schule und Studium. Spanisch bietet sich also für alle an, die durch erweiterte Fremdsprachenkenntnisse ihre beruflichen Zukunftschancen verbessern und eine Zusatzqualifikation auf dem Arbeitsmarkt erlangen möchten. Wer nach der 10. Klasse auf ein berufliches oder allgemeinbildendes Gymnasium wechseln möchte, kann dort nach drei Jahren Spanisch an der Gemeinschaftsschule im Fach Spanisch nahtlos anknüpfen.

Was wird im Unterricht gemacht?

 Die SchülerInnen, die Spanisch als dritte Fremdsprache lernen, profitieren von ihren Sprachkenntnissen aus der Unterstufe: Der Unterricht knüpft an die Sprachlernerfahrung aus der ersten Fremdsprache (Englisch) und der zweiten Fremdsprache (Französisch) an. Deshalb schreitet der Unterricht schneller voran als in den vorherigen Sprachen.

Sprechen nimmt im Unterricht eine vorrangige Stellung ein. Deshalb stehen dialogisches und monologisches Sprechen, Präsentationen oder kleine Projekte an der Tagesordnung. Um den SchülerInnen einen authentischen Eindruck aus der spanischen Kultur zu ermöglichen, werden im Unterricht viele Lieder angehört. Durch das Mitsingen wird den SchülerInnen das Lebensgefühl aus dem sonnigen Süden ins Klassenzimmer nach Dielheim vermittelt. Darüber hinaus werden auch die Fähigkeiten Lesen, Hören, Schreiben und Sprachmitteln erlernt. Dafür sind kooperative Arbeitsformen und handlungsorientiertes Lernen feste Bestandteile des Unterrichts. Dabei wird an der Gemeinschaftsschule besonders Wert auf die Individualisierung der Sprachlernprozesse und die Vermittlung von Lernstrategien gelegt.

In den ersten beiden Lernjahren stehen altersgemäße und alltagsnahe Themen im Vordergrund: die eigene Person vorstellen, über Familie und Freundschaften sprechen, den Wohnort präsentieren, den eigenen Tagesablauf und Schultag schildern, Freizeitaktivitäten und Urlaube planen, sowie Personen und ihre Kleidung beschreiben. Im dritten Lernjahr stehen Feste und Traditionen, Literatur und Kultur im Fokus. Dafür werden wir uns auch in Grundzügen mit den verschiedenen Ländern Lateinamerikas und ihrer Geschichte beschäftigen.

Unterrichtet wird mit den modernen Lehrbüchern und Arbeitsheften aus der Reihe ¡Vamos! ¡Adelante!, die vom Ernst Klett Verlag speziell für das Fach Spanisch beginnend ab Klasse 8 und in enger Verbindung mit den Inhalten des neuen Bildungsplan 2016 entwickelt wurde.

 

Welche Ziele werden mit Spanisch an der Gemeinschaftsschule anvisiert?

Primäres Ziel ist es, sich nach drei Lehrjahren mit Muttersprachlern mündlich und schriftlich in Alltagssituationen auf Spanisch verständigen zu können.

Wer Spanisch lernt, ist neuen Kulturen gegenüber aufgeschlossen und kommt mit der Mehrsprachigkeit in unserer globalen Welt zurecht. Die Erfahrung, sich auf fremde Kulturen einzulassen, erleichtert es die eigene Lebenswelt zu reflektieren. Diese persönliche Fähigkeit werden die SchülerInnen im modernen Europa der offenen Grenzen für das Knüpfen von Kontakten im Privat- und Berufsleben benötigen. Der Spanischunterricht leistet somit auch einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung, Toleranz und Akzeptanz fremder Kulturen.

Ein weiteres Ziel des Spanischunterrichts ist es, die SchülerInnen in die spanischsprachige Lebenswirklichkeit eintauchen zu lassen. Sie erlangen Kenntnisse über die Gesellschaft und Geographie Spaniens und Hispanoamerikas, sowie über die spanische Literatur und Kultur.

Darüber hinaus ist es von Vorteil das Fach Spanisch gewählt zu haben, wenn man nach der 10. Klasse den fließenden Übergang von der Gemeinschaftsschule ans Gymnasium anvisiert. Das Fach Spanisch kann an berufsbildenden Gymnasien und an allgemeinbildenden Gymnasien fortgeführt und sogar als Prüfungsfach im Abitur gewählt werden.

