Stromspardetektive


Im Januar hatten die 3. Klässler Besuch von der KLIBA, einer unabhängigen, regionalen Klimaschutz- und Energieberatungsagentur. Seit 2010 wird das landesweite Projekt „Energie und Klimaschutz an Schulen“ im Rahmen des Programms „Klimaschutz Plus“ des Landes Baden-Württemberg gefördert.
Zunächst wurden die Fragen „Woher bekommen wir Strom?“ oder „Welche Vor- und Nachteile haben fossile und erneuerbare Energieträger und Atomenergie“ diskutiert. Die Schüler erfuhren, was die Begriffe „Klima“, „CO2“ und „Klimawandel“ bedeuten.
Dann durften die Kinder selbst tätig werden. Beim Messen von elektrischen Geräten, mithilfe von Strommessgeräten, machten sich die Kinder mit den Einheiten Watt und Kilowattstunde vertraut und erfuhren, was unnötiger Stromverbrauch (z.B. Stand-by) ist. Auch zuhause wurden verschiedenste Geräte, von Fön bis zum Nintendo Switch, unter die Lupe genommen. Selbst im eigenen Klassenzimmer wurde ein eindeutiger Stromfresser entdeckt und ein Schreiben an den Bürgermeister verfasst.
Gemeinsam wurde überlegt, was jeder einzelne für den Klimaschutz tun kann.
Die Schülerinnen und Schüler konstruierten Wasserräder, bauten Windräder und testeten Solarzellen.
Dank zahlreicher Anschauungsmaterialien und sehr aufschlussreichen Praxisbeispielen, die die Mitarbeiterin der KLIBA, Frau Schwarze, den Kindern näherbrachte, bekam jeder einzelne Handlungsalternativen an die Hand, um den Alltag noch klimafreundlicher gestalten können.