Besuch der Partnerschule in St-Nicolas de Port


Ein Tagesausflug nach Frankreich, von Valentin Schlothauer

Am 16.01.2023 sind wir mit den Französischkursen aus Klassenstufe 8 und 10 gemeinsam mit unseren Lehrerinnen Tamara Link und Svenja Seiter nach Saint-Nicolas-de-Port nach Frankreich gefahren.

Wir durften den Ausflug in die Partnerstadt der Gemeinde Dielheim als Vorbereitung auf den zweiwöchigen Schüleraustausch machen. Morgens um 7:30 Uhr wurden wir vor der Schule mit dem Bus abgeholt und sind dann in ca. 3 Stunden dorthin gefahren.

Die Fahrt hat sich zwar noch länger angefühlt, aber es hat sich gelohnt!

Für mich war es das erste Mal im Ausland und ich fand es sehr überwältigend. Wir wurden am Collège Antoine de Saint-Exupéry schon voller Freude und Aufregung erwartet und wurden sehr herzlich empfangen.

Die ersten Minuten haben mich komplett überfordert, weil es ein Kulturschock war. Fremde Sprache, fremde Menschen, ein fremdes Land.

Aber nach einer Stunde hatten wir es hinbekommen uns zu verständigen. Wir haben uns mit den Schülern, die dort Deutsch lernen, aus zwei verschiedenen Klassenstufen getroffen.

Zuerst haben wir die 8. Klasse kennengelernt, mit der wir uns gleich gut verstanden haben. Danach folgte die 9. Klasse.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen in der Kantine haben wir sehr viele Kennenlernspiele gespielt. Wir waren mit den französischen Schülerinnen und Schülern auch in ihrem C.D.I. (dies ist eine Kombination aus Bücherei und Computerraum an der Schule). Wir haben einen Schulhausrundgang gemacht, welcher sehr witzig war.

Ich hatte kein einziges Mal ein komisches Gefühl bei der Sache, da uns Frau Link und Frau Seiter sehr gut unterstützt haben. Zusätzlich war auch Emmanuelle Mageot, die Deutschlehrerin an der Partnerschule, eine sehr gute Unterstützung und ich für meinen Teil fand ich sie auch sehr aufmerksam.

Wir konnten an diesem Tag viele Kontakte knüpfen.

Am Ende gab es noch eine französische Spezialität, „Galette aux amandes“, zu essen.

Die Rückfahrt war dann etwa eine Stunde länger als die Hinfahrt.

Alles in einem ist mein Fazit, dass ich einen tollen Tag mit tollen Menschen verbringen durfte und sowohl die Sprache, als auch die Art und Weise wie die Franzosen ihren Schultag verbringen, näher kennenlernen konnte.

Ich kann es allen anderen nur sehr ans Herz legen einen Schüleraustausch auszuprobieren, weil alle, die es nicht wagen, einen tollen Tag in ihrem Leben verpassen werden. Ich freue mich auf weitere Schüleraustausche!

 

Valentin Schlothauer ist Schülerin der Lerngruppe 8 der Gemeinschaftsschule Dielheim. Er besucht den Französischkurs, der in Klassenstufe 6 beginnt. Französisch ist dann für ihn ein Prüfungsfach in der Realschulabschlussprüfung. Die derzeitigen Französischgruppen planen in diesem Schuljahr noch einen einwöchigen Aufenthalt in der jeweiligen Partnergemeinde / Partnerschule.

 

Schülerinnen und Schüler im Gespräch mit BM Glasbrenner


Bereits im Dezember lud die SMV Hr. Bürgermeister Glasbrenner und Rektor Merz zu einem Austausch über die aktuelle schulische Situation nach dem Umzug ins neue Gebäude ein.

Die SMV (SchülerMitVerantwortung) setzt sich aus den KlassensprecherInnen der Sekundarstufe zusammen und ist ein wichtiger Teil der schulischen Gremien. Mit dabei war auch der „SMV-Lehrer“, Camillo Kubotsch. Der SMV Lehrer wird jährlich von den Schülerinnen und Schülern der ganzen Schule gewählt und ist Ansprechpartner der SMV. Auch die KlassensprecherInnen der Klassen 3 und 4 sind teilweise in die SMV Sitzungen eingebunden, auch wenn die SMV eigentlich ein Gremium der Sekundarstufe ist.