Letztendlich verfügt jeder, der drei Jahre lang Spanisch an der Gemeinschaftsschule gelernt hat, über eine hilfreiche Zusatzqualifikation im späteren Berufsleben!

Y ahora vamos, ¡hablamos español!

Tamara Link

Mädchen der Klassen 10 engagieren sich am Weltfrauentag


Am 08.03. war Weltfrauentag – ein Tag um auf wichtige Themen aufmerksam zu machen.

Auch wir Mädchen aus Klasse 10 wollten dazu einen Beitrag leisten. Jedes einzelne Mädchen hat eine eigene Message die sie rüber bringen wollte, daher haben wir uns dazu entschieden bei der Kampagne „ich streike am 08.03, weil…“ mitzumachen. Hierbei geht es um einen Streik der am 08. März gestartet wurde. Es soll auf Themen wie weltweite Frauenrechte oder die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam zu machen.

Da wir dennoch aktuell kurz vor den Abschlussprüfungen stehen, haben wir uns dazu entschieden nicht zu streiken, sondern durch Plakate und Bilder unsere Stimme zu erheben. Denn schließlich hat jedes Mädchen von uns mal Erfahrungen gemacht. So zum Beispiel aufgrund des Geschlechtes unterschätzt zu werden, denn wie heißt es so schön „für ein Mädchen kannst du das aber gut…“. Auch alltägliche Dinge, wie zum Beispiel Mülleimer für Hygieneartikel auf Toiletten sollten selbstverständlich sein.

Damit sich so etwas ändert, muss auf solche Themen aufmerksam gemacht werden.

  • “Ich will mich nicht als Frau zwischen Kindern und Karriere entscheiden”
  • “Ein Minirock macht mich nicht zum Sexobjekt”
  • “Ich möchte freizügige Kleidung tragen, ohne mich unwohl zu fühlen”
  • “Ich passe mich nicht den gesellschaftlichen Idealen an”
  • “Jede entrechtete Frau ist eine zu viel!”
  • “Ich will mir keine Sorgen machen, wie mein Aussehen beurteilt wird”
  • “Sexualisierte Gewalt an Frauen ist Alltag”
  • “Ich will abends raus, ohne belästigt zu werden”
  • “Ich will mich nicht bedecken, nur weil Männer sich nicht beherrschen können”
  • “Die Kleidung einer Frau rechtfertigt keine Vergewaltigung”

Ein starkes Statement der Mädchen!

Vorlesewettbewerb an der Leimbachtalschule


“Wenn wir lesen, tauchen wir ein in neue Welten.” Diese Erfahrung machten die SchülerInnen der Klassenstufe 6 an der Leimbachtalschule in Dielheim, indem sie sich bereits seit November eifrig auf den Lesewettbewerb vorbereiteten. Dafür suchten sich alle SchülerInnen zunächst ein Buch ihres Interesses aus, das sie zur Vorbereitung auf den Lesewettbewerb lasen.

Der Vorlesewettbewerb wird alljährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgeschrieben. In der ersten Runde des Vorlesewettbewerbs ermittelten die SchülerInnen der beiden Lerngruppen 6.1 und 6.2 unter der Leitung ihrer Deutschlehrerinnen Sophie Bittner und Tamara Link jeweils drei Klassensieger, die sich bereits im Dezember in der zweiten Runde im schulinternen Vorlesewettbewerb der Jury stellten. Als SiegerInnen aus der Vorrunde gingen hervor: Nina Blaser, Maja Reichensperger, Max Goldschmidt, Mika Matyssek, Sophie Seibold und Lilia Epp.

Jeder dieser sechs SiegerInnen hatte in der zweiten Runde des Vorlesewettbewerbs die Aufgabe, vor der gesamten Klassenstufe 6 für drei Minuten aus einem selbst ausgesuchten und bereits bekannten Buch vorzulesen. Dazu gehörte auch, das Buch vorzustellen und die ausgewählte Textstelle in den gesamten Inhalt einzubinden. Danach mussten die SchülerInnen eine Textstelle aus einem ihnen unbekannten Buch vorlesen. Hier zeigte sich, wer nicht nur bekannte, sondern auch fremde Texte sicher und anschaulich vorlesen kann.