Schülersprecher Bors sowie die Klassensprecher Ciara, Ella, Sofia und Max kamen zum Gesprächstermin als Vertreter aller Klassensprecher. Somit waren aus ganz unterschiedlichen Klassenstufen VertreterInnen eingebunden.

Nach dem Umzug zeigen sich im schulischen Tagesablauf Bereiche, bei denen sich die Schülerinnen und Schüler mehr Aufmerksamkeit durch die Gemeinde wünscht. „Durch den Ganztagesbetrieb in der Sekundarstufe sind wir viel in der Schule“, so Bors zum Einstieg. „Die Sitzbänke auf dem Schulhof sind teilweise durch die Bauphase kaputt oder einfach auch nicht mehr da“. Der Schulhof ist trist und wenig einladend. Die ehemals vorhandenen Basketballkörbe sind alle abgebaut, die Spielgeräte für Grundschüler entfernt.“

Dazu hatte die SMV auch gleich Ideen und Anregungen mitgebracht.

Dies sind Bereiche die auch BM Glasbrenner im Blick hatte. Er berichtete von Planungen, hier auch zeitnah wieder Basketballkörbe aufzustellen. „Hier wurde durch die Bauphase leider vieles beschädigt. Die Neuanschaffungen sind bereits angestoßen“.

Die unbefriedigenden Sitzgelegenheiten sind auch der Gemeindeverwaltung bewusst. „Wir wollen auch hier zeitnah etwas ändern“ so Glasbrenner. Gleichzeitig musste er allerdings einräumen, dass die Sanierungsarbeiten noch nicht abgeschlossen sind. „Es werden leider auch 2023 noch einige Arbeiten am Haus zu erledigen sein, wir möchten den Schulhof erst final gestalten, wenn dies abgeschlossen ist“. Durch etliche Verzögerungen muss so z.B. noch die gesamte Fassade gemacht werden. Dies wird Baumaschinen, die sicherlich auch im Bereich des Schulhofes stehen werden, erfordern. Die Sorge, dass hier Neues wieder beschädigt wird, ist groß.

„Gleichzeitig arbeiten wir an einem Plan für die Sanierung der Kulturhalle und Schwimmhalle“, so Glasbrenner. Auch dies wird zu Veränderungen und Einschränkungen auf dem Schulhof führen. „Erst dann macht es Sinn einen Plan für die Neugestaltung des Schulhofes zu erstellen“, so Glasbrenner.

Da dies natürlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, war dies kein wirklicher Hoffnungsschimmer für die Schülerinnen und Schüler. Allerdings versprach BM Glasbrenner, hier einige Schritte, die jetzt schon möglich sind, auch zügig umzusetzen. Neben den bereits bestellten Basketballkörben, wird man versuchen mehr und bessere Sitzmöglichkeiten zu schaffen. Auch ein Spielgerät für die Grundschule wird in den Blick genommen.

Ganz konkret bot die SMV dann auch an, den Pausenhof auch mitzugestalten. „Wir könnten wieder Felder für Hüpf- und Fangspiele auf dem Boden des Schulhofes malen. Hier bringen wir uns gerne ein“, so Ciara aus der Klasse 5.

Inwieweit der abschließende Wunsch, einen Getränkeautomaten anzuschaffen, umgesetzt werden kann, blieb offen. Rektor Merz räumte ein, dass dies in der Schulhausplanung immer wieder ein eingebrachtes Thema war. Bereits im alten Schulhaus musste nach Vorgabe der Brandschutzbehörde der bestehende Automat ja abgebaut werden. Das Aufstellen eines Getränkeautomaten erfordert nach den aktuellen Vorgaben einen separaten Raum, dies war einfach nicht umsetzbar. Gleichzeitig hat der bestehende Pausenkiosk in der großen Pause ja sein Angebot erheblich erweitert, so dass sich jeder mit dem versorgen kann, was er dann den Tag über auch an besonderen Getränken benötigt, so Merz weiter.