Anschließend hatte die Jury (Rektor Patrick Merz, Schulbibliotheksleiterin Gillian Herrmann, Sebastian Leber sowie die Deutschlehrerinnen Sophie Bittner und Tamara Link) die Aufgabe, zusammen mit den SchülerInnen der sechsten Klasse einen Schulsieger zu ermitteln. Dafür wurden die sechs LeserInnen nach den Kategorien Lesetempo, Deutlichkeit und Betonung über modernste Technik mit IPads bewertet.

Keine leichte Entscheidung für die Jury! Die Vorleseleistungen lagen sehr eng beieinander. Alle sechs TeilnehmerInnen meisterten die Aufgabe gut. Punkte wurden vergeben und ausgewertet. Meinungen wurden ausgetauscht und diskutiert. Am Ende konnte als Schulsiegerin Nina Blaser ermittelt werden, die vor allem durch das Vorlesen des Fremdtextes überzeugte. Mika Matyssek erreichte den zweiten Platz. Die Schulsiegerin der Leimbachtalschule in Dielheim darf nun zur Regionalentscheidung fahren, um dort gegen andere Schulsieger anzutreten.

Herzliche Glückwünsche gehen an Nina Blaser und die anderen TeilnehmerInnen, die alle für ihre Leistung einen Buchpreis erhielten. Für die nächste Runde des Vorlesewettbewerbs drücken wir Nina die Daumen!

Umgang mit sozialen Netzwerken


Ein Baustein der Prävention an der Leimbachtalschule
Soziale Netzwerke, wie „WhatsApp“ oder „Instagram“ sind aus der Lebenswelt der Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Umso wichtiger ist die Aufgabe der Schule, immer wieder auf Gefahren hinzuweisen, die dort lauern und nicht als solche wahrgenommen werden.
Aus diesem Grund bekamen die 7. Klassen Anfang Dezember Besuch von der Polizei Wiesloch. Im Rahmen der Präventionsarbeit ist es ein Ziel der Schule, dass sich die Schüler praktisch wie theoretisch mit den neuen Medien befassen und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihnen lernen.
Bereits im Vorfeld beschäftigten sich die Klassen im Rahmen des Gemeinschaftskundeunterrichts mit dem Thema Mediennutzung. Zentrale Inhalte waren hier die Beeinflussung der Jugendlichen durch mediale Darstellungen und die rechtlichen Bestimmungen, die es zum Schutz persönlicher Daten gibt. Außerdem wurde die Handyordnung der Leimbachtalschule genauer unter die Lupe genommen und diskutiert.
Der direkte Austausch mit Polizeibeamten, die anschaulich von ihren Erfahrungen berichteten, war für die Schülerinnen und Schüler von großer Bedeutung. So erfuhren die Klassen von Herrn Engelhardt und seinen beiden Kollegen, welche Regeln man bei der Nutzung eines Smartphones unbedingt berücksichtigen soll.
Besonders deutlich wurde den Jugendlichen, dass ein besonnener Umgang mit dem Internet und vor allem den öffentlich geteilten persönlichen Daten und Fotos wichtig ist. Beleidigungen, teilweise auch anonym, bis hin zum Mobbing sind in WhatsApp Gruppen schon fast an der Tagesordnung. Hier wurden die Klassen sensibilisiert, diese nicht stillschweigend zu ertragen, sondern Vertrauenspersonen hinzuzuziehen und aktiv dagegen vorzugehen.
Die Erkenntnis, dass das Internet nichts vergisst und Daten jahrelang verfügbar sind, ist sogar für Erwachsene schwer umzusetzen – für Jugendliche umso mehr von großer Bedeutung.
Herr Engelhardt und seine Kollegen vermittelten klar und deutlich, welche Risiken ein unbedachter Umgang mit Daten, Fotos, Kommentaren oder Blogs haben kann. Die Schülerinnen und Schüler wollen in Zukunft viel stärker hinterfragen, ob diese Angaben tatsächlich sein müssen.
Die Polizisten nahmen sich Zeit, ausführlich alle Fragen zu beantworten. Am Ende des Besuchs bekamen die Klassen eine Broschüre mit Informationen zum Nachlesen.
Prävention steht für „Vorbeugen“ -das schulinterne Präventionscurriculum bildet daher einen wesentlichen Baustein der schulischen Arbeit. Der Umgang mit sozialen Netzwerken muss trainiert und das Bewusstsein der Jugendlichen geschärft werden, um (selbst-)schädigendem Verhalten vorzubeugen.
Vielen Dank an Herr Engelhardt und seine Kollegen!