Die Runde vereinbarte, dass man sich im neuen Kalenderjahr wieder zeitnah trifft, um sich über den weiteren Stand der Dinge auszutauschen. Hier versprach BM Glasbrenner, „ich werde sicherlich einige Dinge anstoßen können und nehme eure Impulse gerne mit in den Gemeinderat.“

 

Infoabend Gemeinschaftsschule


Infoabend zur GMS Mi. 18.01.2023, 18.30 – 20.00 Uhr in der Aula der Leimbachtalschule

 

  • Wie ist der Schulalltag an der GMS? Was bedeutet Ganztagesschule und Lernen auf unterschiedlichen Niveaustufen?
  • Was bedeuted Lernen ohne Noten?
  • Welche Abschlüsse sind möglich?
  • Welches Konzept verbirgt sich hinter der Gemeinschaftsschule Dielheim?

 

Machen Sie sich ein Bild vom erfolgreichen Lernen in unserer Gemeinschaftsschule.

 

Kommen Sie mit Lehrkräften, der Schulleitung, Eltern und SchülerInnen an unserem Infoabend ins Gespräch.

Wie kann gewaltfreie Kommunikation gelingen? – Rainer Frisch zu Gast an der Leimbachtalschule


Bereits im Dezember war Rainer Frisch mal nicht wie gewohnt als Vater eines Schülers in der Leimbachtalschule, sondern als Präventionscoach in Klasse 9.

Glücklicherweise bot der staatlich anerkannte Anti-Aggressionstrainer den SchülerInnen seine Expertise hinsichtlich gewaltfreier Kommunikation an, was von Seiten der Heranwachsenden dankend angenommen wurde. Bevor man sich jedoch der „Status-Wippe“ und deeskalativer Verhaltensweisen zuwandte, stand Teambuilding auf dem Programm. Mithilfe kleiner Challenges und Inputphasen wurde den SchülerInnen aufgezeigt, wie wichtig Vertrauen und gegenseitiger Respekt (nicht nur in der Klasse) sind. Denn auch wenn sich die Klasse schon einige Jahre kennt, haben gemeinsame Aufgaben wie diese noch immer einen fundamentalen Stellenwert zur anhaltend angenehmen Lernatmosphäre.

Nachdem die Challenges mit viel Spaß gemeistert wurden, näherte man sich der Thematik der gewaltfreien Kommunikation an.

Aufgrund seiner authentischen Art und vielen Praxisbeispielen gelang es dem Sozialarbeiter direkt, gewinnbringend mit den Heranwachsenden zu interagieren. Wesentlich im Gebiet der gewaltfreien Kommunikation ist der Status eines jeden Einzelnen. Hier ist es besonders wichtig, sich über seinen eigenen Status bewusst und ebenso sensibel für dessen Veränderungen zu sein.

In realitätsnahen Beispielen und Dialogen konnte Rainer Frisch den SchülerInnen aufzeigen, wie sie ihr Know-how nun in Konfliktgesprächen anwenden können.

Ein besonderer Dank noch einmal an Herrn Rainer Frisch für die äußerst gewinnbringende und authentische Präventionsveranstaltung!

Die Klasse freut sich bereits, mit dem Trainingscoach auch im nächsten Jahr weiter arbeiten zu dürfen.

„Schon oft hat das Lesen eines Buches jemandes Zukunft beeinflusst“ (Ralph Waldo Emerson)


Seit November bereiteten sich die SchülerInnen der Klassenstufe 6 eifrig auf den Lesewettbewerb vor. Dafür suchten sie sich zunächst ein Buch ihres Interesses aus, dass sie zur Vorbereitung auf den Vorlesewettbewerb lasen und ihren Klassen präsentierten.

Der Vorlesewettbewerb wird alljährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgeschrieben.

Im Dezember war es nun soweit: In der ersten Runde des Vorlesewettbewerbs ermittelten die SchülerInnen der beiden Lerngruppen 6.1 und 6.2 unter der Leitung ihrer Deutschlehrerinnen Silke Heilig und Birgit Appenzeller jeweils drei Klassensieger, die sich am 13. Dezember in der zweiten Runde im schulinternen Vorlesewettbewerb der Jury stellten. Als Sieger aus der Vorrunde gingen hervor: Leon, Tammy, Lotta, Celine, Lila und Aaron.

Jeder dieser sechs SiegerInnen hatte in der zweiten Runde des Vorlesewettbewerbs die Aufgabe, vor der gesamten Klassenstufe 6 und 5 für 3 Minuten aus einem selbst ausgesuchten und bereits bekannten Buch vorzulesen. Danach mussten die Schüler eine Textstelle aus einem ihnen unbekannten Buch vorlesen. Hier zeigte sich, wer nicht nur bekannte, sondern auch fremde Texte sicher und anschaulich vorlesen kann.

Anschließend hatte die Jury (Rektor Patrick Merz, Buchhändler Uwe Dörner, Schulbibliotheksleiterin Gillian Herrmann, Vorjahressiegerin Lena Lichter sowie die Deutschlehrerinnen Silke Heilig und Birgit Appenzeller) die Aufgabe, zusammen mit den SchülerInnen der sechsten und fünften Klassen einen Schulsieger zu ermitteln. Dafür wurden die sechs LeserInnen nach den Kategorien Lesetempo, Deutlichkeit und Betonung bewertet.

Keine leichte Entscheidung für die Jury. Die Vorleseleistungen lagen sehr eng beieinander. Alle sechs TeilnehmerInnen meisterten die Aufgaben gut. Punkte wurden vergeben und ausgewertet. Am Ende konnte als Schulsiegerin Tammy Bansamir ermittelt werden, die vor allem durch das Vorlesen des Fremdtextes überzeugte. Die Schulsiegerin der Leimbachtalschule in Dielheim darf nun zur Regionalentscheidung fahren, um dort gegen andere SchulsiegerInnen anzutreten.

Herzlichen Glückwunsch geht an Tamy und die anderen TeilnehmerInnen, die alle für ihre Leistungen einen Buchpreis erhielten. Für die Buchpreise und die Teilnahme an unserem schulinternen Vorlesewettbewerb danken wir Herrn Dörner ganz herzlich.

Wir drücken Tammy für die nächste Runde des Vorlesewettbewerbs die Daumen!

Mehr Informationen zum Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandels unter www.vorlesewettbewerb

Rapper in der Leimbachtalschule


Im Dezember gab es einen außergewöhnlichen Besuch in den Klassen 7: Zwei Rapper aus Mannheim kamen zu einem zweitägigen Workshop in die Klassen.

Die Rapper, bekannt als die „Rapagogen“, arbeiten in der Who Am I Creative Academy in Mannheim. Sie sind Profimusiker, die einen sozialpädagogischen Hintergrund mitbringen. In ihren Workshops verbinden sie Musik mit Pädagogik und Coaching.

Das Projekt wurde von den Klassenlehrerinnen Tamara Link (7.1), Stefanie Bogar und Michelle Roth (7.2), in Zusammenarbeit mit Schulsozialarbeiterin Petra Maier, organisiert.

Die Rapper kamen an beiden Tagen mit ihrem Equipment für ein mobiles Tonstudio in die Schule.  Ziel des Projekts war es, dass jeweils beide Klassen ihren eigenen Songtext schreiben und diesen mit richtigen Profis aufnehmen. Auf dem Weg zum Ziel standen neben dem Prozess des Coachings der Gruppe und jedes Teilnehmers die Themen Respekt, Identifikation und Zukunftsorientierung im Mittelpunkt. Zwei wichtige Faktoren waren dabei Handlungsorientierung und Ganzheitlichkeit. Die Jugendlichen handelten aktiv und gestalteten den Workshop mit anstatt nur teilzunehmen. So wurden emotionale, körperliche und kognitive Ebenen angesprochen und gefördert.