Die Klassen 7.1 und 7.2 der Leimbachtalschule

Trotz Einschränkungen die Zukunft fest im Blick


Nicht nur digitales Lernen sondern auch digitale Berufsorientierung erweiterte den Horizont der Schülerinnen und Schüler der achten Klasse

Mit dem Lockdown schlossen nicht nur Schulen, Geschäfte und gesellschaftliches Leben, sondern auch die Möglichkeit zur Orientierung und zum beruflichen Durchstarten. Eine besondere Herausforderung für Schulen, denn berufliche und Studienorierung ist ein zentrales Element zum Abschluss der Sekundarstufe I.

Bei den Schülerinnen und Schülern der achten Klassen der Leimbachtalschule Dielheim beginnt nun dennoch die intensive Phase der beruflichen Orientierung und Konkretisieren eines Berufswunsches, von dem sie sich vorstellen können, ihn lange Zeit mit Leidenschaft und Leistung auszuüben. Die Berufsmesse „parentum“ bietet hier, neben Praktika, Unterricht und Berufsberatung, traditionell die Möglichkeit, sich über verschiedene Arbeitgeber zu informieren, Perspektiven zu zeichnen und konkret mit Ansprechpartnern ins Gespräch zu kommen.

Mit Corona wurde die Bildungs- und Berufsmesse in digitale Räume verlegt, in die die Schülerinnen und Schüler in Begleitung in Begleitung der ESF Jugendperspektive, vertreten durch Boris Erlewein, der Schulsozialarbeit, Petra Maier, sowie der Berufsorientierung der Leimbachtalschule, Martin Ritz, eintreten konnten. Über die schuleigenen Tablets konnten die Schülerinnen und Schüler aus einer Fülle von Firmen, Schulen und Institutionen auswählen und ein Videogespräch, ähnlich dem Austausch am Messestand, starten. Gemeinsam planten sie Gespräche und Vorgehensweise und sprachen sich Mut zu. Nach und nach zeigten die Schülerinnen und Schüler immer mehr Courage und Stärke mit den Scouts zu kommunizieren und im offenen Dialog in den Austausch zu treten.

Hier verdeutlichten sich nochmals Berufsvorstellungen der Schülerinnen und Schüler mit konkreten Ausbildungsberufen und Fachschulen. Bepackt mit Fragen rund um die spezifische Ausbildung starteten sie selbstbewusst in das Gespräch mit den Spezialisten, knüpften Kontakte, feilten an Berufsvorstellungen und planten ihre Zukunft. Trotz Einschränkungen durch Corona will die individuelle Zukunft und Gesellschaft gestaltet werden. Parentum online war hierzu für die Schülerinnen und Schüler ein wichtiger Schritt, nicht stehen zu bleiben.

Jana aus Klasse 9 fasst ihre Erfahrungen passendzusammen: “Ich habe die parentum online dafür genutzt, um Firmen kennenzulernen, die für mich in Frage kommen würden, da ich aktuell auf Ausbildungssuche bin. Außerdem auch um einige Fragen zu stellen, die mir unklar waren und um Firmen Genaueres zur Ausbildung zu fragen. Um zu schauen, welche Firmen überhaupt teilnehmen, konnte ich ohne Umstände mich im Internet informieren. Meine ausgewählten Firmen konnte ich dann an dem Tag über die Plattform ohne Probleme per Videokonferenz erreichen. Diese waren immer sehr freundlich und konnten mir bei meinen Fragen weiterhelfen. Leider hatte eine von mir ausgewählte Firma keine Videokonferenz angeboten. Diese Firma habe ich dann einfach über einige Telefonate erreichen können und es wurden dann dennoch meine Fragen beantwortet. Im Endeffekt fand ich die parentum online sehr interessant, hilfreich und ich konnte überwiegend positive Erfahrungen machen.”