Der erste Tag begann mit einer Begrüßungsrunde im Stuhlkreis. Zuerst stellte sich Tobias Schirneck vor. Er ist Sozialarbeiter, Gründer der Who Am I Creative Academy und arbeitet als Profimusiker mit bekannten Künstlern wie Gentleman zusammen. Er ist einer der Gewinner des „Mannheimer Music Award“. Seine Beats und Lebensgeschichte wirkten beeindruckend, wodurch das Eis schnell gebrochen war. Nun stellten sich die SchülerInnen nacheinander vor und übten dabei das erste Mal in ein Mikrofon zu sprechen. Dann ging es erst so richtig los: Die Rapper stellten den Klassen mehrere Beats zur Auswahl, wovon einer in einer demokratischen Abstimmung für den Klassenrap ausgewählt wurde. Anschließend wurden Themen gesammelt. Die Jugendlichen lernten, wie sie Musik und Sprache als Mittel zum Ausdruck für das nutzbar zu machen können, was sie in ihrem Alltag beschäftigt. In der nächsten Phase wurden Kleingruppen gebildet. Jeder Gruppe wurde ein Thema zugeteilt. Alle SchülerInnen trugen etwas bei und schrieben gemeinsam einen Text für ihre Strophe. Der Refrain wurde der gesamten Klassengruppe kreiert. Die Rapper und Lehrerinnen unterstützen beim Reimen. Nachdem der Text und die Reihenfolge der Strophen feststanden, rappten alle gemeinsam gegen Ende des ersten Tages ihren Klassenrap auf den Beat.

Am zweiten Tag wuchsen die SchülerInnen über sich selbst hinaus und performten ihren Rap immer selbstsicherer. Es war Zeit für die Aufnahme! Dafür wurde das Schülercafé in ein mobiles Tonstudio umgewandelt. Alle trauten sich, eine Zeile des Texts in das Mikrofon zu rappen.  Beim Refrain rappte die ganze Klasse gemeinsam. Dafür stellte sich auch Klassenlehrerin Tamara Link ans Mikrofon. Am Ende des Tages konnten beide Klassen ihren Rap in der Rohversion anhören. Die professionell geschnittene Audiodatei wurde uns im Nachhinein zum kostenfreien Download zur Verfügung gestellt.

Ein tolles Projekt, das die Klassengemeinschaft stärkt, den Einzelnen nach vorne bringt, Gruppen zusammenschweißt und nachhaltige Erkenntnisse mit sich bringt!

Digitale Medienbildung an der Leimbachtalschule


Besuch der Hopp Foundation: Snapchat, Tik Tok, Youtube, Instagram, Whatsapp und Co. – Unser Blick ist geschärft

Anfang Oktober waren Mitarbeiter und Kooperationspartner der Hopp Foundation für drei Medienworkshops an der Leimbachtalschule zu Besuch, um mit den Kindern und Jugendlichen über ihren eigenen Medienstandpunkt, über Chancen und Risiken der digitalen Medien zu sprechen. Die Medienwissenschaftlerin Dr. Meike Uhrig sprach äußerst zielgruppenorientiert und fachkompetent mit den beiden 5. Klassen und später mit den 4. Klässlern über ihre jeweiligen Mediennutzung. Dabei gab sie grundlegende Empfehlungen zur Mediennutzung, Datenschutz, Bildrechte und Kommunikation im Netz.

Für die 4. Klässler wurden kindgerechte Seiten und Alternativen wie Frag Finn, Blinde Kuh, Helles Köpfchen und die Sicherheitsschranke DuckDuckGo vorgestellt.

Fragen wie: Warum gibt es bei Medien Altersfreigaben? Wann und warum sind Medien nicht immer gut für mich? – bekamen durch die Workshops einen ganz neuen Stellenwert. Überlege und sehe die Gefahr: Die 4. Klässler waren sich am Ende der ersten Veranstaltung mit Frau Dr. Uhrig einig: Frag Finn ist besser als Google. Wir machen nicht nach, was uns bei Tik Tok gezeigt wird. Ich überlege gut, welche Profilbilder ich auf whatsapp oder co. hochlade.

Für den dritten Workshop „Protect“ kamen Medienpädagogen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zu den 4. Klässlern. Mithilfe eines interaktiven Theaterstückes wurden die Kinder für das Thema Computerspiel- und Internetsucht sensibilisiert. Die Schüler*innen mussten versuchen, jemanden zu überzeugen mit ihnen rauszugehen und Ball zu spielen, anstatt vor dem Computer zu sitzen. Hierzu sammelten die Schüler*innen gute Argumente und schafften es schließlich, denjenigen vom PC ins Freie zu locken. Das war gar nicht so einfach. Am Ende unterhielten sie sich über den Teufelskreis, der zwischen der Realität und der Internetwelt entstehen kann.

Schüler*innen, aber auch Lehrer*innen haben durch die Medienworkshops sehr viel gelernt. Digitale Medien spielen im Alltag, auch schon bei vielen Grundschulkindern, eine entscheidende Rolle. Den Blick zu schärfen, hinter die Kulissen zu schauen und Dinge zu hinterfragen sind wichtige Bausteine der Medienkompetenz. In den beiden 5. Klassen ging Frau Dr. Uhrig zunächst auf den Medienbegriff ein. Dabei wurde auch eine klare Trennung von (neuen) Medien und smarte Medien vorgenommen. Den Schüler*innen wurde bewusst, dass wir überall und immer von den smarten Medien beeinflusst werden, auch wenn wir es gar nicht bewusst wahrnehmen.

Es wurde anschließend ausgiebig darüber gesprochen, was digitale Medien alles können. Frau Dr. Uhrig machte dabei klar, dass z.B. das Handy die Kontrolle über uns hat, durch gezielte Farben die zum Einsatz kommen oder geschickt eingesetzte Popup Akzente. Die Schüler*innen wurden dann dafür sensibilisiert, wie ein guter und vor allem gesunder Umgang mit dem Handy aussehen kann. Die Frage die man sich auch als Eltern dabei stellen sollte ist nicht „Wieviel Handyzeit gibt es pro Tag?“ sondern vielmehr „Wieviel NICHT-Handyzeit gibt es pro Tag?“. Denn durch die Dopaminausschüttung wird auch das Einschlafverhalten und sogar die einzelnen Schlafphasen beeinflusst. Die Mischung bzw. das Verhältnis ist dabei ausschlaggebend.

Faktoren, die für eine NICHT-Handyzeit sprechen sind zum Beispiel: wie oft bin ich in der Natur, unternehme ich Dinge mit Freunden, habe ich Hobbys und wie sind meine Schulleistungen. In der heutigen Zeit ist es auch wichtig für die Augen ein wenig Wellness zu bekommen, d.h. im Klartext, dass unsere Augen auch Pausen von jeglichen digitalen Medien benötigen. Dabei erwähnte Frau Dr. Uhrig die Schlafregel, die rät, zwei Stunden vor dem zu Bett gehen und eine halbe Stunde vor und nach der Schule und den Hausaufgaben keine digitalen Medien genutzt werden sollten. Es können unter anderem auch geschickt gewählte Einstellungen helfen. Töne, Popup Benachrichtigungen oder auch der Flugmodus können individuell angepasst werden.

Ein weiteres wichtiges Thema war bei den 5. Klässlern die Welt der Konsolen- und PC-Spiele, die FSK-Freigabe und auch die Kommunikation während den Spielen. Auch hier wurde der Teufelskreis zwischen Realität und Internetwelt bzw. der Spielwelt ausgiebig und kontrovers diskutiert. Frau Dr. Uhrig sprach hier auch über Fallbeispiele, in denen die Spielwelt leider zur bitteren Realität wurden und Jugendliche dabei ihr Leben verloren haben. Sie sensibilisierte die Schüler*innen auch hierbei, in Chats wie z.B. Discord nicht zu viel von sich preiszugeben, um seine Privatsphäre und sich selbst zu schützen.

Die Schüler*innen kamen in der Doppelstunde mit Frau Dr. Uhrig in tolle Diskussionen, bekamen Anregungen und Tipps im Umgang mit den smarten Medien und konnten ihre Sorgen und Ängste in diesem Themenbereich ansprechen. Die Gespräche wirkten auch noch einige Tage nach und so wurde auch in den unterschiedlichsten Unterrichtsfächern immer wieder das Thema der smarten Medien und deren Nutzung angeschnitten.

Die Leimbachtalschule bedankt sich bei allen Organisatoren, die diesen Workshop und Vortrag möglich gemacht haben, bei Frau Dr. Uhrig, den Medienpädagogen der PH Heidelberg und bei den Schüler*innen der Klassen 4 und 5 für ihre tolle Mitarbeit und ihre fast unerschöpflichen Fragen, Anregungen und Diskussionsrunden.

 

 

Wir werden kleine Retter!


Einmal ein Held sein, welches Kind träumt nicht davon?

Die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen der Leimbachtalschule konnten diesem Traum jetzt ein kleines Stückchen näherkommen. Im Rahmen des Sachkundeunterrichts wurde das Thema „Mein Körper“ thematisiert und die Schüler und Schülerinnen nahmen an einem Erste-Hilfe-Kurs für Kinder teil.

Mit viel Begeisterung präsentierten die Kinder stolz ihre ersten Versuche, einen Verband anzulegen oder einen verletzten Finger richtig zu versorgen.  Interessiert verfolgten sie den kleinen Igel, als er ihnen zeigte, wie sie einen Notruf absetzen können oder ihre Klassenkameraden in die richtige Position legen, wenn es mal einen kleinen Unfall gibt. Ebenso gebannt lauschten sie, als Frau Heldt ihnen kindgerecht und anschaulich den Blutkreislauf erklärte.

Doch die Zweitklässler/innen lernten hier nicht nur viele spannende Dinge über den menschlichen Körper, sie konnten ihr Selbstvertrauen stärken und sich als wichtig und selbstwirksam erleben. Ein rundum tolles Projekt!  Am Ende des Kurses waren alle Schülerinnen und Schüler „KleineRetterHelden“ und stolze Besitzer eines goldenen Pflasterpasses!

Unser Dank geht auch an die Gemeinde Dielheim, die dieses Projekt fördert und unterstützt!

Fußball Schnupperstunde für Mädchen


Mittwochmorgen, die 2. und 3. Stunde an der Leimbachtalschule. Ein ganz besonderes Event ist in der Sporthalle angesagt: Mädchenfußball.

Die fußballbegeisterten Mädchen der Klassen 4 freuen sich auf eine Schnuppertraining, bei dem der Ball am Fuß im Vordergrund steht. Ein paar Mädchen spielen bereits im aktuellen Schuljahr in der schulischen AG mit und bringen ihre Erfahrung ein.

Andreas Rensch, Vorsitzender der SG Horrenberg und aktiver Trainer im Bereich Mädchenfußball bot eine außergewöhnliche Kennenlernstunde. Gestartet wurde mit Aufwärmübungen, kleinen Technikübungen und einem spannenden und fairen Fußballspiel nach allen Regeln der Kunst.
Leider bleibt in den zwei Schulstunden keine Zeit für weitere Technik- und Torschussübungen. Das bietet die SG Horrenberg aber im Training an. Hierzu lud Rensch die jungen Sportlerinnen ganz herzlich ein. Im Verein bietet die SG Horrenberg ein vielfältiges und attraktives Training.

Treffpunkt für interessierte Fußballerinnen ist montags von 18 – 19 Uhr und mittwochs von 15.30 – 17 Uhr in der Sport- und Kulturhalle in Horrenberg.

„Die Kinder müssen gern kommen und mit Freude bei der Sache sein. Wenn dann noch der Erfolg hinzukommt, ist das ein toller Nebeneffekt,“ so Andreas Rensch zum Abschluss. Vielleicht hat das eine oder andere Mädchen Lust auf das runde Leder am Fuß bekommen.

Die Fußball AG findet nur schon im dritten Jahr in enger Kooperation mit der SG Horrenberg statt. Hier liegt der Schwerpunkt auf den Klassen 3 und 4. In der Sekundarstufe unterstützt uns die SpVgg Baiertal, ebenfalls mit Trainern, die ein wöchentliches Fußballangebot anbieten. „Hier geht es um den Spaß und Freude am Fußball, nicht um eine Bindung an einen Verein,“ so Schulleiter Patrick Merz auf die Erfahrung mit der Zusammenarbeit verschiedener Fußballvereine aus der Region an der Schule. „Auch die beiden Vereine arbeiten vertrauensvoll und offen zusammen“.

Die Kooperationen zwischen Vereinen und Schulen haben sich zu einem wichtigen Standbein für die ergänzenden Angebote der Schule entwickelt. Beide Seiten profitieren in hohem Maße von einer Kooperation. Die Angebote erweitern und bereichern das außerunterrichtliche Schulsportangebot und sind neben vielen anderen positiven Faktoren ein aktiver Beitrag zur Gesundheitsprävention. Den Vereinen wiederum bietet sich die Möglichkeit der Förderung der Nachwuchsarbeit und auch eine aktive Popularitätssteigerung.

Finanziell unterstützt wird das Angebot durch den Badischen Sportbund.

Volksbank Kraichgau spendet Edelstahl-Wasserspender


Ein Wasserspender wurde an der Leimbachtalschule nun offiziell eingeweiht

Bereits Anfang September konnte ein Wasserspender, ein sogenannter Aqua Tower, in Betrieb genommen werden. Er ist mittlerweile nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. „Der Andrang ist derart groß, dass wir tatsächlich noch eine zweite Station gebrauchen könnten“, so Rektor Patrick Merz. „Im Prinzip ist vor dem Unterricht und in den Pausen eine permanente Schlange vor der Station.“

Zur offiziellen Übergabe ließen es sich nun Tobias Jungbluth, Filialleiter der Volksbank Kraichgau, Zweigstelle Dielheim, und Bürgermeister Thomas Glasbrenner nicht nehmen, persönlich dabei zu sein. Freudig füllten einige Kinder aus der Grundschule ihre Flaschen, die der Förderverein Leimbachtalschule e.V. zum günstigen Kauf gemeinsam mit BlitzButton Dielheim, anbietet. Die Flaschen sind auf die Größe der Abfüllstation so abgestimmt, dass eine hygienische und kontaktlose Entnahme zum Wasserauslass garantiert ist. Zudem sind sie auch bei der Entnahme von CO2 haltigem Wasser noch zuverlässig dicht.

Mit der Inbetriebnahme ging nun ein langer Wunsch der Schule in Erfüllung. „Als wir in die Planung für die Sanierung des Schulhauses gingen, war klar, dass das mit eingeplant wird“, so Bürgermeister Thomas Glasbrenner. „Das wir mit der Volksbank Kraichgau hier einen Partner finden, der dies großzügig unterstützt hat, freut und sehr“.

Die Volksbank Kraichgau unterstützt mit ihrem Förderprogram GENERATION unter anderem die Anschaffung von Wasserspendern an Schulen.

Leitungswasser ist ein idealer Durstlöscher. Es ist in Deutschland überall von sehr guter Qualität. Gerade in Dielheim ist durch die aktuellen Maßnahmen am Wasserleitungssystem eine sehr gute Wasserqualität erreicht worden.

Der Wasserspender ersetzt für viele Schüler die gängigen und ungesunden Süßgetränke und erspart die Schlepperei (und damit oft einhergehend auch Sauerei im Bücherranzen durch undichte Flaschen). Leitungswasser ist circa 100 mal preiswerter als Mineralwasser aus Flaschen und wird direkt frei Haus geliefert.

„Der Wasserspender ist damit nicht nur ein Beitrag zur Gesundheit, sondern auch ein echter Beitrag zum Klimaschutz“, so Tobias Jungbluth abschließend.

Zukünftig können nun alle Kinder und Erwachsenen an der Schule ihr Wasser leicht gekühlt, still, medium oder mit Kohlensäure, je nach Wunsch, selbst zapfen und genießen.

Ob tatsächlich ein zweiter Wasserspender folgen kann, blieb offen.

 

Herzlichen Dank an alle Beteiligten!